Frankfurter Buchmesse 2017

Drei Tage Buchmesse: Wieder viel erlebt, bestaunt, gegessen, gesprochen, gerochen, zugehört, , fotografiert, genossen, gelaufen – ich fühle mich an diesen Tagen wie in einem großen Freizeitpark.

Donnerstag, 12.10.2017
Mein erster Tag führte mich erst einmal zum Container des Kein und Abel Verlages mitten im Außengelände der Buchmesse, um mir den Übernachtungscontainer anzuschauen. Hier konnten jeden Abend Gewinner eines Gewinnspiels übernachten. Abends gab es eine Gute-Nacht-Geschichte und für Essen und Trinken war auch gesorgt.

Ansonsten ließ ich mich treiben, holte mir eine Playmobil Luther Figur, fotografierte außergewöhnliche Lampen und Esswaren, traf mich mit einer Freundin und lauschte einem Interview meines Gymnastik-Freundes Manfred Köhler (FAZ) mit Ulrich Wickert. Später ging es zum wiederholten Male in das ARD-Forum zur Buchvorstellung „Menschenfischer“ von Jan Seghers.

Am Abend bewunderten wir die Illumination am Frankfurter Römer bei herrlichen, sommerlichen Herbstwetter.

Freitag, 13.10.2017
Freitagvormittag nahm ich an einem Speed-Dating mit „Koch-Verlagen“ teil. Hier kam man mit Vertretern von sechs Verlagen 10 Minuten ins Gespräch. Mit mir „wanderte“ „Der Kuchenbäcker“ (Tobias Müller) von Tisch zu Tisch. Es waren unterhaltsame Gespräche.

Kurz beim „Blogger Future Place“ vorbei geschaut und danach ein „Meet & Greet“ mit Rached Kaiser, der das Buch „Couchsurfing das Experiment“, besucht. Hier erzählte Rached Kaiser den Besuchern, wie sein Buch entstanden ist.

Da ich mich auf der Buchmesse immer wieder gerne im ARD-Forum aufhalte und den interessanten Gesprächen dort folge, lauschte ich mittags dem Interview mit Peter Wohlleben (Moderation: Selma Üsük).

Auf der Suche nach etwas Essbaren traf ich im Außenbereich eine gute Freundin, die extra wegen Udo Lindenberg der Messe einen Besuch abstattete. So verabredeten wir uns für den Abend am „Open Stage“. Vorher ließ ich mir in einer Führung Backstage die Technik des HR (Hessischer Rundfunk) erklären.

Auf dem blauen Sofa (ZDF) gab es am Nachmittag ein „Krimi-SpeedDating mit Dora Heldt, Andreas Föhr, Friedrich Ani und Tanja Kinkel.

Der Höhepunkt des Tages war dann tatsächlich der Auftritt  von Udo Lindenberg. Eigentlich bin ich kein Lindenberg-Fan, aber diese Stunde habe ich wirklich genossen. Da könnte ich tatsächlich doch noch zum Fan werden….

Samstag, 14.10.2017
Am Samstagmorgen zogen wir zu zweit los. Das Auto parkten wir am Ostbahnhof, da hier am Abend in der Nähe die Kriminacht der unabhängigen Verlage stattfinden sollte, bei der ich als Blogreporterin fotografieren, berichten und interviewen durfte.

Zunächst mussten wir feststellen, dass trotz Messetages, aber aufgrund eines Samstages, die U-Bahn nur alle 15 Minuten fuhr und wir nur noch die Rücklichter einer U-Bahn sahen, als wir am Bahnsteig ankamen.

Wir konnten „die Zeit aufholen“ als wir beim Eingang Messehalle ins oberste Stockwerk gewiesen wurden, hier gab es keinerlei Schlange bei der Taschenkontrolle.

Zuerst zog es uns (wie konnte es anders sein) ins ARD Forum. Hier war Marco Schreyl im Gespräch mit Ranga Yogeshwar. Der Wissenschaftler verblüffte mit seinem handwerklichen Können als er von der Reparatur einer Druckmaschine im französischen Pavillon berichtete. Ein sehr sympathischer Mensch, der die Zuhörer an manchen Stellen mit seinem Wissen und seinen Ausführungen sehr beeindruckte.

Nach Besuch des Gastpavillons (Frankreich), machten wir uns auf den Weg zum FAZ-Stand, um der Buchvorstellung „Ich versteh die Welt nicht mehr“ mit Jennifer Sieglar und Tim Schreder zu lauschen. Zuvor konnten wir noch einen Einblick in das Buch „100 * Frankfurt“ bekommen, das anlässlich der Neueröffnung des Historischen Museums in Frankfurt entstanden ist.

Stärkung fanden wir beim sympathischen Verlag „Größenwahn“ während des Bloggertreffens. Hier gab es leckeren Handkäse-Aufstrich vom Cafe Größenwahn. Sehr zu empfehlen!

Da es in den Gängen und im Außenbereich am Wochenende der Buchmesse einfach viel zu voll ist, hielten wir uns immer wieder im ARD Forum auf, um uns an den tollen Interviews zu amüsieren.

Eine kurze Stippvisite führte uns zum blauen Sofa des ZDF, um ein wenig den Ausführungen Gregor Gysis zu lauschen, der seine Biografie „Ein Leben ist zu wenig“ vorstellte.

Zwischenzeitlich genossen wir das tolle Wetter im Außenbereich mit den vielen, vielen Menschen!

Gegen 17:30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zur Kriminacht.

 

Frankfurter Buchmesse 2018, ich komme wieder!

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