Meine wundervolle Buchhandlung (Petra Hartlieb)

Wer Bücher mag – wird dieses Buch lieben

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Mich hat „Meine wundervolle Buchhandlung“ in einer Schaufensterauslage mit seinem schön gestalteten Buchtitel neugierig gemacht. Ich liebe Bücher, kann darin stundenlang versinken. An keiner Buchhandlung kann ich vorbeigehen, deshalb musste ich dieses Buch unbedingt lesen.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Meine wundervolle Buchhandlung“ von Petra Hartlieb ist im DuMont-Verlag als Hardcover-Buch erschienen. Es hat 208 Seiten. Ein wunderschön gestalteter Schutzumschlag ziert das Buch. Auf dem Titelbild ist eine „lebendige“ Buchhandlung gezeichnet. Mehrere Personen scheinen sich lebhaft mit Büchern zu beschäftigen bzw. miteinander zu unterhalten. Die Buchhandlung hat etwas Altertümliches, sieht aber trotzdem gemütlich aus. Auf der Rückseite sieht man eine Frau in einem Topf rührend ebenfalls in der Buchhandlung, selbst ein Hund scheint sich hier wohlzufühlen…. Es macht den Eindruck als spiele sich das ganze Leben dort ab.

Die Autorin Petra Hartlieb war Pressereferentin und Buchkritikerin bevor sie mit ihrem Mann eine kleine Buchhandlung in Wien übernahm und später auch Autorin geworden ist.

Kurze Zusammenfassung:
Was macht man, wenn man Bücher liebt und die Möglichkeit hat eine Buchhandlung in seiner Heimat zu übernehmen? Man kauft sie und zieht unter ihr Dach. Petra Hartlieb hat das vor zehn Jahren gemacht. Zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Kinder zieht sie von Hamburg nach Wien, beide geben ihre Festanstellungen auf und lassen in Deutschland alles hinter sich. In diesem Buch beschreibt sie die ersten Jahre ihres neuen Lebens als Buchhändlerin und Geschäftsfrau mit allen Facetten.

Mein Leseeindruck:
Dieses Buch hat mich von Anfang an fasziniert. Eine eigene Buchhandlung – das hörte sich für mich zunächst wie ein Traum an, doch was alles dahintersteckt, das erzählt Petra Hartlieb sehr liebevoll, aber schonungslos. Ihr neues Leben mit all der Verantwortung für die Familie und ihrer Angestellten, die vielen Freunde, die mit Unterstützung nicht geizten, die netten Nachbarn und Kunden, die zu engen Vertrauten und Helfern im Netzwerk werden, das man als Familie braucht, insbesondere, wenn man sich für die Selbstständigkeit entschieden und Kinder hat.

Beim Lesen konnte ich mich so richtig in die Stadt Wien versetzen. Mir kam es vor, als würde die Autorin mir ihre Geschichte im Wiener Dialekt erzählen, sie kann ihre Heimat nicht verleugnen. Besonders aufgefallen ist mir das, wenn sie von ihrer jüngeren Tochter erzählt. Dann nennt sie nie den Namen, sie spricht immer nur von „dem Kind“. Aber all das macht dieses Buch aus, es wirkt authentisch.

Auch die Buchhandlung mit ihren so unterschiedlichen Besuchern kann ich mir richtig gut vorstellen und mich hineinversetzen in die Leidenschaft der Autorin besonders in der Weihnachtszeit fast rund um die Uhr arbeiten zu müssen, damit alle Kunden rechtzeitig ihre Geschenke abholen können und es für alle ein schönes Weihnachtsfest gibt. Die unterschiedlichen Kunden und ihre Bedürfnisse, die kleinen Geschichten um besondere Vorkommnisse und Personen machen das ganze Buch absolut lesenswert.

Fazit:
Das Buch zeigt einem eines: Lebe Deinen Traum, es kann gelingen, wenn Du mit Leidenschaft an die Sache gehst, an Dich glaubst und mit Unterstützung von lieben Freunden rechnen kannst. Du brauchst ein Netzwerk!

Außerdem zeigt es, dass die klassische Buchhandlung nicht gestorben ist, allen Unkenrufen zum Trotz. Es bleibt zu hoffen, dass es immer Buchhandlungen wie diese geben wird, die mit ihrem Charme, der Leidenschaft der Buchhändler und mit ganz vielen verschiedenen Kunden das Leben einer Stadt bereichern und die immer wieder ihre Türen öffnen.

Die Autorin betreibt nun übrigens eine zweite Buchhandlung in Wien. Auf ihrer Internetseite gibt es einen schönen kleinen Film von ihr und des „Familienbetriebes“. Sehr sehenswert.

Ein liebevoll gestaltetes Buch zum Hineintauchen in die Welt der Bücher für alle Buchfans!

Bewertung: *****

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Ein Krimi mit ernstem Thema, liebenswertes Ermittlerteam mit lebendigem Privatleben (Nele Neuhaus)

Ein Krimi mit ernstem Thema, liebenswertes Ermittlerteam mit lebendigem Privatleben

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Mit Spannung habe ich diesen siebten Krimi des Ermittlerduos Oliver Bodenstein und Pia Kirchhoff erwartet. Vor mehr als acht Jahren ist mir die Autorin schon aufgefallen. Ihr Schreibstil gefällt mir einfach gut. Jeder Krimi hat ein gänzlich anderes Thema. Aber immer bleibt sich die Autorin treu in ihren wunderbaren Beschreibungen der ganzen Handlungen, Örtlichkeiten und Personen.

Beschreibung des Buches:
Der Roman „Die Lebenden und die Toten“ von Nele Neuhaus ist im Ullstein-Verlag erschienen. Er hat 554 Seiten. Es handelt sich um ein Hardcover-Buch. Ein gelungenes Titelbild ziert den Umschlag. Es passt in die Reihe der Bodenstein/Kirchhoff-Krimis. Im Vordergrund ein Hochsitz am Rande eines Ackers, der leicht mit Schnee bedeckt ist. Im Hintergrund sieht man die Frankfurter Skyline. Passend, denn der Krimi spielt im Vordertaunus, am Rande von Frankfurt am Main. Zur „Verzierung“ ist das Bild mit ein paar Blutstropfen gesprenkelt.

Kurze Zusammenfassung:
Die Kommissarin Pia will in die Flitterwochen, es ist kurz vor Weihnachten, da wird sie zu einem Tatort in Eschborn gerufen. Eine ältere Dame wurde aus dem Hinterhalt erschossen. Kaum hat man die ersten Ermittlungen aufgenommen, da passiert der nächste Mord. Pia beschließt ihren Urlaub nicht anzutreten, denn sie wird gebraucht, die Hälfte der Belegschaft ist erkrankt. Nachdem ein weiterer Mord im Rhein-Main-Gebiet geschieht, nimmt man an, dass es sich um einen Serienmörder handelt. Das Leben in der Region ist kurz vor Weihnachten lahmgelegt, jeder hat Angst, er könnte der nächste sein. Schnelles ermitteln ist gefragt. Warum mordet der Schütze? In welchem Zusammenhang stehen die Morde, die Menschen zueinander?

Mein Leseeindruck:
Ich habe das Buch in den ersten Tagen verschlungen, der Schreibstil von Nele Neuhaus hat mir schon immer gefallen. Bei ihren Krimis bin ich sogleich mittendrin und kann mich richtig in das Geschehen hineinversetzen. Die bildhafte Sprache und die Konversation der einzelnen Personen miteinander machen den Krimi sehr lebendig. Die mittlerweile liebgewonnenen Kommissare haben neben ihrer Arbeit auch ihr Privatleben, welches, wie immer, nicht zu kurz kommt. Das macht für mich diese Krimireihe so besonders.

Der Krimi selbst beginnt mit mehreren parallelen Handlungssträngen. Man findet schnell die einzelnen Charaktere sympathisch oder unsympathisch. Schon früh stellt man als Leser Vermutungen an, wer tatsächlich die Morde begangen haben könnte. Doch durch immer wieder neu gelegte Hinweise der Autorin ändern sich die Vermutungen mit jedem Kapitel.

Die verschiedenen Handlungsstränge werden gekonnt aneinandergereiht. Mitunter bekommt man Mitleid mit einigen Personen. Manche aber würde man gern als Täter überführt sehen…

Allein die Beschreibung der Örtlichkeiten und der einzelnen Charaktere machen diesen Krimi (und auch seine Vorgänger) so lesenswert. Man fühlt sich buchstäblich in die Handlung hineinversetzt und hört mitunter die einzelnen Geräusche, riecht die beschriebenen Düfte und fühlt sich mitten im Geschehen. Die beschriebenen Örtlichkeiten und Personen kann man sich sehr gut vorstellen.

Die Ortsumgebung, der Taunus mit seinen Städten und Gemeinden sind Realität. Die beschriebenen Straßen und Örtlichkeiten gibt es wirklich. Als Leser aus dem Taunus erkennt man vieles wieder und freut sich darüber. Manch beschriebenen Platz schaut man sich beim nächsten „Besuch“ doch etwas genauer an (ist mir tatsächlich dieser Tage passiert…) und fragt sich: Wie kommt man auf die Idee, hier einen Mord geschehen zu lassen? Nicht umsonst erfreuen sich immer mehr „Heimatkrimis“ großer Beliebtheit.

Leider hatte ich genau in der Mitte des Buches einen „Hänger“: Die Ermittlungen schleppten sich so dahin, die vielen Personen in dem Krimi verwirrten mich. Wünschen würde ich mir eine Übersicht im Anhang, welche Personen beteiligt sind und in welcher Beziehung sie zueinander stehen, dann verliert man nicht so leicht den Überblick. Zum Ende hin wurde ich versöhnt, die Fäden wurden wieder zusammengeführt und die Auflösung des Kriminalfalles war nachvollziehbar.

Ein bisschen übertrieben fand ich die generelle Angst der Menschen im gesamten Rhein-Main-Gebiet. Dass hier fast alles kurz vor Weihnachten lahmgelegt sein könnte, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Die Vergangenheit hat zumindest gezeigt, dass Terrorangst, Vogelgrippe und z.Z. Ebola die Menschen selten davon abhalten, sich aus dem Haus in die Menschenmassen zu begeben.

Das Thema Organspende mit ihren negativen Seiten ist gewagt. Hat man sich bisher damit noch nicht auseinander gesetzt, so ist spätestens jetzt die Zeit gekommen, sich darüber Gedanken zu machen. Nele Neuhaus gelingt es, mit ihrem Krimi ein ernstes Thema auf den Tisch zu bringen, hier allerdings eher mit den negativen Aspekten. Der Leser/die Leserin muss sich ein eigenes Bild machen, man wird beim Lesen zumindest aufgerüttelt…

Fazit:
Ein weiterer Krimi aus der „Feder“ von Nele Neuhaus, der mich alles in allem gut unterhalten hat. Ich mag das Ermittlerduo und freue mich immer wieder, wenn ich Neues von den Zweien lesen darf. Auch die Weiterentwicklung von Pia gefällt mir gut. Das Leben der beiden hat so etwas Reales und wirkt nicht aufgesetzt. Wenn ich „Nele Neuhaus“ lese bin ich für ein paar Stunden in einer anderen Welt. Obwohl die Tatorte fast direkt vor meiner Haustür sind, kommt mir die reale Welt dann doch nicht ganz so „mörderisch“ vor.

Bewertung: ****

Die Kunst vegan zu backen (Axel Meyer)

Leckere Rezepte für den Alltag

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Ich bin kein Veganer, habe mich auch bisher wenig mit dem veganen Kochen und Backen beschäftigt, aber das Thema kreist nun auch in meinem Freundeskreis herum, deshalb war ich neugierig und habe mir dieses Buch bestellt.

Beschreibung des Buches:
Der Autor Axel Meyer kann auf mehr als 30 Jahre Erfahrung vollwertigen Backens zurückgreifen. Er backt mit Freude und möchte mit seinen Rezepten die Lebensfreude vermitteln, die einen durchdringt, wenn man sein Backwerk fertig und duftend aus dem Backofen holt.

Sein Buch „Die Kunst vegan zu backen“ ist im Kosmos-Verlag in der Reihe „Wir lieben Backen“ als Hardcover Buch erschienen. Es umfasst 160 reich bebilderte (Fotografien) Seiten. Es ist in 7 Kapitel unterteilt. Von Zutaten und Zubereitung, Kleingebäck, leichten Broten, Vollkornbrote, Pizza und Co, Kuchen und Torten sowie Cookies und Muffins. Zum Schluss widmet sich ein Kapitel noch dem Thema „Vegane Zutaten“.

Kurzer Überblick:
Zunächst kann man etwas über die Entstehungsgeschichte dieses Backbuches erfahren, danach gibt es einen Überblick über die Kunst des Backens (vegan und vollwertig) mit einer Beschreibung der gängigsten veganen Lebensmittel, eine kleine Lebensmittelkunde. U.a. werden hier auch die verschiedenen Mehlsorten/Körner vorgestellt. Ein weiteres Unterkapitel widmet sich ausführlich der Herstellung des Teiges. Danach schließen sich die eigentlichen Rezepte an.

Die Rezepte haben eine Zutatenliste und eine detaillierte Erklärung der einzelnen Schritte zur Entstehung der Produkte. Weitere Tipps gibt es unter „so gelingt’s“ am Rand der Fotos, die meist das fertige Backwerk, aber auch in Einzelfällen die Entstehungsschritte zeigen.

Eigener Eindruck:
Da Buch ist sehr schön aufgemacht. Die Auswahl der Backideen gefällt mir gut. So gibt es Brötchen und Brotrezepte fürs Frühstück, Pizza und Flammkuchenrezepte für die Hauptmahlzeit, Kuchen- und Tortenrezepte und Rezepte für die Kaffeetafel oder für den Nachtisch. Alle Rezepte bestechen durch ihre Einfachheit und wirken ehr alltagstauglich, so dass man doch einiges in den normalen Kochalltag aufnehmen kann. Hier wird gezeigt, dass man durchaus leckere Dinge vegan herstellen kann. Eine Bereicherung für das alltägliche zubereiten von Speisen.

Fazit:
Die Rezeptauswahl ist gut gelungen. Die Fotos lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen. Man riecht förmlich den Duft des fertigen Backwerks.

Sie bereichern die Auswahl an Rezepten, die man u.a. auch für die eigene Feier verwenden kann. Die Zutatenliste ist nicht sehr exotisch, man kann die meisten Zutaten in gut sortierten Supermärkten oder ansonsten im Reformhaus bekommen.
Außerdem eignet sich dieses Buch aufgrund der schönen Aufmachung (mattierte Umschlagsgestaltung und hochwertige Fotos) und dem aktuellen Thema „veganes Ernähren“ auch sehr gut zum Verschenken, das nächste Weihnachtsfest steht vor der Tür….

Bewertung: *****

Kekskunst zum Selbermachen (Nadja Bruhn)

Rezepte für originelle Geschenk(e)ideen, Kunst im Buch und am Keks

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Die Herbst- und Weihnachtszeit steht an und ich bin auf der Suche nach Geschenken. Oft haben sich die Beschenkten schon alle ihre kleinen Wünsche erfüllt, da stellt sich einem die Frage: Was schenke ich dieses Jahr?

Ein originelles Backbuch für Kekse! ODER einen Kelksgutschein!

Beschreibung des Buches:
Die „Kekskunst zum Selbermachen“ ist im Kosmos-Verlag in der Reihe „Wir Backen“ erschienen. Diese Bücher zeichnen sich aus durch ihren flexiblen Einband und ihre Handlichkeit. Sie sind nämlich broschiert, so dass man sie gut aufblättern und aufgeschlagen hinlegen kann ohne gleich die einzelnen Blätter in der Hand zu haben. Das Buch umfasst 142 reich bebilderte (Fotografien) Seiten. Es ist in sechs Kapitel unterteilt. Im Anhang gibt es Schablonen zum Ausschneiden.

Kurzer Überblick:
Zunächst werden die Techniken, die Küchenhelfer und die verschiedenen Teige vorgestellt. Danach kommen die Themenwelten, hier werden in weiteren Kapiteln zu verschiedensten Themen Beispielkekse in ihrer Entstehung vorgestellt. Dabei gibt es auch immer wieder „Exkursionen“ in Details, d.h. Fotos von der Entstehung, von der Backstube, von der Autorin beim Backen und Vorstellen ihrer Kekse, von Extratipps … Die Rezepte haben eine Zutatenliste und eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Schritte zur Entstehung der Kekse.

Eigener Eindruck:
Da Buch ist liebevoll aufgemacht. Die Auswahl der Keksideen gefällt mir gut. Man bekommt Vorschläge für das ganze Jahr nebst Ideen für besondere Ereignisse wie Schulanfang, Urlaub, Krankheit (Trost), Geschenkgutscheine, Einladungen uvm.
Als Grundlage dienen vier verschiedene Teigrezepte, die auf den ersten Seiten beschrieben werden: Mürbeteig, Honiglebkuchen, Vollkornkekse und glutenfreie Kekse. Also für jeden etwas dabei, auch für die Allergiker. Bei den Dekorationen tue ich mich etwas schwer. Sie sind wunderschön, aber ich glaube nicht, dass ich so eine filigrane Arbeit hinbekomme, wie sie für manche Vorschläge vorgesehen ist. Das kann zu Frust führen, bei mir zumindest, so dass ich mich wohl eher an die einfacheren Ideen heran wagen werde und nur die Vorschläge und Schablonen für die Kekse übernehmen werde.

Fazit:
Mir gefällt dieses Buch sehr gut, seien es die abwechslungsreichen Ideen als auch die gut bebilderten und Beispiele. Allerdings übersteigen so manche Dekorideen meine Künste im filigranen Arbeiten. Als Geschenk für kreative „Bäckerinnen“ finde ich dieses Büchlein wunderbar, für mich selbst als Ideengeber sehr geeignet mit dem Abzug für das sehr filigrane Arbeiten.

Bewertung: *****

Android-Tablet: Die verständliche Anleitung. Apps, Internet, E-Mails (Rainer Hattenhauer)

Tipps und Tricks fürs Android-Tablet, verständlich und prima nachvollziehbar erklärt

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Seit ein paar Wochen besitze ich ein Android-Tablet mit der Version 4.4.2. Ich habe es bereits täglich im Gebrauch, denke aber dass ich noch nicht alle Funktionalitäten ausgereizt habe, deshalb habe ich mir dieses Buch bestellt.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Android-Tablet“ wird vom Vierfarben Verlag angeboten. Dieser Verlag ist spezialisiert auf Bücher über Fotografie als auch Computerbücher. Das Buch (broschiert) hat 382 Seiten und ist unterteilt in 15 Kapitel. Am Ende des Buches gibt es ein Glossar und ein Stichwortverzeichnis. Das Titelbild ist farbenfroh gehalten und ansprechend, es zeigt ein Tablet und diverse Icons, die sich auf der Seite tummeln sowie Zeichen, die die verschiedenen Anwendungen symbolisieren, die man auf einem Tablet benutzen kann.

Kurzer Überblick:
Rainer Hattenhauer ist Physiker und hauptberuflich Lehrer für Mathematik, Physik und Informatik. Er hat schon viele „Computerbücher“ geschrieben, die bei den Lesern viel Anklang finden.

Schon beim Blättern fällt auf, dass die vorgestellten Funktionen sehr detailliert und bebildert dargeboten werden. Man kann sich gezielt Kapitel heraussuchen ohne das ganze Buch lesen zu müssen. Die Kapitel sind farblich untergliedert, so dass man am Buchschnitt relativ schnell und gezielt ein Kapitel auffinden kann.

Die Kapitel sind aufbauend angeordnet (vom Start mit dem Tablet bis hin zu Sicherungsfragen und Akkulaufzeitverlängerungen).

Eigener Eindruck:
Da ich bisher nicht alle Funktionen und vorinstallierten Apps meines Tablets genutzt habe, war dieses Buch eine große Hilfe, um mich intensiver mit den gegebenen Möglichkeiten zu beschäftigen. Ich habe das Buch von vorne bis hinten „durchgearbeitet“ (wobei ich einige Funktionen, die mich nicht interessierten dann doch überblättert habe, man hat ja nicht für alles eine konkrete Anwendung…) und viele Informationen und Vorschläge bekommen, die ich sogleich umgesetzt habe. Alles hat so funktioniert, wie beschrieben.

Die Erklärungen sind anschaulich, Schritt für Schritt beschrieben und sogleich am eigenen Tablet nachvollziehbar.

Man kann das Buch am Stück lesen oder aber als Nachschlagewerk benutzen. Jedes Kapitel hat eine eigene Farbe am oberen Seitenrand, die man auch recht gut zum Wiederfinden am Buchschnitt erkennen kann. Das erleichtert das Finden bekannter Kapitel.

Fazit:
Wer sich ein Android-Tablet zulegen möchte oder gerade zugelegt hat, der findet hier alles, was man braucht, um damit den größtmöglichen Nutzen aus dem eigenen Gerät zu ziehen. Schritt für Schritt werden die Funktionen erklärt und bebildert dargestellt, so dass man alles prima nachvollziehen kann und nicht lange suchen muss. Viele nützliche Apps werden vorgestellt, von denen man sich manche auch kostenlos aus dem Playstore herunterladen kann.

Bewertung: *****