Premierenlesung von Jutta Hajek, 14.09.2019 im Felsenkeller Kelkheim-Ruppertshain

Premierenlesung „Siehst du die Grenzen nicht, können sie dich nicht aufhalten: Eine blinde Familie beweist, dass man jedes Hindernis überwinden kann“ von Jutta Hajek im Felsenkeller Kelkheim-Ruppertshain am 14.09.2019

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Das Buch beschreibt das Leben einer blinden Familie (Mutter Maria, Sohn Christof und dessen Bruder Stefan).

In eine wunderbare Location hatte Jutta Hajek zur Premierenlesung eingeladen:
Der Felsenkeller in Kelkheim-Ruppertshain bietet für ca. 40 Personen einen tollen Platz für eine solche Veranstaltung.

Jeder Platz in den Stuhlreihen war besetzt, selbst im Nachbarraum fanden noch einige Besucher ein lauschiges Plätzchen.

Mit guten Getränken versorgt lauschten die Zuhörer Juttas einzigartiger Lesung.
Ich kenne Jutta schon sehr lange, aber ihre wunderbare Art aus ihrem Buch vorzutragen, hat mich doch sehr überrascht. Diese ganz besondere Seite kannte ich noch nicht von ihr. Sehr professionell und sehr authentisch las Jutta aus ihrem Buch vor. Dabei zog sie ihre Besucher völlig in den Bann.

Schon die Entstehungsgeschichte ihres Buches zeichnete den Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Jutta lernte einen ihrer Protagonisten aus ihrem Buch kennen, als er/sie sie/ihn auf einer Zugreise während einer Recherchereise für einen Bericht über das Deutsche Katholische Blindenwerk begleitete (wer jetzt wen begleitete stellte Christof am späten Abend dann noch klar!).

Während Jutta im ersten Teil des Abends mit einer wunderbaren Vortragsweise durch viel Gestik und Mimik und Musikeinspielungen die Lesung zu einem kleinen Erlebnis machte, kamen im zweiten Teil Christof und seine Mutter Maria zu Wort. Christof zeigte seine Hilfsmittel, die er als Lehrer für z.B. Klassenarbeitkorrektur  nutzt und trug einen kurzweiligen und lustigen Fastnachtsvortrag vor, den er aus Blindenschrift vorlas. Maria erklärte, wie sie z.B. den Alltag in ihrer Küche beim Zubereiten von Speisen organisiert.

Eigentlich sollten die zuhörenden Gäste auf bereit gelegten Bierdeckeln Fragen an die Zwei stellen, aber in der Pause war man dann doch viel zu beschäftigt sich über das tolle Buch zu unterhalten. So wurde dann einfach eine lockere Fragerunde eröffnet. Hier konnten Christof und Maria erklären, wie man eine Wohnung blindengerecht ausstatten kann (z.B. mit Nagellack Türen beschriften oder Zettel an Türen hängen, die man ertasten kann) bzw. wie man die Orientierung bei einem Ferienaufenthalt in einer fremden Umgebung organisiert.

Der wunderschöne Abend endete mit einem gemeinsam gesungenen Lied von Andreas Bourani „Auf uns“.

Meine Rezension zu diesem wichtigen und wunderbaren Buch findet Ihr hier: https://chrissisbuntelesecouch.wordpress.com/2019/08/24/siehst-du-die-grenzen-nicht-koennen-sie-dich-nicht-aufhalten-jutta-hajek/

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