I love berries (Christin Geweke)

Beeren in allen Varianten

Beschreibung des Buches:
Die Autorin Christin Geweke, Kochbuch-Redakteurin, hat bereits mehrere Food-Bücher u.a. in Zusammenarbeit mit der Food-Fotografin Frauke Antholz veröffentlicht.
„I love berries“ ist 2017 als gebundene Ausgabe mit 92 Seiten im Hölker Verlag (Coppenrath Verlagsgruppe) erschienen. Auf dem Titelbild sieht man einen „Cream Sponge Cake“, der mit den verschiedensten Beeren dekoriert ist.

Kurze Zusammenfassung:
Nach einen Beschreibung der bekanntesten Beerenfrüchte (Erntezeitraum, Porträt,  Putzen, Trocknen und Einfrieren) findet man in folgenden Kapiteln die verschiedensten Rezepte:

Beerenstark in den Tag
Leckereien für die Kaffeetafel
Süße Früchtchen zum Dessert
Spielereien zum Verlieben

Mein Leseeindruck:
Dieses Beerenbuch ist liebevoll gestaltet. Die Fotos sind sehr schön komponiert, die Rezepte eher etwas außergewöhnlich. Gerade das macht dieses Buch aus, hier gibt es die besonderen Rezepte mit deren Ergebnissen man bei jeder Kaffeetafel glänzen kann.

Neben den Kuchen und Küchlein findet man aber auch Frühstücksideen und „Dessertträume“. Gerade in der beerenstarken Sommerzeit findet man hier für jede Beere und jeden Anlass ein tolles Rezept.

Mir haben es besonders die Kuchenrezepte angetan, denn die sind für mich am einfachsten nach zu backen. An die etwas aufwendigeren Rezepte habe ich mich noch nicht herangetraut.

Fazit:
Ein Beerenbuch mit ausgefallenen Rezepten, das man gut einem Gartenfreund (mit Beerenfrüchten im Garten) mitbringen kann.

Bewertung: ****

Meine zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine (Rebecca Raisin)

Paris – Stadt der Träume – und der Bücher

Das Cover mit seinem Titel war es, was mich sofort angezogen hat. Ein Buch, das von einem Buchladen handelt inmitten von Paris, das hat mich neugierig gemacht.

Beschreibung des Buches:
„Mein zauberhafter Buchladen am Ufer der Seine“ ist 2017 im Verlag Rütten & Loening als Hardcover erschienen. Das Buch hat 320 Seiten. Auf dem Titelbild sieht man eine Buchhandlung in einer kleinen Gasse (in Paris), ein sehr passendes Bild.

Kurze Zusammenfassung:
Sarahs Freundin Sophie aus Paris braucht eine Auszeit, deshalb tauschen die beiden ihre Buchläden für einige Zeit. Während Sophie Sarahs Buchladen in Ashfort, Amerika, übernimmt, lebt sich Sarah in Paris in der kleinen Buchhandlung am Ufer der Seine ein. Eigentlich hat sie Sehnsucht nach ihrem Freund Ridge, der als Journalist in der Welt herumfliegt und wenig Zeit mit ihr verbringen kann, doch die Arbeit in der Buchhandlung fordert ihre ganze Kraft. Und dann ist da noch der geheimnisvolle Schriftsteller, der in einem Raum des Buchladens seine Romane schreibt…

Mein Leseeindruck:
Der Roman ist aus der Sicht Sarahs geschrieben, so ist man als Leser mitten im Geschehen. Sarahs Gedanken, ihre Gefühle und ihre ganzen Eindrücke in Paris erlebt man hautnah mit. Der Autorin ist es gelungen, dass man sich mitten in die Szenen hineinversetzt fühlt. Ich konnte mir die Buchhandlung sehr gut vorstellen, da fast jede kleine Einzelheit sehr genau beschrieben ist. Ich fühlte mich in jedem Zimmer wie in einem kleinen Museum und konnte in Gedanken von Raum zu Raum gehen.

Gerüche, Gefühle, Farben aber auch Geräusche hat die Autorin ganz wunderbar in die Geschichte einfließen lassen. Offensichtlich ist hier auch die Übersetzung sehr gut gelungen.

Die Geschichte um den Buchladentausch wirkte auf den ersten Blick etwas ungewöhnlich, aber dieser Roman hat es in sich. Wer Bücher liebt, der versinkt förmlich in diese Geschichte. Wer Paris mag, der hat hier einen wunderbaren Reiseführer in der Hand. Selbst wer Spannung bevorzugt, der kommt auf seine Kosten.

Sarah macht in dieser Geschichte eine Wandlung mit. Zunächst ist sie eher zurückhaltend und unsicher. Je mehr sie sich zutraut, auf die Menschen zugeht und mit einzelnen vertrauter wird, desto mehr Selbstvertrauen erlangt sie. Man begleitet sie als Leser intensiv bei ihrer Entwicklung. Die Autorin hat auch die anderen Charaktere in diesem Roman wunderbar ausgesucht und beschrieben. So gibt es die verschiedensten Mitarbeiter/innen im kleinen Buchladen, die alle ihre eigene kleine Geschichte haben. Die einen liebt man, die anderen findet man schon vom ersten Auftritt an unangenehm. So wie im richtigen Leben. Sarah bleibt hier nichts erspart.

Mir hat besonders gut gefallen, dass neben einer Liebesgeschichte auch Bücher eine große Rolle spielen. Die Nebenhandlung mit dem Schriftsteller, der sich in der Buchhandlung einnistet und seine Romane schreibt, ist besonders gelungen. Hier trifft Sarah auf einen Menschen, der sie aus der Reserve locken kann. Als die Zwei versteckte Briefe im „Schreibzimmer“ des Schriftstellers finden, beginnt ein besonders spannender Teil in diesem Roman. „Wer mag der geheimnisvolle Briefeschreiber sein?“, fragt man sich.

Fazit:
Die Welt der Bücher, Paris, eine Liebesgeschichte, Spannung, was will man mehr!? Mir hat dieses zauberhafte Buch sehr gut gefallen. Als Geschenk für Menschen, die Bücher lieben, wird es ab sofort meine erste Wahl sein.

Bewertung; *****

C# Programmieren lernen ohne Vorkenntnisse (Daniel Lorig)

Für Einsteiger wie auch für Umsteiger

Beschreibung des Buches:
‚C# Programmieren lernen ohne Vorkenntnisse“ ist als Groß-Taschenbuch als auch als Kindle Edition lieferbar. Es hat 133 großformatige Seiten. Der Autor Daniel Lorig ist Informatiker und arbeitet als Software-Entwickler. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit der Programmierung und Gestaltung von Webseiten.

Kurze Zusammenfassung:
Das Buch richtet sich an Anfänger in der .NET-Programmierung. Die wichtigsten Begriffe und Grundfunktionen von C# werden in diesem Buch erklärt.

Mein Leseeindruck:
Daniel Lorig beschreibt in einer sehr verständlichen Art die wichtigsten Funktionen von C#. Mit einem kleinen Beispielprogramm steigt er gleich in die C# Programmierung ein.

Sein Schreibstil ist sehr angenehm und gut zu lesen. Die ausgewählten Themen sind optimal zusammengestellt, um die ersten Schritte in C# in der .NET-Programmierung zu unternehmen.

In typischen Beispiel-Kästchen werden die gängigen Begriffe von C# im Code dargestellt. Es folgt immer eine verbale Erklärung, so dass man sich hier gut an die Hand genommen fühlt.

Da in diesem Buch der Fokus auf C# liegt, fehlt hier eine Komplett-Erklärung der Oberfläche von .NET, hier muss man sich als Neuling anderweitig Informationen zusammensuchen.

Das Buch wird ergänzt durch eine große Auswahl von Webtipps. Hier findet man weiterführende Literatur und Seiten, die den Inhalt des Buches noch vertiefen.

Übungen und Quellcode zu den Beispielen incl. Lösungen kann man sich ebenfalls von einer im Buch angegebenen Seite herunterladen.

Fazit:
Das Buch eignet sich sehr gut für Anfänger in der Programmiersprache C#, aber auch Umsteiger finden hier nützliche Tipps und Beispiele.

Bewertung: *****

Erotische Intelligenz (Anne Heintze)

Der Versuch mit Intelligenz die Sinnlichkeit zu intensivieren

Das Thema Erotik – und dann noch in intelligenter, hochsensibler und sinnlicher Variante weckt immer Neugierde in einem.
Was soll daran die Intelligenz sein und wie kann man in diesem Bezug „Hochsensibilität“ erlangen? Das war die Frage, die der Titel bei mir aufwarf und dazu führte, dieses Buch letztendlich zu lesen.

Beschreibung des Buches:
Erotische Intelligenz ist im Integral Verlag 2017 erschienen. Das Buch ist broschiert mit umgeschlagenem, kartoniertem Einband. Als Titelbild ist eine orange-rote Blüte gewählt, die stilistisch die Wärme der Sinnlichkeit darstellt.
Die Autorin Anne Heintze arbeitet und lebt in der Nähe von Frankfurt am Main, ist führende Expertin für Hochbegabung und Hochsensibilität und begeistert sich für Menschen, die ihr Leben und ihre Visionen intensivieren und voll ausschöpfen wollen.

Kurze Zusammenfassung:
Das Buch hat 254 Seiten und ist in 14 Kapitel unterteilt. In den einzelnen Abschnitten wird einleitend eine „Bestandsaufnahme“ der erotischen Intelligenz vorgenommen, Fragen zum Thema Intelligenz, Liebe, Sinnlichkeit und Beziehung bearbeitet und immer wieder mit Selbstreflexionen die eigene Betrachtungsweise hinterfragt. Des Weiteren sind im letzten Teil Übungen zur erotischen Liebe vorhanden.

Mein Leseeindruck:
Ein Sachbuch, wie es dies ja ist, lese ich eher selten von vorne bis hinten. Trotzdem habe ich es bei diesem Buch versucht und dann doch festgestellt, dass ich bei einigen Abschnitten diese mehr überflogen habe. Einfach, weil der Inhalt mir nicht neu oder interessant und fesselnd vorkam. Da kommen Passagen mit Phrasen wie „Löse dich von Menschen… die dir nicht guttun“ oder „Du bist selbst diejenige, die sich unter Druck setzt“ vor. Es gibt aber durchaus genügend Kapitel, die lesenswert und interessant sind. Unterstützt wird das Buch mit den Selbstreflexionen, die einen animieren, einmal sich selbst eine bestimmte Frage zu stellen oder ein Thema zu hinterfragen. So kann man mit dem Buch aktiv „arbeiten“ und es bleibt mehr im Geiste, als wenn man es nur gelesen hat. Insgesamt scheint mir tendenziell durch die Formulierungen und den  Sprachgebrauch, dass dieses Buch eher Frauen als Männer ansprechen soll.

Fazit:
Der Titel weckte die Neugierde in mir herauszufinden, was die Autorin unter erotischer Intelligenz  wohl verstehen würde. Allerdings kam bei mir der Eindruck auf, dass nach anfänglicher Euphorie des Themas und der Eingangseinschätzung doch viele Klischeefragen beantwortet wurden. Einige der geschilderten Verhaltensmuster waren mir aus der Lebenserfahrung und dem Menschenverstand  nicht neu. Letztendlich abgerundet mit den Übungen ist es aber trotzdem ein Buch, das die eine oder andere Facette in der sensiblen Erotik entdecken und entwickeln lässt und somit durchaus lesenswert ist.

Anmerkung:
Dieses Buch wurde von meinem Mann Matthias Busch gelesen und rezensiert.

Bewertung: ***

 

Portugiesische Rache (Luis Sellano)

Der zweite Teil der Krimi-Reihe um ein Erbe in Lissabon

Wie auch beim ersten Band wurde ich vom sehr schön gestalteten Cover angezogen. Das Lesen des Klappentextes verführte mich dazu, dieses Buch zu lesen.

Beschreibung des Buches:
„Portugiesische Rache“ von Luis Sellano (Pseudonym eines deutschen Autors) ist 2017 im HEYNE-Verlag als Taschenbuch erschienen. Der Krimi hat 350 Seiten.

Das Titelbild zeigt eine typische Stadtansicht in Lissabon mit historischen Gebäuden in bunter Farbgebung. Dieses Cover macht neugierig auf die Stadt und den Krimi. Im Klappeninnenteil ist ein Stadtplan abgebildet, der die Krimi-Örtlichkeiten zeigt.

Kurze Zusammenfassung:
Der ehemalige deutsche Polizist Henrik Falkner betreibt nun schon einige Zeit im Haus seines verstorbenen Onkels in Lissabon den Antiquitätenladen weiter. Nachdem er dem Verbrechen an seinem Onkel im ersten Teil dieser Reihe auf die Spur gekommen ist, hat er sich in die Hauptstadt Portugals verliebt. Als in der benachbarten Bar Esquina ein Mann erstochen wird, der zuvor bei Henrik ein Buch gekauft hat, werden seine kriminalistischen Geister wieder geweckt. Mit der Polizistin Helena macht er sich auf die Suche nach dem Mörder.

Mein Leseeindruck:
Wie auch im ersten Buch dieser Reihe liegt der Hauptfokus auf Henrik Falkner. Seine detektivische Arbeit und seine kleinen Liebeleien führen ihn durch ganz Lissabon. Der Autor hat hier mit den tollen Beschreibungen der Gassen, der Gebäude, den Gerüchen und den Menschen wunderbar die Atmosphäre eingefangen.

Leider ist die Geschichte des Krimis dieses Mal nicht ganz so an mich gegangen. Zunächst erschien mir die ganze Sache noch spannend, im mittleren Teil flachte es allerdings sehr ab, so dass ich fast die Lust am Lesen verlor. Zum Ende hin wurde der Krimi dann wieder etwas rasanter. Ich hatte zu keiner Zeit eine Idee, wer Täter und was die Hintergründe für die im Krimi folgenden Taten sein konnten.

Wer allerdings einen Eindruck von Lissabon gepaart mit einem Roman (hier Krimi) bekommen möchte, der findet hier eine ganze Menge „Informationen“. Man hat das Gefühl, eine kleine Stadtführung mit Nennung der wichtigsten Cafés, Lokalen und Sehenswürdigkeiten zu bekommen.

Fazit:
Dieses Mal konnte der Krimi bei mir nicht so gut Punkten, wie der erste Teil. Allerdings würde ich trotzdem noch gerne wissen, wie es mit Henrik weitergeht und auch den dritten Teil lesen wollen.

Bewertung: ***

Das ABC der Farbe (Markus Wäger)

Farbenlehre par excellence

Als Hobbyfotograf und Blogger ist man immer wieder auf der Suche nach den besten Ideen für die Farbgestaltung, so habe ich dieses Buch entdeckt.

Beschreibung des Buches:
„Das ABC der Farbe“ ist 2017 im Rheinwerk Fotografie Verlag als Hardcover mit 394 Seiten erschienen. Allein das Cover macht Lust auf den Inhalt. Es ist farbenfroh gestaltet.

Kurze Zusammenfassung:
Das Buch wendet sich besonders an Grafiker und Fotografen. Die Themen sind: Licht, Farbe, Farbwahrnehmung, Farben und Wirkung, Farbsysteme, Farbgestaltung und Farbe in der Praxis. Gleich zu Beginn gibt es Übersichtsseiten auf denen der Inhalt auch nach dem Alphabet sortiert aufgelistet ist.

Mein Leseeindruck:
Der Autor Markus Wäger, Dozent und Grafikdesigner, hat hier ein sehr umfangreiches Werk vorgelegt. Das Buch spricht nicht nur Profis an, auch Laien, wie ich mich bezeichnen würde, finden hier ausführliche Informationen über die Farbenlehre.

Das Buch besticht mit seinen zahlreichen farbenfrohen Fotos und Grafiken. Anhand von konkreten Beispielen verdeutlicht der Autor teilweise Schritt für Schritt Begriffe.

Zunächst aber war ich etwas überfordert mit der Fülle der Informationen, die dieses Buch bietet. Doch je mehr ich mich mit seinem Inhalt beschäftigt habe, desto mehr Spaß hatte ich mit den neu gewonnenen Informationen. Gerade die Kapitel, die sich um die Bildbearbeitung drehen, sind äußerst hilfreich, wenn man seine Fotos professionell bearbeiten möchte. Hier gefällt mir die in Einzelschritten aufgezeigte Vorgehensweise sehr gut.

Ich sehe dieses Buch als Nachschlagewerk, wenn man zu bestimmten Farbbegriffen eine Erklärung sucht. Hier erhält man eine sehr ausführliche, sehr farbige und verständliche Erläuterung. Manche Kapitel habe ich einfach nur staunend „zur Kenntnis“ genommen, weil mir die einzelnen Begriffe bisher nicht über den Weg gelaufen sind, ich sie aber durch die bildlichen Darstellungen sicherlich für die Zukunft „im Hinterkopf“ behalten habe und im Buch schnell wiederfinden werde.

Fazit:
Wer sich intensiv mit der Farbenlehre beschäftigen möchte, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Und wer sich noch nicht mit Farben beschäftigt hat, der wird hier in dieses Buch eintauchen und erst Tage später wieder auftauchen. Ein wunderschönes Buch.

Bewertung: *****