NSA – Nationales Sicherheits-Amt (Andreas Eschbach)

Deine Spur im weltweiten Netz

Nach Büchern von Andreas Eschbach greife ich immer wieder gerne, auch wenn mir nicht jedes sehr gut gefallen hat, so hat es doch bewegt und nachdenklich gestimmt. Bei diesem Buch hat mich der Klappentext beeinflusst es zu lesen. Als Software-Entwicklerin fand ich gerade das Thema „Programmstricken“ (;-) ) und Überwachung der eigenen Bevölkerung spannend und gleichzeitig beängstigend.

Beschreibung des Buches:
„NSA Nationales Sicherheits-Amt“ von Andreas Eschbach ist im September 2018 als Hardcover mit 800 Seiten im Bastei Lübbe Verlag erschienen. Ich habe die E-Book-Variante gelesen. Auf dem Titelbild prangen die Buchstaben „nsa“ und ein Auge in schwarz/weiß auf rotem Hintergrund.

Kurze Zusammenfassung:
Szenario: Im Dritten Reich gibt es schon „Komputer“, „Elektronische Post“ und das „weltweite Netz“:

Während der 2. Weltkrieg schon drei Jahre die Menschen ums Überleben kämpfen lässt, wird im „Nationalen Sicherheits-Amt“ an Programmen gearbeitet, jeden Bürger Deutschlands überwachen zu können. Mit dem „Programmstricken“ sind ausschließlich Frauen beschäftigt. Helene ist eine davon. Während sie in ihrer Freizeit einen Fahnenflüchtigen jungen Mann betreut und sich in ihn verliebt, muss sie zusehen, wie sich das Netz um „verschwundene“  und „geflohene“ Menschen immer mehr zusammenzieht – durch ihr eigenes Zutun und im Auftrag ihres Dienstherrn.

Mein Leseeindruck:
Einen dicken Wälzer habe ich mir da zum Lesen ausgesucht. Allerdings nicht in Papierform, sondern als E-Book-Variante, was das Ganze nicht „besser macht“. Eigentlich mag ich es lieber, wenn ich in einem Buch Blätter vor blättern kann, zurück blättern kann, sehen kann, wie weit ich bin und das Nachwort immer mal wieder zur Gemüte führen kann. Das alles habe ich beim E-Book nicht in der mir beliebten Form…

Ich habe mich deshalb irgendwie über mehrere Wochen mit diesem Buch beschäftigt, weil ich es auch einfach aufgrund der Thematik nicht am Stück lesen konnte.

Schnell wird klar, dass es in diesem Buch zwei Hauptprotagonisten gibt, Helene und als ihr Gegenspieler ihr Kollege Eugen. Während Helene eine begnadete „Programmstrickerin“ ist, versucht sich Eugen mit ihrer unfreiwilligen Hilfe (er hat sie in der Hand) ihre Kunst anzueignen. Beiden gelingt es so, sich im „Datensilo“ sämtliche Informationen aller Reichsbürger durch gezielte strukturierte Abfragen zu holen.

Eugen, der noch immer bei seiner Mutter lebt, nutzt seine neu erlangten Fähigkeiten für rein private Zwecke – er rächt sich an Frauen. Helene versucht, nachdem sie feststellen muss, dass ihr Dienstherr sie als Spürnase für geflohene Menschen nutzt, die Spuren ihres neuen Freundes zu verwischen, in dem sie Daten manipuliert.

Schon lange habe ich kein so fesselndes Buch gelesen. Gerade da ich mich mit der Materie „Datenbanken“ und „Abfragen“ sehr gut auskenne, war es für mich schon erschreckend, wie noch viel einfacher es hätte sein können, Menschen, hier insbesondere Juden, aufspüren zu können, hätte man in der NS-Zeit diese Möglichkeiten gehabt – und wenn diese Informationen in die falschen Hände geraten.

Was nützen einem Beteuerungen und der Datenschutz wenn eine Regierung ihre Macht ausübt und gerade diesen erkämpften Datenschutz aushebelt. Wir haben längst unsere Spuren in den letzten Jahrzehnten im Datennetz hinterlassen….zu jedem Menschen wird sich jederzeit ein Bild zusammenstellen lassen, sei es in guter als auch in schlechter Absicht.

Besonders perfide fand ich, dass man hier in diesem Roman anhand der Einkaufsstatistik (Kalorien aufaddiert pro Haushalt) herausfinden konnte, dass sich mehr als die gemeldete Anzahl Personen in Wohnungen mit versteckt gehaltenen Menschen aufhielt. Da macht man sich beim Einkauf oftmals keine Gedanken, wenn man mit seiner Geldkarte bezahlt.

Dem Roman hätten ein paar Seiten weniger nicht geschadet. In der Mitte des Buches musste ich mich manchmal zwingen, weiterzulesen.

Gleichzeitig musste ich mich an die eingedeutschten Begriffe wie „Komputer“, „Datensilo“ oder (ganz schrecklich) „Programmstrickerin“ (obwohl ich schon als Jugendliche ganz gern gestrickt habe…) gewöhnen.

In welches Genre würde ich dieses Buch einsortieren – vielleicht „Thriller“?

Fazit:
Nach dem Lesen des Buches musste sich das ganze Thema bei mir erst einmal setzen. Es ist kein Roman zum Entspannen. Im Gegenteil, die Gedanken kreisen, wenn man es mal zur Seite gelegt hat. Es ist spannend (bis auf den Hänger in der Mitte des Romans) bis zum Schluss mit einem recht unerwarteten, aber umso mehr erschreckendem Ende. Sehr empfehlenswert!

Bewertung: ****

Bin im Garten (Meike Winnemuth)

Inspiration für den eigenen Garten – oder fürs Leben

Von Meike Winnemuth habe ich schon mehrere Bücher gelesen. Sie ist die Frau, die bei „Wer wird Millionär“ 500.000 Euro gewann, ein Jahr lang nur ein (3) blaues Kleid trug, während einer Reise 12 Städte auf allen Kontinenten besuchte und nun ihr erstes Jahr im eigenen Garten dokumentiert.

Beschreibung des Buches:
„Bin im Garten: Ein Jahr wachsen und wachsen lassen“ ist 2019 als Hardcover im Penguin-Verlag erschienen. Das Buch  hat 320 Seiten.  Auf dem Titelbild sieht man die Autorin mit ihrem Hund vor ihrem Gewächshaus im Garten. Auch unter diesem Schutzumschlag verbirgt sich ein schön gestalteter Einband.

Kurze Zusammenfassung:
Meike Winnemuth führt über 12 Monate eine Art Tagebuch über ihren Garten nahe am Meer. Planung, Kauf, Anpflanzung, Hege, Ernte, Veränderungen und Rückkehr nach Hamburg. Ihre Eintragungen sind mit zahlreichen anschaulichen Fotos und Zeichnungen verziert. Am Ende gibt es ein kleines Literaturverzeichnis und Bezugsquellen für einzelne Pflanzen und Sträucher.

Mein Leseeindruck:
Ein tolles Buch, eine wunderschöne Reise durch das Gartenjahr! Ich konnte das Buch fast gar nicht mehr weglegen (und habe so zwischenzeitlich meinen Roman, den ich aktuell eigentlich lese, zur Seite gelegt), denn mich haben die zauberhaften Beschreibungen von Meike Winnemuth fasziniert.

Mit Witz und Humor beschreibt sie ihre ersten Schritte als Gartenbesitzerin. Sie ist noch völlig unerfahren und lässt uns beim Lesen an ihren Fortschritten, aber auch Niederlagen hautnah teilhaben.

Die Frau, die eigentlich am liebsten reist und unterwegs ist, wird ein Jahr lang in ihrem Garten sesshaft. Ein kleines Haus auf dem Gartengelände, in dem sie auch die Nächte verbringt, bietet ihr Unterschlupf.

Meike Winnemuth lässt sich ein auf das Abenteuer Garten. Sie wälzt Bücher, schaut Videos, geht auf Pflanzenbörsen, holt sich Gärtner auf das Gelände – und trotzdem probiert und testet sie aus – auch Dinge, die kein „Lehrbuch“ ihr vorschlägt.

Jeder Monat enthält einzelne Tagesbeschreibungen, meist mit Fotos der Pflanzen, (manchmal auch  Menschen) oder Dingen, die sie sich besorgt hat. Großformatige Fotos zeigen ganz besondere Dekorationsideen, so wie sie sie verwirklicht hat.

Und – sie erntet, verarbeitet und ernährt sich von ihrem Garten. Das ist fast der faszinierendste Teil in diesem Buch. Sie erntet, was sie sät – kleine Rezepte inbegriffen.

Meine Lieblingssätze aus diesem Buch:
„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“ und „Alles Misslingen hat seine Gründe, aber alles Gelingen sein Geheimnis“.

Fazit:
Wer Lust auf (s)einen Garten hat, der sollte dieses Buch lesen. Wer keinen Garten hat, der soll es auch lesen! Mich hat das Buch inspiriert. Ich habe Meike Winnemuths Erlebnisse mit ihrem Garten mit Neugier und Interesse verfolgt. Ein wunderbares Geschenk für Menschen, die noch nicht ganz den Sinn ihres Gartens gefunden haben…

Meike Winnemuths nächstes Projekt: Schöffin (5 Jahre) bei Gericht.

Bewertung: ***** von *****

101 neue Altstadtorte in Frankfurt (Bernd Buchterkirch und Julia Söhngen)

Rund um – und in der neuen Altstadt von Frankfurt am Main

Seit über drei Jahrzehnten arbeite ich in der Innenstadt von Frankfurt am Main. Während dieser Zeit habe ich schon einiges an Bauwerken verschwinden und neue entstehen sehen – einige bleiben – und trotzdem kennt man sie nicht alle, oder hat gar ihre Bedeutung, ihren geschichtlichen Hintergrund, noch nie erfahren…

Beschreibung des Buches:
Das Buch „101 neue Altstadtorte in Frankfurt“ ist 2019 im Societäts-Verlag als Taschenbuch erschienen. Es hat 222 Seiten. Beide Autoren sind in Frankfurt am Main zuhause, stammen sogar aus Frankfurt. Sie sind bekennende Frankfurter und sind von der Vielfältigkeit dieser Stadt begeistert.

Kurze Zusammenfassung:
101 neue Altstadtorte beschreibt nicht nur Gebäude in der Neuen Altstadt Frankfurts, die im Herbst 2018 feierlich eröffnet wurde. Auf 7000 qm kann man sich 35 neu erbaute, teils (15) „originalgetreue Rekonstruktionen historischer Gebäude“, (20) „modernere Interpretationen“ anschauen, aber auch rund um diese Neue Altstadt findet man sehenswerte Gebäude, Geschäfte, Plätze oder Kirchen. Eine Auswahl davon findet man, nach Alphabet sortiert, in diesem Taschenbuch.

Wie in den meisten dieser „101“ Bücher der Serie, findet man auf der ersten Buchseite ein Foto der beschriebenen Örtlichkeit, auf der zweiten Seite gibt es die Adresse und eine Beschreibung des Ortes.

Mein Leseeindruck:
Erwartet hatte ich eine Beschreibung aller neuen Gebäude in der Neuen Altstadt, gefunden habe ich eine interessante Mischung von Vorstellungen „neuer“ Gebäude in diesem Areal als auch historischer Gebäude rund um diese Neue Altstadt.

Beim Durchblättern dieses Buches bin ich hier und da hängen geblieben, habe mich gefreut, bekannte Gebäude oder Plätze wieder zu entdecken, war aber auch erstaunt, dass ich doch immer noch nicht jedes Gebäude rund um meinen Arbeitsplatz kenne.

Anhand der Fotos habe ich vor Lesen des Textes immer versucht, herauszufinden, um welches Gebäude es sich handelt. Es ist mir nicht immer gelungen. Manche Örtlichkeiten habe ich in der Hektik des Alltags tatsächlich noch nie so wahrgenommen, wie sie hier dargestellt wird. Ich freue mich, demnächst in meinen Mittagspausen auf den Spuren dieses Buches wandeln zu können.

Schade, dass auf dem bedruckten Papier die farbenfreudigen Fassaden der Gebäude nicht immer so bunt rüberkommen.

Die lesenswerten Ausführungen und Geschichten über die vorgestellten Örtlichkeiten (Gebäude, Parkanlagen, Friedhöfe,  Denkmäler, Institutionen,  Museen, Geschäfte uvm.) machen das Buch zu einem kleinen Reiseführer.

Gerade wenn man Besuch durch die Frankfurter Innenstadt führen möchte, kann man dieses Buch als Alternative und Unterstützungen der eigenen Erklärungen einsetzen. Die üblichen Sehenswürdigkeiten sind ja hinlänglich in den meisten Reiseführern beschrieben. Hier aber bekommt man spannende Zusatzinformationen und kleine Geschichten rund um die manchmal versteckten oder unbekannten Sehenswürdigkeiten.

Um eine Stadtführung zu planen, empfiehlt es sich aber vorab die zu besuchenden Örtlichkeiten auf einem Stadtplan zu markieren, denn im Buch gibt es leider keine Karte und die Reihenfolge der vorgestellten Orte ist rein alphabetisch sortiert.

Fazit:
Das Buch macht Lust sich auf den Weg zu machen, um alle beschriebenen Örtlichkeiten aufzusuchen. Allerdings sollte man die Reihenfolge vorher planen. Besonders zu empfehlen als Geschenk für Neu-Frankfurter – oder – die es werden wollen.

Bewertung: *****

Die bessere Hälfte (Dr. med. Eckart von Hirschhausen und Prof. Dr. med. Tobias Esch)

Das Buch für Neugierige – was kommt da noch?

Und wieder steht ein runder (50er) Geburtstag im Freundeskreis an…

Inmitten älterer Generationen fragt man sich manchmal: „Was hat die bessere Hälfte zu bieten?“ Es gibt so unterschiedliche Lebensbiografien (auch bei den eigenen Eltern) bei denen man feststellt, manche Menschen sind zufrieden und glücklich in der zweiten Lebenshälfte, manche verbittert, andere wieder sind unglücklich oder ihre körperlichen Probleme bestimmen den Alltag.

Bei einem meiner regelmäßigen Besuche in der Bücherei ist mir dieses Buch über den Weg gelaufen. Auch wenn ich noch genügend eigene ungelesene Bücher habe, so musste dieses Buch von mir mitgenommen und schnell mal zwischendurch gelesen werden.

Beschreibung des Buches:
„Die bessere Hälfte“ von Dr. med. Eckart von Hirschhausen und Prof. Dr. med. Tobias Esch ist 2018 mit 285 Seiten als Hardcover im Rowohlt Verlag erschienen. Auf dem Titelbild sieht man die zwei Autoren gemeinsam durch eine Brille schauen. Das Bild passt gut, es vermittelt den Eindruck, als würden diese Zwei fröhlich nach vorne schauen, um zu sehen, was das Leben jenseits der 50 noch so zu bieten hat.

Kurze Zusammenfassung:
Nach einem „Das-haben-wir-vor-Wort“ und der Vorstellung der eigenen sieben Thesen ist das Buch in zehn Kapitel wie z.B. „Gleitsicht und Weitsicht“, „Von der U-Kurve zum ABC der Lebenslust“ oder auch „Bei sich ankommen“ untergliedert. Dabei „unterhalten sich“ Eckart von Hirschhausen und Tobias Esch im Zwiegespräch über das Leben. Am Ende des Buches findet man kurze Biografien der eigenen Vorbilder beider Autoren, die Entstehung der im Buch besprochenen Untersuchungen und eine einseitige skizzierte Zusammenfassung „Die U-Kurve zum ABC der Lebenslust“ (Glück/Zufriedenheit zu Alter).

Mein Leseeindruck:
Nicht, dass ich schon wieder ein solches Buch unbedingt lesen musste, um mein Leben umzukrempeln, „Nein“, mich hat es einfach interessiert, was diese zwei Herren im „Zwiegespräch“ so zu sagen haben.

Gerade, weil in meinem Umfeld oftmals die Unzufriedenheit über das eigene Leben überwiegt, bin ich immer mal wieder auf der Suche nach Vorbildern, Ideen und Büchern, die ich an Menschen verschenken kann, die noch nicht ihren Lebensinhalt und die Freude auf die Zukunft gefunden zu haben scheinen.

Die Dialoge sind spritzig, informativ und witzig. Mir gefällt an dem Buch, dass hier zwei doch etwas unterschiedliche Typen, aber dennoch vom Grunde her Optimisten, sich über das Leben unterhalten – auch wenn sie als Mediziner natürlich ähnliche Ansichten bezüglich Gesundheit und Prävention haben.

Das Unterhaltsame an diesem Buch ist die Mischung von Humor (Hirschhausen) und den Fakten (Esch). Aus den aufgeworfenen Fragen ergeben sich Erklärungen mit selbst erlebten Beispielen. Das macht das Ganze recht authentisch.

Bei einigen Beschreibungen findet man sich selbst wieder anderes kann man so gar nicht nachvollziehen oder will es vielleicht auch nicht wahr haben, möchte eine so negative Entwicklung im Leben dann doch vermeiden.

Das Buch regt mit diesen Auseinandersetzungen mit dem Leben, Lebensinhalten zum Nachdenken und vielleicht zum Umdenken an.

Mein Lieblingssatz, auch weil er mir heut schon zwei Mal über den Weg gelaufen ist (25 Jahre Forrest Gump):
„Das Leben ist wie Schachtel Pralinen – man weiß nie was man kriegt“ – aber, man kann das Beste daraus machen – ist für mich die Quintessenz aus diesem Buch.

Fazit:
Ein Buch für gute Freunde, denen man mehr Optimismus im Leben wünscht. Man kann es auch vor dem Erreichen der besseren Hälfte lesen, dann ist man doch gleich besser „vorbereitet“.

Bewertung: **** von *****

Verschwörungstheorien. Wie wir mit verdrehten Fakten für dumm verkauft werden (Holm Gero Hümmler)

Mit Naturwissenschaft und Technik der Sache auf den Grund gegangen – verdrehte Fakten entlarven

Ein interessanter Titel, dessen Titelbild mich so gar nicht ansprach…

Beschreibung des Buches:
„Verschwörungsmythen“ ist 2019 im Hirzel-Verlag als Taschenbuch mit 223 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild sieht man eine Person, die eine Kopfbedeckung aus Alufolie und eine verspiegelte Brille trägt.

Kurze Zusammenfassung:
Autor Holm Gero Hümmler stellt in seinem Buch sechs Ereignisse bzw. Theorien dar, um die sich Verschwörungsmythen ranken. Am Ende des Buches gibt es Tipps zur „richtigen“ Fragestellung, um Mythen aufzudecken, Literaturhinweise und ein Register.

Mein Leseeindruck:
Der Autor versucht mit naturwissenschaftlichen Beweisen die meisten Mythen zu entkräften. Er beleuchtet die „verdrehten“ Fakten und hinterfragt. Dabei ist seine Sprache gut verständlich  und nicht durchweg zu wissenschaftlich.

Die Themen waren für mich unterschiedlich interessant. Besonders gefallen haben mir die Kapitel über ich die Mythen (und die dazugehörigen Untersuchungen) um den 11. September, „Die Mondlandung“  und „Ist die Erde hohl oder flach“. Weitere Kapitel befassen sich mit der „Erdbebenmaschine“, dem „Tod aus der Luft“ und „Hitlers Hightech“.

Manches war mir allerdings dann doch zu wissenschaftlich, so dass ich einige Seiten überblättert habe.

Zur Veranschaulichung einiger Fakten hat der Autor einige „Fotobeweise“ beigefügt.

Die Literaturangaben sind sehr ausführlich. Hier findet man noch zahlreiche Bücher bzw. Texte, die sich mit den Themen des Buches befassen.

Besonders hilfreich fand ich das Eingangskapitel und den Schluss, hier findet man eine „Anleitung“, wie man Behauptungen und irreführenden Fakten auf die Schliche kommt.

Fazit:
Ein Buch, das durch Hinterfragen als auch durch wissenschaftliche Untersuchungen hilft besondere Ereignisse aufzuklären und verdrehte Fakten zu entlarven..

Bewertung: *** von *****