Eine Prise Marrakesch (Thea C. Grefe)

Urlaubsfeeling Marrakesch

Meine letzte größere Reise ging nach Marrakesch. Diese Stadt hat mir sehr gut gefallen, die Gerüche, die Farben, der Trubel – das wollte ich mir beim Lesen dieses Buches noch einmal in Erinnerung rufen…

Beschreibung des Buches:
„Eine Prise Marrakesch“ ist 2020 im blanvalet Verlag als Hardcover mit 447 Seiten erschienen. Das Cover zeigt den Turm der Koutoubia-Moschee (in deutsch etwa „die Moschee der Buchhändler“), die besonders bekannt für Marrakasch ist, ein farbiges marokkanisches Muster ziert die Ecken des Buches.

Kurze Zusammenfassung:
In einem Riad, einem alten Hotel in Marrakesch, treffen zunächst drei sehr verschiedene Menschen aufeinander. Charlotte, die Fotografin, die Köchin Klara (hat die Reise in das Hotel gewonnen) und der marokkanische Geschäftsmann Karim. Später taucht noch Koch Alain auf, der Klara nachgereist ist. Alle haben ihre ganz eigenen Probleme. Da treffen sie gemeinsam auf ein altes Grandhotel, das ein Geheimnis verbirgt…

Mein Leseeindruck:
Gleich zu Beginn bin ich in diesen Roman eingetaucht, hatte sofort die Gerüche, den Trubel und die wunderbaren Farben von Marrakesch vor Augen.

Der Roman wird mit dem Fokus auf die verschiedenen Hauptpersonen je Kapitel erzählt. In manchen Kapiteln findet man 18 köstliche marokkanische Rezepte zum Nachkochen.

Die Geschichte entwickelt sich langsam. Zunächst müssen die Protagonisten zusammenfinden. Als Leser erfährt man nur nach und nach, welche Geheimnisse die vier Menschen verbergen und in welcher Beziehung sie untereinander stehen.

Neben den Themen Liebe behandelt dieses Buch auch die Themen Freundschaft und Berufung. So kristallisiert sich heraus, dass Charlotte eine begabte Fotografin ist und Klara eine begnadete Köchin. Was alle vereint ist die Sehnsucht nach Traditionen.

Mir hat das Buch gut gefallen, es hat mich in meine Urlaubsreise zurückversetzt und mir damit ein paar „traumhafte“ Stunden beschert in denen ich mir das wunderbare „Gewusel“ (so nenne ich es) auf Marrakeschs Straßen mit der Farbenpracht und den Düften in Erinnerung rufen konnte. Aber irgendwie ist die Geschichte noch ganz nicht fertig erzählt, da dürfte man tatsächlich noch eine Fortsetzung erwarten…

Fazit:
Wer noch nie in Marrakesch war, der kann diesen Roman als Reisevorbereitung lesen. Wer Marrakesch schon mal bereist hat, der taucht wieder ein in das Treiben der Stadt.

Bewertung: **** von *****

Älterwerden ist voll sexy, man stöhnt mehr (Sabine Bode)

Zum Schmunzeln und Entspannen

Manchmal braucht es ein Buch, das man einfach nur liest, um sich humorvoll unterhalten zu lassen und entspannt zurück zu legen.

Beschreibung des Buches:
„Älterwerden ist voll sexy, man stöhnt mehr“ ist 2019 im Goldmann Verlag als Taschenbuch mit 218 Seiten erschienen. Das Titelbild ist mit einem gemalten Zebra und viel Konfetti gestaltet –  passend zum Inhalt gut gewählt.

Kurze Zusammenfassung:
Die Autorin und Journalistin Sabine Bode, die u.a. als Comedy Autorin für die verschiedensten TV-Formate Texte und auch ein Bühnenprogramm für Hape Kerkeling geschrieben hat, ist selbst Anfang 50.
In den sehr witzig überschriebenen Kapiteln nimmt sie das Leben der Frau jenseits der 50 unter die sogenannte Lupe. Unter anderem wird man z.B. in den Friseursalon, zum Arzt, ins Familienleben und ins Werbegeschehen mitgenommen. Zwischen den Texten finden sich immer wieder Skizzen, Tabellen und „kluge Sprüche“.

Mein Leseeindruck:
Dieses Buch liest man, wenn man ein wenig Aufheiterung braucht. Hier findet man die Würze zum Alltag. Sabine Bode erzählt unverblümt und manchmal auch etwas burschikos aus dem Leben einer 50-Jährigen.

Dabei geht sie wirklich schonungslos vor. Sie geizt nicht mit Übertreibungen, in denen man sich dann aber tatsächlich wieder erkennt. Ihr Sprachstil ist humorvoll, herausfordernd und in manchen Teilen einfach nur witzig.

Gerade die Überschriften der einzelnen Kapitel haben es in sich und zeigen, was einen in diesem Buch erwartet: „Wie sag ich’s meinem Partner: Trennkost mal anders“, „Altersgeilzeit: Mumien-Dating für Anfänger“ oder „Ein Königreich für ein Klo: BlasenschwächeBlues“

Fazit:
Kein Buch mit Tiefgang, aber ein Buch, das einen ein paar humorvolle Stunden beschwert, wenn man mal wieder eine Aufheiterung braucht.

Bewertung: **** von *****

Frische Brise auf dem Sommerdeich (Katja Just)

Alltag und besondere Erlebnisse auf Hallig Hooge – Bewahrung der Brauchtümer

1987 habe ich die Hallig Hooge im Rahmen eines Bildungsurlaubs besucht. Es war einfach ein prägendes Erlebnis, aus diesem Grund habe ich dieses Buch gelesen.

Beschreibung des Buches:
„Frische Brise auf  dem Sommerdeich“ ist 2019 bei Edel Germany als Taschenbuch mit 238 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild sieht man die Autorin Katja Just (und heutige Bürgermeisterin von Hallig Hooge).

Kurze Zusammenfassung:
Es ist schon das zweite Buch, das Katja Just über Hallig Hooge schreibt. Sie ist vor 20 Jahren aus München auf diese Hallig gekommen und hat das Leben dort lieben gelernt. Im Juni 2018 ist sie sogar zur Bürgermeisterin gewählt geworden. Über das Leben auf dieser Hallig erzählt sie in diesem Buch. Es ist bereits ihr zweites Buch über ihr Leben auf der Hallig.

Die 16 Kapitel werden immer mit einem passenden schwarz/weiß Foto eingeleitet.

Mein Leseeindruck:
Die Autorin nimmt mich mit auf eine Reise auf die Hallig. Sie erzählt sehr authentisch von ihrem nicht ganz alltäglichen Leben auf der Hallig.

Man fühlt sich wohl beim Lesen. Katja Just ist in den vergangenen 20 Jahren vom Stadtkind zu einer Einheimischen geworden. Sie liebt das Leben „auf dem Land“ und vermittelt es in all seinen Facetten. Da gibt es die wunderbaren Begegnungen mit Gästen und Einheimischen, aber auch die weniger schönen Erlebnisse.

Man kann beim Lesen eintauchen in die Ruhe, das beschaulichere Leben, den Wind und das Meer spüren. Katja Just legt besonderen Wert auf die Vermittlung und den Erhalt der Brauchtümer der Hallig.

Besonders schön ist die Geschichte von einem kleinen Jungen, der Angst im Dunkeln hatte. Katja Just hat ihn einfach auf eine Nachtwanderung mitgenommen, ihm den klaren Nachthimmel mit seinen Sternen gezeigt, den man in so mancher Großstadt durch die Lichtverschmutzung einfach nicht mehr so erleben kann.

Das Buch gibt einen wunderbaren Eindruck vom Leben auf einer Hallig wieder, nicht alles glänzt, aber wer eine Hallig einmal lieben gelernt hat, der kommt nicht wieder davon weg.

Fazit:
Wer schon einmal eine Hallig besucht hat, der wird mit Erinnerungen geweckt. Wer eine Reise auf Hallig Hooge plant, der bekommt einen lebendigen Eindruck vom Halliggeschehen und kann sich wunderbar (träumend) darauf vorbereiten.

Bewertung: ***** von *****

Der Choreograph (Hakan Nesser)

Das Buch lässt mich ratlos zurück

Von Hakan Nesser habe ich bisher kein Buch gelesen, deshalb hat mich dieser, sein erster Roman, interessiert.

Beschreibung des Buches:
„Der Choreograph“ ist 2020 als Hardcover im btb-Verlag erschienen. Das Buch  hat 255 Seiten.  Das Cover ist sehr schön gestaltet, eine limitierte Sonderausgabe zum 70. Geburtstag des Autors.

Kurze Zusammenfassung:
Ein zufälliges Treffen eines Mannes mit einer Frau. Sie ist auf der Suche nach einem Kleid in einem Laden. Er sieht sie, sie erwidert seinen Blick, sie scheinen sich zu gefallen und werden zu einem Paar. Bei ihrem Treffen in einem Ferienhaus übergibt sie ihm einen Brief und verschwindet…

Mein Leseeindruck:
Ich habe versucht dieses Buch so ziemlich am Stück zu lesen, da ich sonst den roten Faden verloren hätte – das ist mir aber trotzdem passiert.

Den Sprachstil von Hakan Nesser fand ich recht angenehm, tiefgründig, er beschreibt sehr detailreich und bildhaft, auch sehr gefühlvoll. Aber die Geschichte ist für mich verwirrend: Was will der Autor mir damit sagen? Auch das Ende habe ich nicht verstanden.

Zwischenzeitlich wirkte das Buch auf mich wie ein Krimi, da war es sogar recht spannend. Die Geschichte um Maria, die Geliebte, ist sehr traurig.

Fazit:
Nach diesem Buch werde ich nicht mehr zu Hakan Nesser greifen.  Es hat mich letztendlich nicht gut unterhalten und mit Fragen zurück gelassen.

Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen (Caren Benedikt)

Familiengeschichte um ein Hotel auf Rügen

Neben Krimis lese ich auch gerne Familiengeschichten – und ich mag die Insel Rügen, wo wir hoffentlich auch dieses Jahr noch unseren Urlaub verbringen dürfen – deshalb habe ich zu diesem Buch gegriffen.

Beschreibung des Buches:
„Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen“ ist 2020 bei Blanvalet in der Verlagsgruppe Random House als Taschenbuch mit 508 Seiten erschienen. Auf dem Cover zeigt sich das Hotel in seiner ganzen Pracht.

Kurze Zusammenfassung:
Es handelt sich hier um den ersten Teil einer Familiensaga, die ab den 1920ern beginnt und bis in die Mitte der 1930er die Familie begleiten soll. Auch eine TV-Produktion ist geplant. Bernadette von Plesow ist das Familienoberhaupt, sie führt das Grand Hotel in Binz (Ostsee), hier ist ihr Sohn Alexander mit der Geschäftsführung betraut, während in Berlin sein Bruder Constantin ebenfalls ein Hotel mit angeschlossenem Varieté führt. Tochter Josephine ist das „Sorgenkind“ der Familie, sie lebt für ihre Kunst – der Malerei. Nichts ist so, wie es oberflächlich zu sein scheint.

Mein Leseeindruck:
Die Familiengeschichte hat zwei Schauplätze, Binz und Berlin, die im Verlauf des Romans sehr oft wechseln. Auch der Blick auf die Protagonisten ist einem ständigen Wechsel unterworfen.

Der Sprachstil ist angenehm. Die Charaktere entwickeln sich im Laufe der Geschichte. Zu Beginn war mir Bernadette noch etwas suspekt, doch je weiter ich in diesen Roman eintauchte, desto mehr von ihrem weichen Kern konnte ich entdecken.

Der Wechsel zwischen den Schauplätzen ist manchmal rasant, macht den Roman aber so abwechslungsreich. Die einzelnen Kapitel werden mit jeweils einem Zitat der Protagonisten eingeleitet.

Schade finde ich, dass hier das Lebensgefühl im Berlin der 1920er Jahre doch etwas zu wenig beschrieben wird. Der Fokus dieser Familiensaga ist wirklich hauptsächlich auf die Protagonisten/die Familienmitglieder gelegt. Nur am Rande spielen Hotelgäste und Urlauber eine Rolle.

Was den Roman so abwechslungsreich und spannend macht sind u.a. die Themen Liebe, Intrigen, Morde und Schutzgelderpressung – all das erwartet einen in dieser Familiensaga.

Fazit:
Ein guter Start einer Familiensage in mehreren Teilen. Ein wenig haben mir Beschreibungen über das Umfeld der Familie, das Leben in den 1920ern gefehlt, trotzdem würde ich auch gerne die weiteren geplanten Teile lesen, um zu erfahren, wie es mit dem Hotel auf Rügen und der Familie von Plesow weitergeht.

Bewertung: **** von *****

Foto Basics (Joel Sartore)

Fotobuch für Einsteiger

Eines meiner Hobbys ist das Fotografieren, ich habe zwar auch schon Lehrgänge mitgemacht, aber ein Buch in den Händen zu halten und darin die wichtigsten Erkenntnisse präsentiert zu bekommen, ist für mich immer wieder ein Gewinn.

Beschreibung des Buches:
„Foto Basics“ von Joel Sartore ist 2020 mit 256 Seiten als Hardcover im GeraNova Brucknmann Verlagshaus in der Serie „National Geographic“ erschienen. Das Cover ist recht farbenfroh mit verschiedenen Fotos gestaltet. Autor Joel Sartore ist Gründer der Photo Ark, er hat mehr als 40 Jahre Fotografiererfahrung vorzuweisen.

Kurzer Überblick:
Das Buch ist in etwa zu gleichen Teilen aufgeteilt in 2 Abschnitte: Grundlagen und Praxis. Während man in den Grundlagen etwas zur Hardware wie Kamera und Zubehör, Komposition, Belichtung, Licht und Farben sowie Texturen lernt, findet man im zweiten Teil Exkursionen wie „Denken wie ein Fotograf“, Mensch- und Tierfotografie, Natur- und Landschaftsfotografie, Reisefotografie und zum Schluss etwas über die Bildbearbeitung. Es schließen sich Glossar, Quellen, Bildnachweise, Register und eine Beschreibung der Autoren an.

Eigener Eindruck:
Das Buch besticht durch seine Art, die Dinge in einer kompakten Form darzustellen. Es lebt von den zahlreichen wunderschönen Fotografien und den dazugehörigen kurzen und gut aufbereiteten Texten. Hier wird viel mit Farbhintergründen, farbigen Überschriften, farbig umrahmten Merkkästchen und guten Beschreibungen gearbeitet.

Zusätzlich gibt es sogenannte Aufgabenbeschreibungen. Hier erhält man eine Aufgabe sowie einige Tipps, die es bei der Aufgabe zu beachten gibt. Solche Aufgaben finden sich immer wieder bei einzelnen, besonderen fotografischen Herausforderungen.

Das Buch lebt von den positiven Ergebnissen einzelner Themenbereiche. Selten gibt es Vergleichsfotos, wie z.B. bei der Portraitfotografie, hier kann man das Ergebnis der unterschiedlichsten Lichtquellenrichtungen im Vergleich betrachten. Aufnahmeeinstellungen findet man nicht bei allen abgebildeten Fotos.

Mir gefällt bei diesem Buch besonders der angenehme Sprachstil, der nicht belehrend ist und bei dem man sich „an die Hand genommen“ fühlt.

Besonders gelungen finde ich, dass hier wirklich viele fotografische Situationen angesprochen werden, zwar nur meist auf zwei Seiten, aber für einen Anfänger durchaus vorteilhaft. So bekommt man eine gute Grundlage. Hat man erst einmal Erfahrung in vielen Bereichen des Fotografierens gesammelt, kann man sich weiterführende Literatur zulegen oder sich spezialisieren.

Das Format dieses Buches ist gerade noch als handlich zu bezeichnen. Ob ich es im Urlaub mitführen würde? Bei einer Flugreise sicher nicht, dafür ist es mir zu schwer.

Fazit:
Ein gelungenes Buch für Anfänger, die sich zunächst einen groben Überblick über die Möglichkeiten von Komposition, Natur- oder Personenfotografie machen möchten.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Vorschlag des Autors, manchmal einfach mal die Kamera wegzulegen und den Moment zu genießen.

Bewertung: ***** von *****

Meine Inselbuchhandlung (Petra Dittrich und Rainer Moritz)

Das Leben in einer kleinen Inselbuchhandlung

Als ausgesprochener Bücherfan und Mitarbeiterin in einer Buchhandlung hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Zudem wird unser nächstes Reiseziel hoffentlich die Insel Rügen sein. Das hat mich besonders neugierig gemacht.

Beschreibung des Buches:
„Meine Inselbuchhandlung“ von Petra Dittrich und Rainer Moritz ist  2020 als Taschenbuch im Eden Books (Verlag der Edel Germany GmbH erschienen. Das Buch hat 208 Seiten. Auf dem Titelbild sieht man eine Buchhandlung sehr idyllisch gelegen. Eine Person sitzt in einem Strandkorb davor und liest. Ich habe die E-Book-Variante gelesen.

Kurze Zusammenfassung:.
Die Buchhändlerin Petra Dittrich erzählt in diesem Buch von ihrem Leben in einer Buchhandlung, wie sie sich entschied Buchhändlerin zu werden, dass sie auf Rügen aufgewachsen ist und zwischenzeitlich in Berlin und Hamburg gearbeitet hat. In einzelnen Kapiteln findet man Buchtipps.

Mein Leseeindruck:
Die Autorin berichtet zunächst recht nüchtern von ihrem Aufwachsen auf Rügen und ihren Stationen Berlin und Hamburg. Hier geht es zunächst weniger um die Buchhandlung auf Rügen als um die Autorin selbst, ihre Ausbildung, ihre Familie.

Erst in der zweiten Hälfte dieses kleinen Büchleins aus der Reihe „Sehnsuchtsorte“ erfährt man mehr über einzelne Begebenheiten in der kleinen Buchhandlung in Gingst auf Rügen, Lesungen, Begegnungen mit Einheimischen (mit) Kindern und Urlaubern.

Zwischen den einzelnen Kapiteln, die von der Buchhandlung handeln, gibt es dann ein paar Buchtipps, die hier aber ein wenig den Lesefluss unterbrechen. Man hätte diese Buchtipps auch ans Ende stellen können.

Ich hätte mir hier noch eine detailreichere Beschreibung der Buchhandlung als auch der doch so unterschiedlichen Kunden und Autoren gewünscht. So habe ich die Buchhandlung nicht ganz vor Augen, was ich sehr schade finde.

Welches Zerwürfnis zum Aufgeben ihrer ersten Buchhandlung in Gingst geführt hat, kommt in diesem Büchlein nicht zur Sprache. Glücklicherweise finden sich aber sofort neue Räumlichkeiten im gleichen Ort.

Toll fand ich die kurzen Anekdoten vom Aufenthalt der verschiedenen Autoren in der Buchhandlung, die hier nicht nur ihr Buch in einer Lesung vorstellen, sondern auch meist ein paar Tage unter dem gleichen Dach mit Petra Dittrich und ihrer Lebensgefährtin, die sich um die Versorgung der Gäste kümmert, verbringen.

Fazit:
Auch wenn ich mir ein wenig mehr Beschreibungen über die verschiedenen Kunden(wünsche) in diesem Buch gewünscht hätte, so hat mich das Buch zumindest neugierig gemacht. Ich werde diese Buchhandlung auf alle Fälle bei meinem nächsten Rügen-Urlaub besuchen.

Bewertung: *** von *****