Paradision (Christian von Kamp)

Die menschliche Gesellschaft in der Zukunft, Utopie oder schon Wirklichkeit?

P1040208

Beschreibung des Buches:
Der Roman „Paradision“ von Christian von Kamp ist im „New Sun Books“-Verlag erschienen. Er hat 178 Seiten.

Das Titelbild zeigt eine weiße Büste ohne Augen, es sind nur die Augenhöhlen vorhanden, bunte Nebelschwaden umschwirren den Kopf. Mich befremdet dieses Cover etwas, es beängstigt mich… Für diesen Science Fiction Roman ist es allerdings ganz gut gewählt.

Kurze Zusammenfassung:
Christians (Autor und zwischenzeitlicher Erzähler) Freundin (und spätere Frau) Moni träumt seit geraumer Zeit von einer Zeit in ferner Zukunft („vielleicht in dreitausend Jahren, oder noch weiter weg“): Ein junges Pärchen, Erzieher, durchlebt eine aufregende Zeit. Auf der Suche nach ihrem verschwundenem Schützling Puu machen sie Entdeckungen, die ihr ganzes Weltbild auf den Kopf stellen. Bisher waren sie sehr begeistert von ihrem Leben, allen Menschen geht es gut, keine Krankheiten, keine Kriege. Alle lieben sich und sind zufrieden und glücklich. Doch um welchen Preis?

Mein Leseeindruck:
Eigentlich bin ich kein Liebhaber von Science Fiction Romanen. Da es sich hier aber eher um einen gesellschaftskritischen Roman handelt, habe ich mich doch an ihn herangewagt. Die Idee, eine Welt in der Zukunft durch Träume zu beschreiben, finde ich gelungen. Der Sprachstil des Autors (und seiner träumenden Frau…) liegen mir. Ich fand sehr schnell in die Geschichte hinein, wenngleich ich das Geschehen eher sehr befremdlich fand. Die Beschreibungen des Lebens der Protagonisten hat mich doch sehr mitgenommen. Das ganze Leben wird vom Babyalter vorherbestimmt. Alles läuft in geordneten Bahnen, geschulte Erzieher kümmern sich tagtäglich um den Nachwuchs. Die Eltern haben keinen eigenen Einfluss mehr auf ihre Kinder. Alles ist organisiert, alles ist „schön“, keine Krankheiten, Kranke, „andersartige“ Menschen. Alle sind gleich. Irgendwie hat mir das ziemlich Angst gemacht. Wollen wir so leben? Wo bleibt die kulturelle Vielfalt? Individualität? Glücklicherweise machen sich Mai und Jun (das Erzieherpaar) auf die Suche nach ihrem Schützling und verstehen langsam, was dahintersteckt. Diese Suche ist sehr detailreich beschrieben, man fühlt sich mittendrin. Mitten im Buch gibt es einen Erzählerwechsel, da Moni nicht mehr von der Zukunft träum(en kann), hier meldet sich der Autor wieder zu Wort und man findet sich als Leser in der Gegenwart zurück, die hier schon einen Eindruck darauf gibt, wie es tatsächlich und in naher Zukunft aussieht (Überwachung, Massenbeeinflussung)… Als Moni endlich wieder weiterträumen kann, geht die Geschichte ihrem Ende zu… ob es versöhnlich wird? Das muss jeder Leser für sich entscheiden.

Fazit:
Ein Science-Fiction Roman, der mich gut unterhalten, aber auch sehr nachdenklich gemacht hat. Zuerst war ich skeptisch, ob mir dieses Genre gefällt. Es ist dem Autor gelungen. Ich habe das Buch mit Interesse fertig gelesen.

Bin ich doch froh, dass mein Leben nicht ganz so vorherbestimmt wird, ich die Freiheit habe mein Leben bunt und interessant zu gestalten, leider geht es nicht allen Menschen so, das sollte uns immer bewusst sein. Was die Zukunft bringt, weiß keiner, aber wir sollten uns nicht scheuen, sie auf eigene Weise, ohne Bevormundung, mitzugestalten, solange wir die Möglichkeiten haben.

Bewertung: ****

Mörderkind (Inge Löhnig)

Dem Familiengeheimnis auf der Spur

P1040094

Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Mörderkind“ von Inge Löhnig ist im List-Verlag erschienen. Er hat ca. 458 Seiten. Es handelt sich bei diesem Buch nicht um einen Krimi der Reihe um Kommissar Dühnfort, sondern um einen eigenständigen Krimi.

Das Titelbild zeigt einen Blut durchtränkten Schmetterling, der Buchtitel prangt in großen Buchstaben über die Hälfte der Seite. Das Titelbild spricht mich nicht sonderlich an….

Kurze Zusammenfassung:
Als Kind wurde Fiona immer nur das Mörderkind genannt…:

Fionas Vater stirbt nach einem Brand in einem Wochenendhaus, nachdem er kurz zuvor aus dem Gefängnis entlassen wurde, in dem er wegen Mordes an seiner Geliebten seine Schuld verbüßt hatte. Als eine Rettungssanitäter Fiona die letzte Nachricht ihres Vaters, er sei nicht schuld, überbringt, macht sie sich nach anfänglicher Skepsis auf die Suche nach dem wahren Mörder der jungen Frau. Dabei kommt sie nach und nach dem Familiengeheimnis auf die Spur. Schauplätze sind München und Umgebung sowie Frankreich.

Mein Leseeindruck:
Auch bei diesem Buch gelingt es der Autorin mich auf den ersten Seiten dazu zu bringen, das Buch nicht aus den Händen legen zu können. Der Krimi wird in verschiedenen Zeitebenen (im Jahr 2014 und Mitte der 90ger Jahre) und aus mehreren Sichten erzählt. Rückblicke geben einen Einblick in das Geschehen vor dem Tod der Geliebten. Diese Rückblenden als auch das aktuelle Handlungsgeschehen werden abwechselnd aus der Sicht verschiedener Protagonisten erzählt. Dadurch kann man sich als Leser ein gutes Bild vom Vater, der Mutter und der Geliebten machen und sich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen. Fionas Sprache entspricht denen junger Menschen der Gegenwart, d.h. sie wirkt manchmal etwas flapsig und derb, passt aber zum einheitlichen Bild, wie die junge Frau beschrieben wird.

Steigt die Spannung am Anfang des Buches Seite um Seite, so plätschert sie etwa in der Mitte etwas dahin, um am Ende wieder „an Fahrt“ aufzunehmen. Während des Lesens meint man schon den oder die Täterin zu erahnen, aber neue Erkenntnisse ergeben sich und man tappt wieder im Dunkeln.

Fazit:
Ein Krimi, wie er mir gefällt, der fast ganz ohne Kommissare auskommt. Ich mag Krimis mit „Familiengeheimnissen“, dieser hat mich gefesselt und gut unterhalten.

Bewertung: ****

Oskar Eisbein – Der siebte Kontinent (Smilla Ericsson)

Ein Buch, nicht nur für Kinder, zum Vor- und Selberlesen

P1040081

Beschreibung des Buches:
„Oskar Eisbein – Der siebte Kontinent“ ist zurzeit nur als e-Book erhältlich. Es hat ca. 214 Seiten. Das Titelbild zeigt einen dicklichen Jungen mit Strickpullover dessen Vorderseite ein Bild eines Fisches ziert. Der Junge sitzt auf einer Bank unter einem schneebedeckten Baum. Es scheint klirrend kalt zu sein, blaue Eiszapfen zieren den Buchrand. Schon das Titelbild lässt einen erahnen, dass es sich bei dem Roman um eine Geschichte handelt, die mit viel Kälte und Eis zu tun hat. Das Bild passt prima zum Inhalt.

Kurze Zusammenfassung:
Oskar, rundlich und mit roten Haaren, bekleidet mit einem wundersamen Strickpullover, ist neu in Schlotterheim. Konrad und Steffen, beide in der 3. Grundschulklasse, freunden sich mit dem etwas sonderbaren Jungen an. Oskar ist mit Onkel und Tante in die Stadt gekommen, seine Eltern leben nicht mehr. Im Keller des Onkels gibt es merkwürdige Geräte, die die Kinder neugierig machen. Als das Leben in der Stadt unter einer großen Kälte zur erstarren scheint, machen sich Oskar und seine neuen Freunde auf die Suche nach der Ursache. Eine große Reise startet in die Antarktis. Werden sie ihre Stadt retten können?

Mein Leseeindruck:
Obwohl es sich hier um ein Kinderbuch handelt, hat mich die Geschichte doch sehr gefesselt. Es ist spannend, lehrreich und amüsant. Die Autorin hat eine so wunderbare Bildsprache, dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte ist flüssig erzählt und in sich stimmig. Ich bin richtig in die Schauplätze eingetaucht, manchmal wurde es selbst mir so kalt und warm, wie den Kindern in der Geschichte. Der Roman lebt von den drei Protagonisten in ihrem Alltagsleben, der Schule, dem Spielen und dem Beisammen sein in der Familie. Jeder kann sich irgendwie da wiederfinden (auch wenn er sich vielleicht in seine Kindheit zurückversetzen muss). Eine gute Recherche und ein sehr gutes Allgemeinwissen runden das Ganze ab, wenn es um die technischen Geräte, Ökologie und Philosophie geht. Was das ganze Buch so beeindruckend macht, ist, dass es der Autorin gelungen ist, diese Themen sehr verständlich in einen Kinderroman zu „platzieren“.

Eine Bereicherung für das Buch wären noch ein paar Bilder von Oskar und seinen Freunden, damit sich Kinder (aber natürlich auch Erwachsene) beim Lesen daran erfreuen könnten und noch mehr Spaß beim Lesen haben.

Fazit:
Ein Buch zum Vorlesen, selbst lesen oder zum Verschenken. Es hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Ich wünsche dem Buch viele Leser und Leserinnen und eine weitere Geschichte um Oskar und seine Freunde, am liebsten als Printausgabe, damit ganz viele Kinder dieses schöne Buch lesen können.

Bewertung: *****

MAGIX Video deluxe 2015: Das Buch zur Software (Mareile Heiting)

Ausführliches und gut bebildertes Begleitbuch für das Videobearbeitungsprogramm MAGIX Video deluxe 2015

P1040066

Neben der Fotografie wird in unserem Haushalt auch ab und an ein Film bei besonderen Ereignissen (Familienfeste, Tanzauftritte oder Urlaubsreisen) gedreht, der dann natürlich noch überarbeitet werden muss. Normalerweise beschäftigt sich der Junior in der Familie damit, aber auch wir Eltern möchten uns mit der Videobearbeitung beschäftigen.

Wir besitzen das MAGIX Video deluxe 2015 in der Premium-Version. Leider, bedingt durch die 64bit Version, nur auf einem Ultrabook. Um das Produkt kennenzulernen und vielleicht auch unbekannte Funktionen zu entdecken, haben wir uns dieses Buch bestellt.

Beschreibung des Buches:
Das Buch ist im Vierfarben-Verlag als Hardcover-Version (inclusive Lesezeichenbändchen) erschienen. Der Vierfarben-Verlag hat sich auf Sachbücher über Computer und Fotografie spezialisiert. Dem Buch liegt eine DVD mit Beispielvideos/Fotos und vier Bonuserklärungen sowie eine Tastaturbelegung (alles in pdf-Format) bei. Die 414 Seiten des Buches sind in 12 Kapitel unterteilt, es folgt ein Glossar und ein Stichwortverzeichnis.

Kurzer Überblick:
Zunächst werden in den ersten Kapiteln die Installation/Update des Programmes, ein Demofilm und die verschiedenen Menüpunkte des Programmes vorgestellt. In weiteren Kapiteln geht es um den „ersten Film im Handumdrehen“, Übertragung auf den Computer, professioneller Videoschnitt, Filmqualitätverbesserung, Effekte, Ergänzung um Fotos, Assistentenbenutzung von MAGIX Video, Filmvertonung, Exportieren, Filme incl. Menü auf DVD brennen und um weiteres Wissenswertes um Projekte und Filme.

Eigener Eindruck:
Wie ich das von den Büchern im Vierfarben-Verlag gewohnt bin, werden die Erläuterungen mit viel Bildmaterial unterstützt und somit sehr gut veranschaulicht. Es gibt farblich abgesetzte Anmerkungen in Kästchen am Seitenrand. Weitere Tipps findet man regelmäßig farblich unterlegt zwischen den Programmbeschreibungen/Exkursionen. Die Bebilderung gibt oftmals die aktuell zu erwartende Bildschirm-/Monitoanzeige wieder. So findet man sich in dem Videoprogramm sehr leicht zurecht und kann den Beispielen gut folgen. Um das Videobearbeitungsprogramm am besten kennenzulernen, empfiehlt es sich, das Buch von vorne bis hinten durchzuarbeiten. Aber man kann sich auch durch die gut gewählte Kapitelauswahl spezielle Funktionen heraussuchen und dieses Buch als Nachschlagewerk benutzen.

Wie das bei Büchern im Vierfarben-Verlag üblich ist, hat jedes Kapitel eine eigene Kapitelfarbe am oberen Seitenrand, die man auch recht gut zum Wiederfinden am Buchschnitt erkennen kann. Das erleichtert das Finden bekannter Kapitel.

Fazit:
Das Buch unterstützt nicht nur sehr hilfreich die ersten Schritte zum Bearbeiten des eigenen Videos sondern gibt auch Hilfestellung bei Spezialfragen. Hier sei verwiesen auf das gute Stichwortverzeichnis am Ende des Buches. Mit diesem Buch fühle ich mich gut „an die Hand genommen“ und habe mich endlich einmal getraut auch selbst mein erstes Video zu bearbeiten ohne auf fremde Hilfe zurückgreifen zu müssen.

Bewertung: *****

Wenn alle Stricke reißen (Jennifer Bentz)

Humorvoller Roman mit drei Frauen über Macken, Freundschaft, Glück und Liebe

P1040062

Beschreibung des Buches:
„Wenn alle Stricke reißen“ von Jennifer Bentz ist im ullstein-Verlag als Taschenbuch mit 349 Seiten erschienen. Das Titelbild ist mit hellem Hintergrund und warmen Farben in den Details gestaltet. Zu erahnen sind drei gemalte Frauen und ein Mann (man sieht nur die Unterkörper), der Titel ist umgeben von Blümchen in den gleichen rot/lila-warmen Farben. Das Gesamtbild passt gut zum Inhalt des Buches.

Kurze Zusammenfassung:
Drei junge Frauen treffen im Wartezimmer eines Psychologen aufeinander. Schnell stellt man gemeinsam fest, dass der Psychologe sich in seinem Sprechzimmer umgebracht hat. Nach dem ersten Schreck und den verbundenen polizeilichen Befragungen, kommen sich die drei, Lea, Vivien und Tine näher. Da sie sowieso gerade alle ihre eigene kleine Lebenskrise haben und Veränderungen brauchen, beschließen sie, gemeinsam bei Lea zu wohnen. Sie hat ein WG Zimmer anzubieten. Im Laufe des chaotischen Zusammenlebens passieren die merkwürdigsten Dinge. Eine Kleptomanin, eine von Panikattacken übermannte junge Frau und eine Journalistin, die glaubt, einen Karrierebruch zu erleiden, das bringt Unruhe in die Beziehungen der Frauen untereinander, aber trotzdem halten sie zusammen und unterstützen sich, wo es nur geht…

Mein Leseeindruck:
Die Geschichte beginnt etwas skurril. Kann man in einer psychologischen Praxis als Patient anderen Patienten begegnen? Nur, wenn der Psychologe tot ist, oder? Das müssen die drei jungen Frauen feststellen. Eigentlich sind sie wegen privater Probleme in der Praxis erschienen, jetzt haben sie das Problem, den Tod des Psychologen zu verkraften. Die Trauer währt nur kurz, man ist sich schnell einig, dass man seine Probleme dann eben gemeinsam lösen sollte, in dem man zusammenzieht und sich gegenseitig „therapiert“.

Das gelingt bisweilen ganz gut, da man sich in der Gemeinschaft gut unterstützen kann, in dem jeder mit seinen Stärken punktet und sich somit gebraucht fühlt. Lea, Vivien und Tine wachsen einem beim Lesen ans Herz. Sie sind allesamt sympathisch beschrieben, wenn auch jede ihre eigene Macke aufweist. Manchmal möchte man so gerne eingreifen und helfend unterstützen…

Der Autorin gelingt es, durch ihre lebendige Sprache und viel Wortwitz, einen beim Lesen zum Lächeln zu bringen. Am Ende des Buches ist man ein wenig traurig und fragt sich „Wie geht es weiter mit Vivien, Tine und Lea?“. „Werden sie die eingeschlagenen Wege weiterverfolgen?“.

Fazit:
Ein unterhaltsames Buch für kurzweiliges Lesevergnügen mit Tiefgang. Manchmal sollte man sich auf die Freundschaften besinnen, an sich selbst glauben und mit viel Engagement an Dinge herangehen, die man gut kann, dann kann man manchmal auch anderen und vor allem sich selbst helfen.

Bewertung: *****

Zielgerade (Joachim Fuchsberger)

Rückblick auf ein bewegtes Leben

P1040067

Schon das Buch „Altwerden ist nichts für Feiglinge“ habe ich verschlungen, jetzt habe ich mir dieses Buch schenken lassen und gelesen.

Zunächst war ich etwas enttäuscht über die wenigen Seiten (gerade einmal 223 Seiten sind es, diese sollte Fuchsberger füllen….) und die große Schrift, hatte ich mich doch auf schöne Lesestunden gefreut. Und dafür den üblichen Hardcover-Preis….

Das Buch ist nicht, wie man vermuten würde, in chronologischer Reihenfolge entstanden. Vielmehr beschreibt Fuchsberger schon zu Beginn, dass er seine Gedanken habe schweifen lassen und die einzelnen Kapitel wie ein Kaleidoskop zusammengestellt habe. So erklärt sich, dass man von Kapitel zu Kapitel überrascht wird, welchem Lebensabschnitt Fuchsberger gerade beschreibt. Das ist zunächst etwas verwirrend und hat mir nicht unbedingt Spaß beim Lesen bereitet. Zwischenzeitlich habe ich das Buch dann ganz zur Seite gelegt…

Jetzt habe ich das Buch dann doch noch fertig gelesen:
In seiner ihm eigenen Art erzählt Joachim Fuchsberger von seinem Leben. Dies geschieht, wie von ihm gewohnt, ohne dass er den Zeigefinger hebt. Deutlich kommt sein liebevolles Verhältnis zu seiner Frau (seine Regierung) zutage. Auch über seinen verstorbenen Sohn kann Fuchsberger in diesem Buch mit viel Dankbarkeit, dass es ihn gab, berichten. Man erkennt immer wieder: Dieser Mann stand immer auf, wenn er gefallen ist. Er konnte auch immer etwas Positives (auch wenn Negatives in seinem Leben geschehen war) aus Schicksalsschlägen ziehen. Zu einigen Dingen bezieht er ganz klar Stellung/nimmt kein Blatt vor den Mund.

In diesem Buch blickt er auf ein bewegtes Leben voller Dankbarkeit zurück und zürnt nicht.

Fazit:
Mir hat das Buch „Älterwerden ist nichts für Feiglinge“ deutlich besser gefallen. In „Zielgerade“ konnte ich zwar ein paar wenige neue Seiten von Fuchsberger kennenlernen, es kam mir aber so vor, als mussten hier die 220 Seiten gefüllt werden, wie und mit welchem Inhalt, das war egal.

Bewertung: ***