Andreas Kieling 30 Jahre Tierfilm (Andreas Kieling)

Wunderbare Tierfotos aus der weiten Welt


Andreas Kieling, Tierfilmer und Fotograf, lebt und liebt seinen Beruf schon mehr als 30 Jahre. Jetzt ist ein großer Bildband herausgekommen.

Beschreibung des Buches:
„Andreas Kieling 30 Jahre Tierfilm“ von Andreas Kieling ist 2022 bei National Geographic als großer Bildband erschienen. Das Buch hat 290 Seiten. Auf dem Cover sind einige von Andreas Kielings Fotos zusammengestellt.

Kurze Zusammenfassung:
Auf 290 Seiten hat Andreas Kieling in Zusammenarbeit mit Sabine Wünsch seine Film- und Fotografen-Lebensgeschichte reich bebildert erzählt.

Mein Leseeindruck:
Das ist ein sehr authentisches Buch. Schon in der Einleitung erfährt man einiges über Andreas Kielings Kinder- und Jugendjahre und wie er zum Fotografen und Tierfilmer wurde.

Wer sich für die Entwicklung der Kameratechnik in den vergangenen 30 Jahren interessiert, der bekommt hier einen ausführlichen Überblick, gefolgt von Kapiteln mit Beschreibungen seiner zahlreichen Reisen.

Neben den vielen Beschreibungs- und Erzähltexten kann man in diesem Buch die wundervollen Fotos bewundern, die bei diesen Reisen entstanden sind.

Nach dem Lesen und Betrachten der zahlreichen Fotos, bekommt man einen intensiven Eindruck, davon, dass es immer ein Team und viel Enthusiasmus braucht, um eine so große Sammlung von Tierfilmen und -fotos aus aller Welt zu erhalten.

Fazit:
Ein wundervoller Einblick in die Tierfilm- und fotografie mit sehr persönlichen und authentischen Texten und Beschreibungen des Tierfilmers Andreas Kieling. Wer sich für Tiere auf der ganzen Welt interessiert, der findet hier außergewöhnliche Fotos und wahre Geschichten dazu.

Bewertung: ***** von *****

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Mathe Magic (Jürgen Brater)

Magisches, Wissenswertes und Kurioses zum Thema Zahlen

Mathe war mein Lieblingsfach in der Schule, ich knobele und rätsele gerne, aus diesen Gründen machte mich der Titel dieses Buches neugierig.

Beschreibung des Buches:
„Mathe Magic“ von Jürgen Brater ist bei YES Publishing 2022 mit 160 Seiten als Taschenbuch erschienen. Das Buch ist in der Farbe Blau gehalten, auf dem Cover sind mathematische Symbole abgebildet.

Kurze Zusammenfassung:
Verschiedene Rechentricks und –methoden incl. Rätseln, deren Lösung man am Ende des Buches findet, werden hier vorgestellt.

Mein Leseeindruck:
Wer schon immer mit dem eigenen Mathewissen glänzen wollte, der findet in diesem Buch unglaubliche Rechentricks, Erklärungen und Methoden mit tollen Rätseln.

Die Erklärungen sind kurz und knackig, die Rätsel lösbar, wenn man manchmal um die Ecke denkt und sich in das Buch etwas eingelesen hat. Manchmal hilft auch das genaue Lesen!

Schon auf den ersten Seiten des Buches fand ich zudem lustige Kurzgeschichten, die allesamt natürlich etwas mit Mathematik zu tun haben.

Die beschriebenen Methoden zu manchen Rechenarten hätten mir in der Schule sicherlich auch sehr hilfreich sein können.

Es scheint, dass sich so mancher „Magier“ einiger dieser beschriebenen Methoden bedient und sein Publikum staunen lässt, weil es denkt, er könne „hellsehen“….

Ein sehr kurzweiliges Buch, das ich gerne in meinem Rucksack auf meinem Arbeitsweg dabei habe, wenn ich mal wieder auf den Zug warten muss…

Fazit:
Ein Buch für Menschen, die der Mathematik bisher nicht viel abgewinnen konnten. Hier finden sie lustige Mathegeschichten, hilfreiche Methode und Rätsel, mit deren Lösung sie andere verblüffen können. Das Buch eignet sich auch gut als kleines Mitbringsel.

Bewertung: ***** von *****

Gesund – Das medizinsch-kulinarische Kochbuch (Surdham Göb/Cirus Henn)

Rund um das gesunde Essen – viele Rezepte mit wenigen exotischen Zutaten

Auf der Suche nach einem Kochbuch mit gesunden Zutaten als Weihnachtsgeschenk für gute Freunde, bin ich auf dieses Buch gestoßen. Es hat mich schon beim Durchblättern angesprochen.

Beschreibung des Buches:
„Gesund – das medizinische-kulinarische Kochbuch“ ist 2022 im AT Verlag als Hardcover erschienen. Das Buch hat 247 Seiten.

Kurze Zusammenfassung:
Nach einer ca. 50seitigen Einführung über medizinische Grundlagen der Ernährung und praktischen Hinweisen zur neuen gesunden Küche, findet man zahlreiche Rezepte zum Start des Tages, Begleiter für unterwegs, Suppen- und Salate, Highlights für den Alltag, Festessen, Brote und Gewürzsalze, Kinderlieblinge und Süßes. Es folgen noch Hinweise zum Kochen von Hülsenfrüchten und Vollkorngetreide und ein Rezeptverzeichnis.

Mein Leseeindruck:
Die ersten 50 Seiten über die medizinischen Grundlagen der Ernährung waren für mich sehr interessant. Die spaltenweise Anordnung der Absätze machte das Ganze zwar gut lesbar, ich hätte mir aber zur Auflockerung ein paar Fotos oder Zeichnungen gewünscht.

Hat man sich die ersten Seiten „erarbeitet“, so erhält man noch zusätzliche Informationen zu Nahrungsergänzungsmitteln. Es folgen ein paar Seiten über praktische Hinweise zur neuen gesunden Küche. Alles was man als Grundlagen und Gerätschaften brauchen könnte findet man hier.

Die anschließend folgenden Rezepte sind fotografisch sehr schön aufbereitet. Die Zutatenliste ist übersichtlich und meistens sehr kurz gehalten. Das heißt, man braucht meist nur wenige Zutaten – und die hat man möglicherweise grundsätzlich sowieso im Haushalt. Die meisten Rezepte kann man folglich mit Zutaten nutzen, die man als Grundstock für die gesunde Küche im Haushalt haben sollte.

Die Mengenangaben sind grundsätzlich für 4, ab und an für 2 und selten für eine größere Menge für Personen konzipiert.

Ich finde die meisten Rezepte sehr ansprechend, bei einigen hätte ich sofort loslegen können, weil ich sämtliche Zutaten immer zuhause habe. Auch die Auswahl der Rezepte ist recht abwechslungsreich.

Alles in allem finde ich dieses Buch sehr gelungen.

Fazit:
Als Weihnachtsgeschenk ist dieses Buch meines Erachtens sehr gut geeignet für Menschen, die sich intensiv mit der gesunden Ernährung beschäftigen wollen, aber noch wenig Erfahrung in der gesunden-medizinischen Küche haben.

Bewertung: ***** von *****

Iwwer Frankfort (Thomas Bäppler-Wolf)

Was man schon immer über Frankfurt wissen wollte – von einem Frankfurter Bub

Immer wenn mir ein Buch über meine Lieblingsstadt Frankfurt am Main über den Weg läuft, dann muss ich das lesen. Und wenn es dann noch vom Frankfurter Urgestein Bäppi (Thomas Bäppler-Wolf) geschrieben wurde, dann macht mich das noch viel neugieriger…

Beschreibung des Buches:
„Iwwer Frankfort“ von Thomas Bäppler-Wolf ist als Taschenbuch mit 96 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild sind Frankfurter Ansichten in Fotos innerhalb eines typischen gerippten Musters abgebildet.

Kurze Zusammenfassung:
Aus der regelmäßigen Kolumne „Bürger fragen – Bäppi antwortet“ bei Radio Frankfurt ist ein Buch geworden. Diese Fragen und Antworten sind nun in diesem Buch aufbereitet mit reichlich Bildmaterial veröffentlicht.

Mein Leseeindruck:
Schon beim ersten Durchblättern erfreue ich mich an den zahlreichen schönen Fotos über und mit meiner Lieblingsstadt. Besonders die tollen zweiseitigen Panorama Bilder faszinieren mich.

Durch die konkreten Fragestellungen werden hier kurz und knackig die Highlights von Frankfurt in Art und Weise, wie es nur von einem Frankfurter Urgestein formuliert werden kann (nämlich auf Frankforderisch), beantwortet.

Auch gebürtige und zugezogene Frankfurter finden hier das ein oder andere, was sie noch nicht wussten. Und verstehen können die Antworten alle – versprochen!

Fazit:
Ein wunderbares Buch, das man jetzt auch schnell noch in den Buchhandlungen vor Ort für Weihnachten zum Verschenken besorgen kann.

Bewertung: ***** von *****

Radlers Traum Frankfurt (Matthias Arning)

Radfahren in Frankfurt


Frankfurt in Büchern – die muss ich lesen! Und wenn es zudem auch noch um das Radfahren in der Stadt im Herzen Deutschlands geht, dann ist meine Neugierde groß…

Beschreibung des Buches:
„Radlers Traum Frankfurt“ ist 2022 im Verlag  Edition Frankfurter Ansichten  als Taschenbuch erschienen. Das Buch hat 222 Seiten.

Autor Matthias Arning bewegt sich innerhalb Frankfurts mit dem Fahrrad. Nicht nur dadurch hat er einen ganz besonderen Blick auf die Stadt und den Straßenverkehr.

Illustratorin Anna Hofmanns Hündin hat einen Logenplatz in Annas Fahrradkorb, denn Anna liebt ebenfalls das Fahrradfahren.

Kurze Zusammenfassung:
In 7 Kapiteln befasst sich Matthias Arning u.a. mit den Themen „Über die Sehnsucht nach einer Verkehrswende“, „Frankfurts verschüttete Tradition“, „Frankfurt, 50er Jahre“, „Stadt der Pendler“.

Mein Leseeindruck:
Ein wunderbares Buch – ich habe hier so viel über das Fahrrad(fahren) in Frankfurt erfahren, was ich bisher nicht wusste.

Die Bebilderung mit den schönen Anekdoten und Informationen machen das Buch zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Ich konnte mich trotz geschäftsmäßigem Lärm bei einer langen Zugfahrt ganz wunderbar auf das Buch einlassen, war mit den Gedanken immer bei meiner Lieblingsstadt Frankfurt – im Hier und Jetzt als auch in der jüngsten Vergangenheit.

Matthias Arning hat viel recherchiert und für dieses Buch die unterschiedlichsten Perspektiven auf das Rad(fahren) in Frankfurt und Geschichtliches zusammengetragen.

Das Buch passt übrigens ganz wunderbar zu weiteren Ausgaben des Autors „Frankfurt für Anfänger“ und „Frankfurts Eintracht“.

Fazit:
Wer Frankfurt liebt, der wird dieses Buch lieben. Ein wunderbares Geschenk für Frankfurt Liebhaber, aber auch für Menschen, die gerne auf das Rad steigen und einfach losfahren….

Bewertung: ***** von *****

Grace Kelly und Diana Spencer (Thilo Wydra)

Zwei Frauen unterschiedlicher Generation  – und was sie verband

Grace Kelly als auch Diane Spencer gehören zur jüngeren Zeitgeschichte, die auch mein Leben begleitet hat. Hat nicht der ein oder die andere als Kind oder Erwachsene/r vor dem Fernseher gesessen als die eine heiratete, aber auch als die große Trauergemeinde über den Bildschirm lief?

Beschreibung des Buches:
„Grace Kelly und Diana Spencer“ ist im Heyne-Verlag 2022 als Hardcover Buch erschienen. Es hat 384 Seiten. Das Cover ist zeigt Grace Kelly als auch Diana Spencer jeweils in einer schwarz/weiß Fotografie, beide mit einem Lächeln im Gesicht.

Kurze Zusammenfassung:
Der Autor hat in diesem Buch das Aufwachsen der beiden Frauen in ihren Familien, ihr Kennenlernen mit ihren zukünftigen Ehemännern, ihre erste gemeinsame Begegnung und ihren jeweiligen Todestag beschrieben. Begleitet werden seine Worte mit zahlreichen Fotos aus dem Leben der beiden Frauen.

Mein Leseeindruck:
31. August 1997, fast jeder Mensch, der damals gelebt hat, kann sich an den Todestag von Diana erinnern. Man vergisst nie, was man an diesem Tag gemacht hat. Die Bilder der völlig demolierten Limousine gingen durch die Welt…

Der Autor hat hier in diesem Buch viele bisher unveröffentlichte Dokumente verarbeitet und analysiert, so dass er zum Ergebnis kam, dass beide Frauen gewisse Parallelen in ihrem Lebensweg und ihren Einstellungen zum Leben hatten.

So finden sich hier Hinweise und Dokumente auf einen Briefwechsel zwischen den beiden Frauen nach ihrer ersten Begegnung.

Beide wuchsen als Kind unter mehreren Geschwistern auf. Sie heirateten schnell nach dem ersten Kennenlernen ihre monarchischen Ehemänner, sie waren Familienmenschen und sie setzten sich im Rahmen ihrer natürlich besonderen, privilegierten Möglichkeiten sehr für Menschen in Nöten auf der ganzen Welt ein.

Beiden war eine ganz besondere Aura gegeben. Während Grace jedoch schon in jungen Jahren als Filmstar bekannt und selbstbewusst durchs Leben gehen konnte, so musste Diana ihren Weg, der von Schüchternheit geprägt war, noch finden.

Mir haben die Zusammenstellung der Fotos und die parallel beschriebenen Lebensabschnitte der beiden Frauen sehr gefallen. Vieles blieb der Öffentlichkeit bisher verborgen oder man hat es nicht ganz so wahrgenommen.

Auf alle Fälle hat mich das Buch in die Zeiten vor 1997 zurück versetzt und ich konnte mich an die ein- oder andere Geschichte sogar dann doch erinnern.

Fazit:
Ich habe mit dem Buch ein paar gemütliche Lesestunden verbunden und bin in die Vergangenheit getaucht.

Bewertung: **** von *****

Wer ist der Mörder? (Modesto Garcia/Javi de Castro – Illustration)

Comic-Krimis zum Selbstlösen

Ich liebe Rätsel und Krimis, in diesem Buch ist beides vereint.

Beschreibung des Buches:
„Wer ist der Mörder?“ von Modesto Garcia ist bei YES Publishing 2022 mit 222 Seiten als Hardcover erschienen. Auf dem Cover ist ein Schauplatz eines Verbrechens als Comic Bild abgebildet. Das Bild ist dunkel gehalten, nur das Opfer in einer Blutlache ist in leuchtender Farbe dargestellt.

Kurze Zusammenfassung:
In diesem Buch werden 12 „Fälle“ durch ein gezeichnetes Bild dargestellt. Es gilt, durch intensive Betrachtung der Einzelheiten, die auf den Folgeseiten detaillierter dargestellt sind, den Fall zu lösen und den Tathergang zu rekonstruieren.

Mein Leseeindruck:
Das ist ein tolles Buch zum Selbstlösen von Kriminalfällen. Die Zeichnungen sind in Comic-Stil, sie sind sehr detailliert und sie „erzählen“ förmlich eine Geschichte, man muss nur genau hinschauen.

Schon nach dem ersten Fall hat man ein Gespür davon, was man  bei den Fällen besonders beachten muss. Dabei geht es um versteckte, verschlüsselte Hinweise, die entweder aus der Zeichnung „abzulesen“ sind, die man aber auch z.B. mit Hilfsmitteln, wie dem Smartphone abhören kann.

Da gibt es manches Mal eine Internetseite, die man aufrufen muss, einen QR-Code zum Scannen oder ähnliches. So wird das Rätseln interaktiv.

Kommt man nicht weiter, findet man einige Lösungshinweise in Spiegelschrift auf Folgeseiten des Fall-Bildes.

Glaubt man den Fall gelöst zu haben, so kann man sich die Schritt für Schritt Lösung und den rekonstruierten Tathergang zu Gemüte führen.

Mir hat das Rätseln der Fälle Spaß bereitet – auch wenn ich die Krimis nicht komplett ohne Lösungshilfen aufklären konnte, so hat es meinen Blick auf die versteckten Hinweise geschärft und ich habe mich gefreut fast immer auf der richtigen Spur gewesen zu sein.

Fazit:
Ein schön gestaltetes Buch zum Krimirätseln, das man alleine, aber auch zu mehreren (dann vielleicht als Spiel) nutzen kann. Das Buch eignet sich für Jugendliche als auch für Menschen, die gerne rätseln und sich dabei der unterschiedlichsten Lösungsansätze bedienen können. Prima auch als Geschenk geeignet.

Bewertung: ***** von *****

Wir informieren uns zu Tode (Gerald Hüther/Robert Burdy)

Wie wir der Informationsflut entkommen können

Gerade nach dem 24.02.2022 musste ich erkennen, dass mich zu viele Informationen täglich, ja fast minütlich, in Form von Push-Meldungen oder Mails erreichten. Ich habe sie dann kurzerhand sehr radikal reduziert und fahre damit seitdem sehr gut. Wie aber kann man im Alltag die notwendigsten Informationen filtern, die Erkenntnis versprach ich mir von diesem Buch.

Beschreibung des Buches:
„Wir informieren uns zu Tode“ von Gerald Hüther und Robert Burdy ist 2022 als Hardcover im Herder Verlag mit 239 Seiten erschienen. Das Cover ist eher schlicht gehalten, es zeigt die Portraits der Autoren auf grauem Hintergrund.

Kurze Zusammenfassung:
Die Autoren Gerald Hüther, Hirnforscher (Neurobiologe) und Verfasser zahlreicher Bücher und Robert Burdy, Journalist befassen sich in diesem Buch in drei Kapiteln mit dem „Absturz“, dem „Reset“ und dem „Neustart“ der Informationsflut. Wie gehen wir am besten damit um, was für Konsequenzen ziehen wir daraus und was brauchen wir als Menschen, um unser Leben selbst zu gestalten – ohne den Zwang der Außenwelt.

Mein Leseeindruck:
Im Alltag werden wir mit Informationen zugeschüttet. Folgt man in den Sozialen Medien zahlreichen Accounts, so bekommt man immer mehr ähnlicher Seiten in den Fokus, die derer ähneln, die man schon „abonniert“ hat. Die Einflussnahme nimmt immer größere Züge an. Wer hier nicht den Stecker zieht oder mit gesundem Menschenverstand an die Sache geht, der ist verloren…

Die Autoren beleuchten hier viele Bereiche, die uns im Alltag begegnen. Man bekommt hier den Spiegel vorgehalten und macht sich wirklich Gedanken, wohin das noch führen soll.

Mir gefällt an diesem Buch, dass hier zwei Autoren unterschiedlichsten beruflichen Hintergrunds ihre Vorstellung von einem „unverwickelten“ Gehirn zusammengetragen und dargestellt haben.

Letztendlich geht es doch darum, dass man als Mensch sich seines eigenen Verstandes bedienen solle. Dem einen gelingt das früher im Leben, der anderen später. Schon im Kindesalter werden hier oftmals die Weichen gestellt. „Man“ will gefallen und macht, was die Eltern/Lehrer von einem erwarten. Hat man sich davon befreit, lebt es sich oftmals leichter, freier und unbeschwerter.

Fazit:
Mich hat das Buch berührt, es hat mir den Spiegel vorgehalten – mich angehalten, meinen Alltag zu überdenken. Mein Lieblingszitat aus diesem Buch: „Es beginnt ja bereits mit einem Lächeln, das wir einem anderen Menschen schenken. Und das enthält mehr Informationen als tausend Worte“.

Bewertung: **** von *****

Spaziergang zu dir selbst (Biyon Kattilathu)

Ein Spaziergang zum Glück und zur Zufriedenheit

Vom Autor habe ich bereits ein Buch gelesen, das mich sehr inspiriert hat. Aufgrund des Titels und des vorangegangenen Leseerlebnisses habe ich zu diesem Buch gegriffen.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Spaziergang zu dir selbst“ ist 2022 im GU-Verlag als Hardcover erschienen. Es umfasst 190 Seiten.

Kurze Zusammenfassung:
Biyon Kattilathu ist indischer Abstammung, er ist Diplom-Wirtschaftsingenieur und arbeitet mittlerweile als Motivations-Entertainer. Mit diesem Buch geht man ein paar Schritte mit dem Autor durch einen imaginären Wald. Dabei geht es um Akzeptanz, den eigenen Weg, Schritte mit Mitmenschen, Schritte zum inneren Kind, um die Liebe, Schritte nach Hause…

Mein Leseeindruck:
Das Buch besteht aus 8 Kapiteln, die sehr schön aufgebaut sind. Es gibt immer eine Seite zum selbst gestalten, inspirierende Sprüche und kleine Zeichnungen. Der Autor spricht mich als Lesende direkt an. So werde ich beim Lesen „abgeholt“ und mitgenommen.

Schon bei den einzelnen „Gesprächen“ fühle ich mich angesprochen und berührt. Diese direkte Ansprache macht etwas mit einem. Man fühlt sich „verstanden“ und kann die Beispiele aus Biyons Leben sehr gut nachvollziehen und oftmals mit den eigenen Erlebnissen vergleichen.

Es geht hier in diesem Buch um die Selbstliebe, Achtsamkeit und letztendlich um das eigene Glück, dass sich am besten „einstellt“, wenn man seine eigenen potentiale nutzt, Dinge akzeptiert, die man selbst nicht ändern kann, aber dennoch Dinge ändert, die einem nicht gut tun.

Fazit:
Das Buch hat mich an zwei Wochenenden morgens begleitet. So konnten die Tage erstaunlich gut beginnen. Tolles Buch – auch als Geschenk wunderbar geeignet.

Bewertung: ***** von *****

Endlich noch nicht angekommen (Désirée Nosbusch)

Fesselnde Biografie – Generation Baby-Boomer

Mit Désirée Nosbusch im Fernsehen bin ich aufgewachsen. Besonders beeindruckt hat sie mich in der Serie „bad banks“ als leicht ergraute Investmentbankerin Christelle Leblanc. Zudem gehören wir beide der gleichen Generation an.

Beschreibung des Buches:
„Endlich noch nicht angekommen“ von Désirée Nosbusch ist im ullstein Verlag 2022 als Hardcover mit 342 Seiten erschienen, ich habe das eBook gelesen.

Auf dem Cover ist Désirée Nosbusch abgebildet.

Kurze Zusammenfassung:
Als Teenager machte sich Désirée Nosbusch bereits einen Namen als Radiomoderatorin. Es folgte eine Schauspielausbildung in New York und zahlreiche Einsätze als Moderatorin und als Schauspielerin in Filmen und Theatern. Mit ihren beiden Kindern lebte sie mehr als 27 Jahre in Los Angeles.

Mein Leseeindruck:
Es hat ein paar Seiten gedauert bis ich mit diesem Buch warm wurde. Irgendwie musste ich mich erst einmal in das Buch einlesen.

Nachdem mich das Buch in seinen Bann gezogen hatte, konnte ich es fast nicht mehr weglegen. Es sind die vielen Anekdoten und Gedanken an die Désirée Nosbusch die Leserschaft teilhaben lässt. Gerade weil sie in der gleichen Zeit aufgewachsen ist wie ich, kann ich mich an vieles, was sie aus ihrer Jugend zu erzählen hat, sehr gut erinnern.

So manches aus ihrem Leben und Arbeitsfeldern war mir bisher nicht bekannt. Ich sehe sie jetzt mit ganz anderen Augen – eine Frau, die endlich da angekommen ist, wo sie eigentlich mit ihrer Schauspielausbildung hin wollte.

Dass Frau Nosbusch in so vielen Produktionen als Schauspielerin mitgewirkt hat, war mir so nicht bekannt. Ich habe sie hauptsächlich als mehrsprachig begabte Moderatorin wahrgenommen.

Besonders haben mich die Ausführungen zum Dreh der Filmserie „bad banks“ beeindruckt, bei dieser Serie war ich selbst als Komparsin an zwei Drehtagen dabei.

Fazit:
Eine fesselnde Biografie, die gerade für die sogenannten „Babyboomer“ sicherlich sehr interessant ist zu lesen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.

Bewertung:
***** von *****