Winterkartoffelknödel: Ein Provinzkrimi (Rita Falk)

Lustiger Krimi

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Beschreibung des Buches:
Der Regionalkrimi „Winterkartoffelknödel“ von Rita Falk ist im dtv-Verlag erschienen. Er hat ca. 220 Seiten Romantext, ein Glossar und ein paar bayrische Rezepte im Anhang. Es handelt sich um einen so genannten Provinzkrimi oder auch Regionalkrimi. Die Handlung spielt in Niederbayern in einem Dorf namens Niederkaltenkrichen.

Das Buch hat einen festen Taschenbucheinband, sodass es nicht gleich beim Lesen auseinander fällt. Das Titelbild passt sehr gut zum Inhalt. Allerdings ist es fraglich, ob Nicht-Bayern sich davon angesprochen fühlen.

Kurze Zusammenfassung:
Der Dorfpolizist Franz Eberhofer wohnt mit seinem Vater und seiner Großmutter zusammen in Niederkaltenkirchen. Im Heimatdorf des Dorfpolizisten geschehen merkwürdige Dinge. Aus einer Familie im Dorf kommen die Menschen seltsam zu Tode. Franz recherchiert auf ungewöhnliche Weise. Als Erzählform ist Ich-Form gewählt, d.h. der Dorfpolizist erzählt die Dinge aus seiner Sicht.

Mein Leseeindruck:
Die Geschichte ist witzig und spritzig geschrieben. Die Beschreibung der Charaktere erinnert an die Vorabendserie „Rosenheimkops“ im Fernsehen. Die bayrischen Begriffe kennt man oftmals, sie sind im Anhang aber näher beschrieben. Das Buch lässt sich so zwischendurch zum Entspannen gut lesen, lebt weniger von der Spannung als vom bayrischen Witz. Der Kriminalfall wird zur Nebensache, wenn es um die einzelnen Beziehungen der beschriebenen Personen geht. Man kann sich die Personen und die Gegebenheiten recht gut vorstellen. Die bayrische Sprache hat man direkt im Ohr. Man lernt so Einiges über den landestypischen Essgeschmack, deshalb wohl auch die Rezepte am Ende des Buches. Ich habe sie noch nicht ausprobiert…

Bewertung: ****

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