Apfelwein trifft Weissbier (Andrea Habeney)

Jenny Beckers sechster Fall

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Ich habe schon einige Krimis von Andrea Habeney mit ihrer Kommissarin Jenny Becker gelesen und freue mich immer wieder, wenn es einen neuen Fall gibt. Gerade Krimis mit Lokalkolorit gefallen mir – und wenn sie dann noch im Rhein-Main-Gebiet spielen, dann lese ich sie besonders gerne.

Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Apfelwein trifft Weissbier“ von Andrea Habeney ist 2015 im CONTE-Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch hat 233 Seiten. Es handelt sich hier um den sechsten Fall um die Kommissarin Jenny Becker aus Frankfurt am Main. Das Titelbild ist in leuchtendem Blau gehalten. Im oberen Teil ist ein Teil der Frankfurter Skyline (im Vordergrund die neue EZB) und im unteren Teil eine Berg- und Seenlandschaft (Bayern) zu sehen. Der Titel als auch das  Cover weist auf die unterschiedlichen Ermittlungsörtlichekeiten hin.

Kurze Zusammenfassung:
Die Kommissarin Jenny Becker macht mit ihrem Freund Staatsanwalt Biederkopf Urlaub im Bayrischen Wald. Als sie in einem Silberbergwerk einer Trauung beiwohnen wollen, finden sie einen Toten in einem versteckten Teil der Höhle. Es ist der Bräutigam. Ungewollt ist Jenny plötzlich in Ermittlungsarbeiten verstrickt. Zuhause angekommen erwartet Jenny ein weiterer Todesfall im Vordertaunus. Kurze Zeit später wird eine Tote auf einer Bank im Palmengarten gefunden. Irgendwie scheinen die drei Todesfälle miteinander zu tun zu haben.

Mein Leseeindruck:
Mich hat zuerst das Titelbild sehr angezogen. Ich finde es sehr gelungen. Auch der Titel macht neugierig auf diesen Krimi, wobei die „Nationalgetränke“ hier weniger eine Rolle spielen, trotzdem ist der Hinweis auf einen „länderübergreifenden“ Krimi doch sehr deutlich.

Mir gefällt die unkonventionelle Art in der Jenny ermittelt. Sie hat ein tolles Team, das sehr sympathisch wirkt. Während man zu Beginn des Krimis meinen könnte, ihre Liebesbeziehung zum Staatsanwalt würde mehr in den Vordergrund treten, so ist im fortlaufenden Fall der Fokus mehr auf die Ermittlungsarbeit gerichtet.

Besonders schön finde ich in diesem Regionalkrimi, dass ich die meisten Lokationen ganz gut kenne und ich deshalb alle Szenen sehr gut vor Augen habe. So bin ich beim Lesen meist mitten im Geschehen. Wie auch in den Vorgängerfällen sind die Tatortszenen nicht zu grausam, es geht, wie immer, eher um die Ermittlungsarbeit.

Die Autorin scheint sich gut mit der medizinischen Materie auszukennen, zumindest deuten die expliziten Erklärungen zu einigen Arzneimitteln daraufhin.

Der Fokus in den einzelnen Kapiteln ist immer auf Kommissarin Jenny Becker, so hat man als Leser keinen „Vorsprung“ und kann „mitraten“. Auch in diesem Krimi entfallen komplizierte und verwirrende Rückblicke und es gibt nicht zu viele Akteure.

Hinweis:
Man muss die fünf früheren Fälle nicht gelesen haben, um in diesen Krimi einzutauchen.

Fazit
Ein weiterer spannender Fall um die Kommissarin Becker. Mir hat der Krimi gut gefallen!

Bewertung: ****

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