Digitale Fotografie (Jacqueline Esen)

Gute Grundlagen für das Fotografieren reich bebildert erklärt

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Oft probiere ich einfach an meiner Kamera herum, um ein schönes Foto zu machen. Dabei nutze ich meist die voreingestellten Programme oder Szenen. Mit diesem Buch kann ich endlich die Grundlagen der Fotografie erlernen.

Beschreibung des Buches:
Der Vierfarben Verlag, in dem dieses Buch erschienen ist, hat sich spezialisiert auf Sachbücher über Computer und Fotografie. Dieses Buch ist als Taschenbuch erschienen und hat 320 Seiten. Es ist unterteilt in 18 Kapitel, Glossar, Bildnachweis und Stichwortverzeichnis.

Kurzer Überblick:
Folgende Kapitel werden in diesem ausführlich Buch behandelt:
–              Worauf es beim Fotografieren ankommt
–              Kamera und Objektive
–              Richtig belichten
–              Richtig scharf stellen
–              Motive sehen
–              Bilder gestalten
–              Porträts fotografieren
–              Kinder fotografieren
–              Tiere aufnehmen
–              Nahaufnahmen
–              Landschaften aufnehmen
–              Fotografieren im Urlaub
–              Panorama und HDR
–              Bilder bearbeiten
–              Bilder drucken
–              Ein Fotobuch herausbringen
–              Fotos mit anderen teilen

Zunächst werden in den ersten Kapiteln die fototechnischen Grundlagen der Digitalfotografie erläutert. Darüber hinaus gibt es Kapitel über kreative Gestaltungen, Personenfotografie, Landschaftsfotografie, Tierfotografie und weitere Kapitel über die Nachbearbeitung von Fotos und deren Verwendung im Fotobuch, als Ausdruck oder zum Teilen mit anderen.

Eigener Eindruck:
Das Buch lebt von der reichlichen Bebilderung. Jedes dargestellte Foto ist mit den Bildeinstellungen versehen, so dass man schnell einen Eindruck davon bekommt, wie man seine Kamera bei bestimmten Fotowünschen einstellen kann.

Das Buch hat den großen Vorteil, dass man durch den strukturierten Aufbau der unabhängigen Kapitel nicht das ganze Buch von vorne bis hinten durcharbeiten muss, sondern sich gezielt die gerade interessanten Kapitel heraussuchen kann.

Diese bauen zwar am Anfang ein wenig aufeinander auf, wenn man ein richtiger Neuling ist, aber man kann die Kapitelauswahl auch als eine Art Nachschlagewerk einsetzen. Denn es lässt sich u. Umständen auch ganz gezielt ein „Problem“ bzw. eine konkrete „Aufgabe“ lösen, da hier sehr intensiv auf das jeweilige Thema eingegangen wird.

Wie das bei Büchern im Vierfarben-Verlag üblich ist, hat jedes Kapitel eine eigene Kapitelfarbe am oberen Seitenrand, die man auch recht gut zum Wiederfinden am Buchschnitt erkennen kann. Das erleichtert das Finden bekannter Kapitel.

Die Kapitel sind immer ähnlich aufgebaut:
Die Kapitel sind meist in weitere einzelne Themen zum Hauptkapitel aufgeteilt. Zum Thema gibt es Fotos mit den Einstellungen der Kamera, auch Negativbeispiele werden betrachtet und erklärt. Am Ende jedes Kapitels gibt es eine Zusammenfassung des „Wichtigste in Kürze“, so dass man damit auch gut das Buch „querlesen“ kann.

Fazit:
Das Buch beeindruckt mit seinen Fotos, den dadurch aufgelockerten Seiten mit Tipps und ausführlichen Beschreibungen, nicht allein nur zur Fotografie, sondern auch zum zu fotografierenden Element.
Besonders interessant fand ich auch die Kapitel über die Nachbearbeitung von Fotos, sei es über Bildprogramme als auch über die Gestaltung von Fotobüchern, was ich bisher intuitiv erledigt habe.

Alles in allem hat dieses Buch einen Mehrwert für alle, die sich bisher nur nebenbei mit dem Fotografieren beschäftigt haben, die mit ihren Kameras die voreingestellten Programme nutzen und nun endlich einmal Fotos mit eigenen Einstellungen fotografieren und Dinge/Personen/Landschaften in Szene setzen möchten.

Die sieben Schwestern (Lucinda Riley)

Auf den Spuren der Vergangenheit

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Beschreibung des Buches:
Das Buch „Die sieben Schwestern“ von Lucinda Riley ist als Hardcover-Buch im Goldmann-Verlag erschienen und umfasst 542 Seiten.

Auf dem Titelbild ist ein See mit Bergen im Hintergrund zu sehen. Ein schmiedeeisernes Tor steht offen und lässt den Blick auf den See frei. Ein Zweig mit Blüten ragt am oberen Rand in das Bild, der Himmel ist leicht bewölkt. Das Bild passt gut zum Inhalt des Buches, denn ein Teil der Geschichte spielt am Genfer See in der Schweiz umgeben von Bergen.

Kurze Zusammenfassung:
Maia d’Aplièse und ihre Schwestern sind am Genfer See aufgewachsen. Sie haben ihre Namen von den sieben Schwestern, den Plejaden (ein offener Sternhaufen), die Teil unserer Galayie, der Milchstraße sind. Alle wurden sie von ihrem Vater adoptiert, jede hat eine andere Herkunft. Als ihr Vater stirbt, treffen sie sich im „Atlantis“, dem herrschaftlichen Anwesen am Genfer See. Maia macht sich von dort auf, die Spuren ihrer Kindheit zur Verfolgen. Das Rätsel um ihre Herkunft führt sie u.a. nach Rio de Janeiro. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt.

Im Buch wechseln die Sichtweisen. In der Gegenwart (2007) wird aus Maias Sicht erzählt, in der Vergangenheit (1920er Jahre) ist der Fokus auf einer jungen Frau, die sich in Paris verliebt, aber deren Heimat Rio de Janeiro ist.

Mein Leseeindruck:
Ich mag Familiengeschichten bzw. die Geheimnisse, die sich um Vorfahren spannen, deshalb habe ich zu diesem Buch gegriffen. Außerdem habe ich schon mehrere Bücher von Lucinda Riley gelesen und sie haben mir allesamt gefallen.

Der Sprachstil der Autorin gefällt mir. Der Anfang der Geschichte ist zunächst auch recht spannend. Im mittleren Teil zog sich das Ganze aber dann doch sehr in die Länge, zumal man noch nicht genau herauslesen konnte, in welcher Beziehung die junge Frau aus den 20er Jahren zu Maia steht. Das letzte Drittel der Geschichte hat mich dann wieder etwas mehr das Buch versinken lassen, allerdings hat mich die Geschichte nicht ganz so berührt, wie es die anderen Bücher von Lucinda Riley bisher getan haben. Ich hatte auch nicht erwartet, dass es sich bei diesem Roman um den Auftakt einer Reihe um die sieben Schwestern handelt. Aus diesem Grund bleibt in diesem Buch eine Reihe von Fragen offen.

Bleibt zu hoffen, dass die Geheimnisse um die sechs Schwestern Maias wieder den Stil der einzelnen Romane der Autorin haben. Zumindest der nächste Band bekommt eine Chance von mir gelesen zu werden.

Fazit:
Wer Familiengeschichten, Reiseerlebnisse, Spannung und Liebesgeschichten mag, der kann hier zugreifen.

Bewertung: ***

Flechtfrisuren (Sasha Coefield)

Flechtfrisuren selbst gestalten – leicht gemacht

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 Auf der Suche nach Anleitungen für das Flechten von Zöpfen bin ich auf dieses Buch gestoßen. Mein Haar ist etwas länger als schulterlang.

Beschreibung des Buches:
„Flechtfrisuren“ ist im GOLDMANN-Verlag als Taschenbuch erschienen. Auf 144 Seiten werden verschiedenste Flechtfrisuren vorgestellt. Das Titelbild zeigt eine der zu flechtenden Frisuren in der Rückansicht.

Kurze Zusammenfassung:
Nach einer kurzen Einführung in die Kunst des Flechtens werden über 30 Flechtfrisuren mit Fotos über die einzelnen Handgriffe des Flechtens gezeigt. Fast jedes Foto ist mit einem Kommentar versehen. Zwei Frauen (Glatthaar und Kraushaar) mit sehr langem Haar stehen als Modelle zur Verfügung. Die Frisuren werden ausschließlich von den Modellen selbst geflochten.

Mein Leseeindruck:
Endlich ein Buch, das die Handgriffe zum Flechten Schritt für Schritt erklärt und mit Fotos verdeutlicht. In diesem Buch werden die verschiedensten Frisuren vorgestellt. Unterteilt in „leicht“, „mittel“ und „schwer“ kann man, je nach eigenem Können, schöne Flechtfrisuren selbst flechten. Das gelingt bei den leichten Frisuren ganz gut, allerdings braucht es für manche Zöpfe dann doch richtig langes Haar.

Fazit
Endlich habe ich eine Anleitung für die verschiedensten Flechtfrisuren, die zwar selten im Alltag, aber sicherlich bei besonderen Anlässen ihre Verwendung finden werden.

Bewertung: *****

Der Kommissar in Badeshorts (Tim Frühling)

Humorvoller Krimi nicht nur für den nächsten Urlaub

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Ich lese gerne Krimis, meistens mit Lokalkolorit, so auch gerne aus den Urlaubsorten, die ich bereise. Von meinem Urlaubsort Jandía auf Fuerteventura, den ich bereits vor ein paar Jahren besucht habe, hatte ich nicht zuletzt wegen der Landessprache Spanisch keinen Krimi erstehen können. Jetzt konnte ich diesen Fuerteventura Krimi lesen.

Beschreibung des Buches:
„Der Kommissar in Badeshorts“ von Tim Frühling ist im emons-Verlag als Taschenbuch erschienen. Er hat 176 Seiten. Es ist der erste Krimi von Tim Frühling, Moderator und „Wetterfrosch“ beim Hessischen Rundfunk, aber sein zweites Buch nach „Nichts kann ich mir am besten merken“, erschienen 2013 im Fischer-Verlag.

Das Titelbild ist schlicht gestaltet aber ansprechend. Es zeigt einen sonnenrot bestrahlten Wolkenhimmel, passend zu Sommer, Sonne und Urlaub. Der Titel selbst ist in Prägeschrift in oranger Farbe gestaltet.

Kurze Zusammenfassung:
Kommissar Daniel Rohde aus Hersfeld-Rotenburg macht Club-Urlaub auf Fuerteventura. An einem seiner Urlaubstage stürzt ein Immobilienmakler auf das Vordach des Hotels und stirbt. Keiner der Gäste bekommt etwas davon mit. Daniel wird vom Management des Hotels beauftragt, heimlich zu ermitteln. Verdeckt und mit unkonventionellen Mitteln begibt sich der Kommissar auf die Suche nach dem Täter, statt Flirturlaub steht eine turbulente Mördersuche an.

Mein Leseeindruck:
Nach spannenden Frankfurt Krimis und eher unspektakulären Thrillern habe ich mich an einen, schon vom Klappentext zu vermuten, lustigen Krimi gewagt.

Einen deutschen Krimi auf einer eher wenig aufregenden Urlaubsinsel spielen zu lassen hat was. Man macht hier Urlaub am Strand und mit Aktivitäten im Hotel, Sehenswürdigkeiten gibt es so gut wie keine in der näheren Umgebung. Also muss ein Mord als Abwechslung her.

Kommissar Rhode will eigentlich einen Flirturlaub machen, gerät aber durch besondere Umstände auch noch in ein Hotel das für seine bevorzugte Unterhaltung für Senioren bekannt ist. So kommt ihm die Ermittlungsarbeit gerade recht und dabei geht es so richtig lustig zu. Mit besonderem Gespür für das Witzige schafft es Tim Frühling den Leser zu unterhalten, dabei bleibt aber auch Spannung nicht aus. Bis zum Schluss ist nicht ganz klar, wer hier als Täter unterwegs ist.

Der Fokus bei diesem Krimi liegt nicht immer auf Daniel Rhode, so hat der Leser ab und an einen Vorsprung vor dem ermittelnden Kommissar.

Neben der „Ermittlungsarbeit“ des urlaubenden Kommissars, bekommt man als Leser auch noch einen Eindruck, wie der „Alltag“ in einem Cluburlaub aussieht. Die nervigen Gäste, die zwar etwas überzogen, aber gerade deshalb besonders lustig dargestellt werden als auch das Hotelpersonal, was hier dem Klischee entspricht. Einfach sehr unterhaltsam!

Auch Hintergrundwissen über die Insel bekommt man beim Lesen „gratis“ dazu, denn es gibt kleine „Exkursionen“ zur Entstehungsgeschichte Fuerteventura als Urlaubsinsel.

Der Sprachstil von Tim Frühling hat unterhaltungswert. Seine Art zu schreiben gefällt mir. Ich konnte mir die Lacher, die sicherlich bei einer Lesung an bestimmten Stellen aufkommen, richtig vorstellen.

Fazit
Ein humorvoller, spannender und kurzweiliger Krimi, der gut unterhält. Ich könnte mir vorstellen, dass Daniel Rohde in so manchem Urlaubsort in Kriminalfälle verwickelt wird. Dann würde ich wieder nach so einem Krimi greifen.

Eine Lektüre nicht nur für den nächsten Urlaub auf Fuerteventura.

Bewertung: *****

Wer sich für Lesungstermine interessiert findet hier Orte und Termine (vielleicht ja auch in Deiner Nähe?):
http://www.tim-fruehling.de/

Komparseneinsatz für „Ein Fall für Zwei“ am 17.04.2015

An einem Freitagabend im April als Museumsbesucherin:

Schon das vierte Mal durfte ich als Komparsin bei einer Produktion mitmachen. Ca. viermal im Jahr empfinde ich einen solchen Einsatz immer als eine tolle Erfahrung. Dieses Mal ging es ins Senckenbergmuseum nach Frankfurt. Während meiner Kindheit habe ich dieses Museum oft besucht. Einige Ausstellungsstücke bleiben mir ewig in Erinnerung, so z.B. die Schlange, die ein ganzes Wildschwein verschlingt. Zum Treffpunkt waren fünf Komparsen anwesend. Zwei Personen sollten Museumswärter darstellen, eine junge Frau mit Sprechrolle war für die Kasse vorgesehen und ein Herr, den ich schon bei zwei Produktionen gesehen hatte, war mit mir als Museumsbesucher eingeplant. In einer Seitenstraße neben dem Museum waren die ganzen Begleitfahrzeuge für die Filmcrew abgestellt. Dort befand sich auch der Garderobenwagen und die Komparsenbetreuung. Ich war mit frühlingshafter Kleidung, geschützt mit einem beigen Trenchcoat „angereist“, wie immer alternative Wechselgarnituren in einer Reisetasche dabei. Eigentlich fand ich mein Outfit (Lachsfarbene Hose und Halstuch) etwas auffällig, aber der junge Herr der Kostümausstattung meinte, das passe sehr gut, ich könne so bekleidet bleiben, wie ich angereist war. Während wir fünf uns über die verschiedenen Einsätze unterhielten trudelten die Schauspieler ein. Bevor es an den eigentlichen Dreh ging, hatte die Filmcrew allerdings erst ihre „Mittagspause“. Nachdem alle ihre Portion am Essenswagen geholt hatten, durften auch wir Komparsen etwas essen. Es wurde langsam kalt auf den Bierbänken vor der Wagenkolonne, so dass wir nach dem Essen im Museum einen Aufenthaltsraum zugewiesen bekamen. Der Aufenthaltsraum befand sich in einer Ecke des großen Saales mit den riesigen Dinosauriern. Er wirkte recht altertümlich, wie eine kleine Bibliothek, einige Exponate hinter Glas machten das Ganze etwas „unheimlich“. Nachdem wir uns am Kaffee und Plätzchen gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg, das Museum etwas zu erkunden, denn wir durften tatsächlich ein wenig herumlaufen. Allerdings wies uns ein Mann des Sicherheitspersonals freundlich darauf hin, dass man nichts anfassen dürfe, denn dann würde sogleich die Polizei anreisen. Es ist schon ein „uriges“ Gefühl „nachts“, wenn keine regulären Besucher im Museum sind, in einem solchen naturkundlichen Gebäude sein zu dürfen. Irgendwie hat es mich an den Film „Nachts im Museum“ erinnert. Wie wäre es, wenn die Dinos plötzlich lebendig würden? Die Stille, die Ruhe, das war einfach toll.

Messeturm

Nach einer kurzen Wartezeit wurden wir vom Helfer des Regieassistenten zur ersten Szene gerufen, an der wir teilnehmen durften. Der Regieassistent stellte sich uns vor und begrüßte uns sehr nett. Mein Partner und ich sollten nach einem langen Museumsbesuch erschöpft und beeindruckt von der Ausstellung das Museum verlassen. Auf einen Wink des Assistenten sollten wir zum Eingang laufen. Zwei junge, dick geschminkte Damen, die wohl eher der Bahnhofsszene „entsprungen“ sein mussten, sollten dann zur Kasse laufen und dort spulte die Komparsin ihren Text als Kassiererin ab. Die Szene wurde ca. fünf Mal gedreht, dann war sie im Kasten. Direkt danach die gleiche Szene aus einer anderen Perspektive, auch nur ca. fünf Mal, dann war dieser Teil beendet. Mein Komparsenpartner, mit 20 Jahren Erfahrung am Set, hielt mich immer wieder zurück, wenn ich vor lauter Ungeduld und Wissbegierde zu viele Fragen stellen wollte. Naja, es war ja erst mein vierter Einsatz und der Erste, bei dem ich versteckt in einer Menschenmenge eine Szene hatte. Wir hatten dann eine kurze Pause, in der wir die Schlange mit dem Wildschwein in einem Glaskasten hinter dem Hauptsaal fanden. Sie kam uns gar nicht mehr so groß vor, wie zu Kinderzeiten.

Dino1

Eine weitere Szene im Hauptsaal bei den Dinosauriern stand an: Hier sollten wir von einem zum anderen Exponat schlendern und interessiert die Dinosaurier betrachten. Nach einer kurzen Probe wurde gedreht. Auch diese Szene war nach ca. fünf Versuchen im Kasten. Zwischenzeitlich bescheinigte uns der Regieassistent wir wären echt sehr relaxed. Das empfand ich als nettes Kompliment. Ich war auch überhaupt nicht aufgeregt. Nachdem wir einer weiteren Szene beiwohnten verabschiedete sich der Regieassistent von uns mit einem Dank und nachdem alle Formalitäten erledigt waren traten wir die Heimreise an.

Museum

Die Folge „Aus Mangel an Beweisen“ wurde am 06.11.2015 im ZDF ausgestrahlt:

Regie: Felix Herzogenrath
Buch: Mike Bäuml
Kamera: Heinz Wehsling
Musik: Mario Lauer

Darsteller 

Benni Hornberg – Antoine Monot, Jr.
Leo Oswald – Wanja Mues
Dr. Oskar Renners – Thomas Thieme
Claudia Strauss – Bettina Zimmermann
Nele – Sina Tkotsch
Judith Mahler – Julia Brendler
Anna-Luisa Schaposi – Leslie Malton
Hugo Mahler – Bernhard Schütz
Rechtsanwalt Konstantin Schlick – Max von Pufendorf
Richter Helmholtz – Peter Lerchbaumer
Frederick Schaposi – Martin Plass
Herr Schulze – Jörg Zick
Richter – Rainer Will
Zimmermädchen – Charlotte Irene Thompson
Doktorand – Johannes Schedl
und andere –

Köstliche Rezepte mit Kokosöl (Constanze von Eschbach)

Schmackhafte Rezepte mit Kokosöl

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Ich bin auf den Geschmack von Kokosöl gekommen, deshalb brauchte ich Rezepte und habe dieses schöne Rezeptbüchlein gefunden.

Beschreibung des Buches:
„Köstliche Rezepte mit Kokosöl“ ist im Kopp-Verlag erschienen. Es hat 112 Seiten. Auf dem Titelbild ist eine geöffnete Kokosnuss und Fotos von Gerichten abgebildet.

Kurze Zusammenfassung:
Nach ca. 20 Seiten Einführung in die Verwendung von Kokosöl bei der Ernährung folgen mehr als 50 Rezepte, fast alle zweiseitig und mit einer Abbildung des fertigen Gerichtes. Eine Zutatenliste und eine Zubereitungsbeschreibung runden jedes Rezept ab. Die Rezepte sind meist für 4 Personen konzipiert.

Mein Leseeindruck:
Das Buch bietet Rezepte zu kleinen Gerichten, Hauptgerichten und Süßspeisen. Die Fotos der Gerichte laden zum Nachkochen ein. Sie sehen schmackhaft aus.

Die Zutatenliste ist im Regelfall nicht exotisch, so dass sich die meisten Nahrungsmittel gut im Supermarkt kaufen lassen. Einzelne Zutaten müssen eventuell im Reformhaus erstanden werden.

Die Gerichteauswahl ist abwechslungsreich, für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Ich habe viele neue Ideen gefunden, die es lohnt, nach zu kochen.

Fazit
Ein Rezeptbuch zur Einführung in das Kochen mit Kokosöl mit vielen neuen Ideen, die den Speiseplan abwechslungsreich gestalten lassen.

Bewertung: ****

Arsen und Apfelwein (Andrea Habeney)

Durchgängig spannender Frankfurt Krimi

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Nachdem ich in letzter Zeit eher wenig spannende Thriller gelesen habe, konnte ich nun wieder einen spannenden Krimi mit Lokalkolorit lesen. Ich habe bereits den neusten Krimi „Verschollen in Mainhattan“ von der Autorin Andrea Habeney gelesen und fand diesen schon sehr spannend, deshalb wollte ich einen weiteren Fall der Frankfurter Kommissarin Jenny Becker lesen.

Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Arsen und Apfelwein“ von Andrea Habeney ist im CONTEverlag erschienen. Er hat 292 Seiten. Es ist der vierte Fall um die Kommissarin Jenny Becker aus Frankfurt am Main.

Das Titelbild zeigt einen roten Apfel mit einem eingeschnitzten Totenkopf und einen Frankfurter Bembel. Das Ganze auf dunklem Hintergrund. Der Krimititel prangt in roter Farbe über der Titelseite. Nachdem ich zunächst keinen Bezug zum Inhalt erkennen konnte, hat sich im Laufe des Lesens herausgestellt, dass das Titelbild bestens zum Inhalt passt. Ich finde diese Titelseite sehr ansprechend für diesen Krimi.

Kurze Zusammenfassung:
Kurz vor Weihnachten wird eine misshandelte Mädchenleiche im Main gefunden, auf der Weihnachtsfeier der Polizei wird ein Nikolaus vergiftet und in der Nähe des Kronberger Opel-Zoos finden Spaziergänger die Leiche eines reichen jungen Mannes.

So hat Jenny Becker in der eigentlich besinnlichen Weihnachtszeit alle Hände voll zu tun. Haben diese Fälle einen gemeinsamen Ursprung? Hängen sie vielleicht zusammen? Das Team um Jenny Becker ermittelt.

Mein Leseeindruck:
Wie auch der erste Krimi von Andrea Habeney, den ich vor kurzem gelesen habe, konnte mich dieser sofort fesseln. Mir liegt der Sprachstil der Autorin. Ihre Beschreibungen der Örtlichkeiten, die ich in den meisten Fällen kenne, sind toll. Man fühlt sich, als würde man die beschriebenen Straßen selbst befahren oder entlangspazieren. Vieles ist einem als Bewohner des Rhein-Main-Gebietes natürlich sehr bekannt, aber auch Nichtkenner der Örtlichkeiten bekommen durch die detailreiche Beschreibung einen Eindruck vom Leben im Rhein-Main-Gebiet. Besonders fasziniert hat mich, dass die Autorin auch einen realen Fall mit in ihren Krimi eingebaut hat.

Einen Einblick in das Botschaftsleben zu bekommen fand ich interessant, vieles war mir so nicht ganz bekannt. Wahrscheinlich nicht übertrieben sind die Beschreibungen des luxuriösen Lebens in manchen Villen und der damit verbundenen Entfremdung zum „echten“, “realen“ Leben. Jugendliche die mit viel Geld aber umso weniger Liebe unterstützt werden.

Der Krimi ist mit Fokus auf die Kommissarin Jenny geschrieben, so hat man als Leser keinen Vorsprung. Das gefällt mir gut. Auch wird auf komplizierte Rückblicke verzichtet und die Anzahl der mitwirkenden Personen ist gut überschaubar.

Auch hier konnte mich das Ermittlerteam wieder mit seinem sympathischen Auftreten überzeugen. In Andrea Habeneys Krimis geht es weniger um blutige Verbrechensbeschreibungen, Wert wird mehr auf die spannende Ermittlerarbeit gelegt.

Da für mich auch das Privatleben der Ermittler zu einem Krimi gehört, gefallen mir die Krimis von Andrea Habeney so gut, denn dieses Privat- und Liebesleben kommt in ihren Romanen auch nicht zu kurz.

Auch ohne die Vorgängerfälle zu kennen, kann man diesen Krimi lesen. Trotzdem werde ich versuchen als nächstes die ersten drei Fälle in richtiger Reihenfolge zu lesen, um mehr über die Entwicklung Jennys als Kommissarin zu erfahren.

Fazit
Ein spannender und gut entwickelter Krimi, der zwar in der Weihnachtszeit spielt, den man aber zu jeder Zeit lesen kann. Hoffentlich gibt es noch viele weitere Fälle um das Ermittlerteam um Jenny Becker.

Bewertung: *****