101 Genussorte (Bernd Buchterkirch und Julia Söhngen)

Sinnliche Orte in und um Frankfurt am Main

Immer wieder bin ich auf der Suche nach neuen Ideen für Ausflüge in und um Frankfurt am Main. Jetzt habe ich dieses Buch entdeckt.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „101 Genussorte in Frankfurt“ ist 2021 im Societäts-Verlag als Taschenbuch erschienen. Es hat 217 Seiten. Die Autorin und der Autor sind in Frankfurt am Main zuhause.

Kurze Zusammenfassung:
101 neue Genussorte beschreibt nicht nur Orte in Frankfurt, an denen man etwas verzehren und trinken kann, sondern auch Orte zum Wohlfühlen um Frankfurt herum.

Wie in den meisten Büchern dieser „101“-er Serie, ist auf der linken Buchseite eines vorgestellten Ortes ein Foto der beschriebenen Örtlichkeit abgedruckt, auf der rechten Seite findet man dann eine Beschreibung des Ortes sowie die postalische Adresse incl. Webadresse.

Aufgeteilt sind diese Orte in 15 Kapitel wie z.B. „Kaffee und mehr“, „Kulinarische Weltreise“, „Auf Entdeckungstour“, „Einblicke – Ausblicke“ und „Nah am Wasser“.

Mein Leseeindruck:
Der Titel dieses Buches suggeriert, dass es sich hier um Beschreibungen von kulinarischen Örtlichkeiten ausschließlich in Frankfurt handelt – dem ist nicht so. Hier bekommt man viel mehr geboten, was ich persönlich bereichernd finde. Wer allerdings einen reinen „Speiselokalführer“ für Frankfurt gesucht hat, der wird hier etwas enttäuscht sein.

Schon beim Durchblättern bleibt man beim ein oder anderen Foto und der Beschreibung hängen. Manche Örtlichkeit habe ich selbst schon besucht, viele andere waren mir bisher kein Begriff und ich freue mich, davon zu lesen und sie in meine Sammlung für Ausflugstipps  in die nähere Umgebung aufzunehmen.

Gewünscht hätte ich mir noch eine grobe Anfahrtsbeschreibung. So muss man für weitere Informationen dann entweder auf die entsprechende Webseite gehen oder die Adresse in einen Routenplaner eingeben. Ein Hinweis auf Öffentliche Verkehrsmittel oder vielleicht Radwege wäre hier auch hilfreich.

Schade, dass auf dem matten, bedruckten Papier die farbenfreudigen Fotos nicht ganz so zur Geltung kommen.

Für eine Ausflugsplanung empfiehlt es sich die interessantesten Örtlichkeiten auf einer Landkarte zu markieren, denn das  Buch bietet hier keinerlei Kartenausschnitte.

Fazit:
Das Buch macht Lust sich auf Entdeckungsreise in die nähere Umgebung zu machen. Es lädt ein mit allen Sinnen zu genießen – nicht nur Speis und Trank!

Bewertung: **** von *****

Leise Wut (Cornelia Härtl)

Wut und Spannung – eine Sozialarbeiterin ermittelt in ihrem dritten Fall

Ein Verbrechen hinter verschlossenen Türen zu erkennen und zu ermitteln – Sozialarbeiterin Lena hat bereits in ihren ersten zwei „Fällen“ gezeigt, dass sie das kann.

Beschreibung des Buches:
„Leise Wut“ von Cornelia Härtl ist 2020 im mainbook Verlag als Taschenbuch mit 285 Seiten erschienen. Auf dem Cover sieht man einen auf dem Bauch liegenden Teddy abseits eines Weges liegen.

Kurze Zusammenfassung:
Ein ängstlicher Anruf einer Mutter eines ehemaligen zu betreuenden Kindes in Lena Borowskis Arbeitsbereich als Offenbacher Sozialarbeiterin erreicht Lena. Noch bevor sie die Mutter zuhause antreffen kann, werden diese und ihr Sohn Tobias tot aufgefunden. Obwohl Lena nicht mehr für die beiden zuständig war, wird sie von ihrer Behörde suspendiert, da Tobias‘ Körper massive Gewalteinwirkungen aufweist. Lena versucht auf eigene Faust zu ermitteln – und reist dafür sogar nach Menorca…

Mein Leseeindruck:
Es ist der erste Krimi, den ich von Cornelia Härtl gelesen habe. Ihr Schreibstil hat mir gleich gefallen.

Neben der eigentlichen Handlung, die den Fokus auf Lena Borowski legt, begleiten einen beim Lesen die Gedanken und Gefühle eines Mädchens, das mit einem kleinen Jungen aus einer Wohnung flieht.

Die Handlung des Krimis spielt sich im Rhein-Main-Gebiet und auf Menorca ab. Viele Örtlichkeiten sind mir bekannt und ich konnte mir die Szenen hier ganz besonders gut vorstellen, allerdings nicht die dann doch etwas erschütternden Szenen, die sich „hinter verschlossenen Türen“ mit Schutzbefohlenen, den Kindern, abspielten.

Der Krimi greift die meist versteckten Dramen auf, die sich in Familien, aber hier in ganz besonderen Kreisen abspielen. Manchmal wird einfach weggesehen. Gelangt dann doch etwas in die Öffentlichkeit, werden oftmals Unschuldige an den Pranger gestellt, um von den eigentlichen Tätern/innen abzulenken.

Ein sozialkritischer Krimi, der nicht leicht zu verdauen ist, aber aufzeigt, dass Vieles vertuscht wird oder man einfach wegschaut.

Fazit:
Ein besonderes Thema, das niemanden kalt lassen sollte, Spannung, Ermittlungsarbeit vom Feinsten und ein turbulentes Privatleben der Ermittlerin sorgen für gute Krimiunterhaltung.

Bewertung: **** von *****

101 Ausflüge ohne Auto (Sabine Börchers)

Ausflugtipps für das Rhein-Main-Gebiet – lass‘ das Auto mal zuhause!

Ich wohne im Vordertaunus, habe ein Jobticket für das gesamte RMV (ÖPNV) Gebiet und kann am Abend und am Wochenende eine weitere Person kostenlos im gesamten RMV-Gebiet mitnehmen. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach neuen Ideen für Kurzausflüge in die Umgebung, die man mit dem ÖPNV erreichen kann.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „101 Ausflüge ohne Auto“ ist 2020 im Societäts-Verlag als Taschenbuch mit 219 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild sieht man eine fahrende Frankfurter U-Bahn.

Kurze Zusammenfassung:
Das Buch ist in 6 Kategorien aufgeteilt:
– Ab ins Grüne
– Anschauen
– Ausruhen und genießen
– Bummeln
– Sich führen lassen
– Spiel und Sport
Diese Kategorien sind farblich am Buchschnitt zum besseren Auffinden gekennzeichnet. Jedem Ausflugsziel sind zwei Seiten gewidmet. Auf der linken Seite findet man ein Foto mit einem kleinen Ausschnitt des Fußweges ab der Haltestelle, die angefahren werden muss und der Adresse (incl. Internetseite). Die rechte Seite liefert eine Kurzbeschreibung des Ausflugziels mit Öffnungszeiten und Besonderheiten im Fußtext. Im Anhang findet man den Schnellbahnplan des RMV.

Mein Leseeindruck:
Ich blättere gerne erst einmal in solchen Büchern und verweile auf für mich interessanten Seiten. So habe ich hier gleich Ausflugsziele entdeckt, von denen ich noch nie etwas gehört habe, die aber durchaus sehenswert für mich erscheinen (z.B. Aussichtsturm in Dietzenbach, Blauer Kran in Offenbach).

Im Buch findet man Vorstellungen von Museen, Ausstellungen, Cafés, Schwimmbäder, Spielplätze uvm. .

Die Aufteilung der Ausflugsziele auf 2 Seiten gefällt mir gut, sie ist ansprechend und völlig ausreichend, um das Ziel gut zu erfassen und abzuwägen, ob es für einen selbst interessant erscheint.

Alle Ziele sind zu Fuß bis max. ca. 15-20 Minuten ab dem Zielbahnhof zu erreichen.

Die Zielorte befinden sich alle im Bereich der Städte Frankfurt am Main, Offenbach am Main und in den Kreisen Groß-Gerau, Main-Taunus, Hochtaunus, Main-Kinzig, Wetterau und Rheingau-Taunus. Sie sind gut mit dem ÖPNV zu erreichen.

Was ich mir noch gewünscht hätte? Einen Kartenausschnitt mit den Zielen und den Zielnummern, hier hätte man einen tollen Überblick auf die Entfernungen vom eigenen Wohnort und könnte noch besser einen Ausflug planen.

Fazit:
Auch wer nicht mit dem ÖPNV unterwegs sein will, kann hier tolle Ideen für Ausflüge bekommen, die man dann zu Fuß, per Rad oder auch mit dem Auto erreichen kann. Ich finde das Buch auch gut geeignet als Mitbringsel oder als kleines Geschenk für Menschen aus der Region, damit kann man nichts falsch machen.

Bewertung: ***** von *****

Apfelwein auf Rezept (Andrea Habeney)

Die Gesundheitsindustrie in Verdacht – Jenny Beckers achter Fall

Ich mag die Krimis von Andrea Habeney mit ihrer Kommissarin Jenny Becker, die in Frankfurt am Main ermittelt, deshalb musste ich auch diesen Krimi lesen.

Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Apfelwein auf Rezept“ von Andrea Habeney ist 2019 im mainbook-Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch hat 237 Seiten. Das Titelbild zeigt zwei Hände mit einer gefüllten Spritze, im Hintergrund sieht man das typische Muster eines Apfelweinbembels.

Kurze Zusammenfassung:
Jenny Becker hat sich versetzen lassen, ihr Lebensgefährte, ein Staatsanwalt aus Frankfurt, hat sich plötzlich von ihr getrennt, nachdem sie gerade in seine Wohnung gezogen war. Jetzt ermittelt sie in Koblenz. Doch die zwei Toten, deren Leichenteile kurz hintereinander am Goetheturm in Frankfurt und an der Loreley gefunden wurden, scheinen etwas gemeinsam zu haben. Aus diesem Grund kann Jenny mit ihren alten Kollegen aus Frankfurt zusammenarbeiten…

Mein Leseeindruck:
Das Titelbild macht neugierig. Was hat eine Spritze mit den zwei gefundenen Toten zu tun? Geht es hier um weit mehr als nur um zwei Tote, sind vielleicht viele Kranke gefährdet?

Mir gefällt diese Mischung von Privatleben und Ermittlung, wie sie Andrea Habeney mit ihren Kriminalfällen schafft.

Jenny Becker ist mir mittlerweile recht vertraut, so leidet man beim Lesen förmlich mit, wenn sie, wie in diesem Fall, so plötzlich von ihrem Lebensgefährten verlassen wird. Ein Neuanfang im Kommissariat Koblenz scheint das Beste zu sein, was ihr passieren kann. Als sie dann auch noch mit ihren ehemaligen Kollegen aus Frankfurt zusammenarbeiten muss, erlebt man sie gleich wieder in ihrem ursprünglichen Ermittlungsgebiet: Frankfurt am Main und dem Rhein-Main-Gebiet, was mir als Frankfurt-Fan natürlich immer wieder besonders gefällt.

Der Krimi ist gut entwickelt, er ist abwechslungsreich, spannend und nie langweilig. Wie auch in den meisten anderen Fällen ist der Fokus hauptsächlich auf Jenny gerichtet. Die Anzahl der Mitwirkenden ist überschaubar, die Geschichte entwickelt sich, es entfallen störende Rückblicke. Grausame Details findet man in diesem Krimi eher weniger, das mag ich.

Das Thema ist aktuell – das Gesundheitswesen mit seinen, manchmal zweifelhaften und besonderen Arzneimitteltherapien.

Die Autorin hat wie immer die Fährten gut ausgelegt, trotzdem bleibt man bis zum Schluss im Ungewissen – man ahnt vielleicht die Zusammenhänge…

Ich habe diesen Krimi in einem Kurzurlaub an zwei Tagen in jeder freien Minute gelesen, ich kann diese Krimis von Andrea Habeney einfach nicht zur Seite legen.

Fazit:
Ein spannender, gut entwickelter solider Krimi, der im Rhein-Main-Gebiet spielt.

Bewertung: ***** von *****

Die vermisste Freundin (Olaf Jahnke)

Vermisstensuche auf Madagaskar – Entwicklungshelfer in Gefahr?

Der dritte Fall des Kelkheimer Ermittlers Roland Bernau führt ihn auf die Insel Madagaskar.

Beschreibung des Buches:
„Die vermisste Freundin“ von Olaf Jahnke ist 2018 im Grössenwahn-Verlag als Taschenbuch mit 281 Seiten erschienen. Es ist der dritte Krimi um den Ermittler Roland Bernau. Auf dem Titelbild ist eine afrikanische Landschaft mit feuerrotem Himmel zu sehen, ein „blutendes V“ prangt ebenfalls auf dem Cover.

Autor Olaf Jahnke ist Kameramann und Reporter beim Hessischen Rundfunk. Er lebt im Rhein-Main-Gebiet.

Kurze Zusammenfassung:
Dieses Mal führt eine Vermisstensuche Privatermittler Roland Bernau, Ex-BKA-Fahnder, auf die Insel Madagaskar. Eine Entwicklungshelferin aus dem Rhein-Main-Gebiet ist verschwunden. Den Auftrag zur Suche nach ihr bekommt Bernau von ihren Freundinnen. Mit seiner Lebensgefährtin Julia, die sich kurzfristig einen Reportage-Auftrag an Land gezogen hat, macht sich Bernau auf den Weg in den Süden. Doch zunächst wird er mit einem Todesfall konfrontiert, ein Entwicklungshelfer wird ermordet. Was steckt dahinter?

Mein Leseeindruck:
Der Krimi ist aus der Sicht des Ermittlers Roland Bernau geschrieben. Als Leser steckt man somit mitten in diesem Kriminalfall.

Wie auch schon in seinen ersten Krimis brilliert Jahnke mit seinen kurzen, prägnanten Sätzen und einer sehr guten Beobachtungs- und Beschreibungsgabe. Die schnellen Schauplatzwechsel und der Lokalkolorit – zumindest zu Beginn und am Ende des Krimis – gefallen mir ausgesprochen gut. Auch die sehr genauen Beschreibungen von Madagaskar, Land und Leuten, sind gelungen.

Die Beziehung zur Journalistin Julia bekommt in diesem Krimi wieder einen besonderen Platz eingeräumt. Das ist es, was mir an dieser Krimireihe gefällt – das Privatleben des Ermittlers fließt in die Fälle ein. Hinzu kommt der Lokalkolorit. Bernaus Wirkungskreis ist das Rhein-Main-Gebiet. Es gefällt mir, wenn ich Straßenabschnitte, besondere Plätze oder Häuser wieder erkenne. Und – offensichtlich scheint er bei mir um die Ecke zu wohnen…ich habe ihn leider noch nicht getroffen…

Mit seinem Ermittler Roland Bernau hat Jahnke einen sehr sympathischen Zeitgenossen geschaffen, der gerade durch seine Art, die Dinge anzugehen, schnell und unkonventionell zu handeln, dem Leser „ans Herz wächst“.

Der Krimi ist nicht besonders blutig, geht es doch eher um die Geschichte der ermordeten/vermissten Personen und die Ermittlungsarbeit, hier ganz besonders im Bereich Entwicklungshilfe.

Die Idee zu diesem Krimi beruht auf einem tatsächlichen Mord an einem Entwicklungshelfer im Jahr 1996. Autor Jahnke hat vor Jahren einen mehrwöchigen Aufenthalt auf Madagaskar genutzt, hier zu recherchieren und Land und Leute kennenzulernen.

Fazit:
Ein kurzweiliger Krimi mit großem Lesevergnügen – temporeich, mit kurzen und knackigen Sätzen und durchweg spannend. Ich freue mich auf den nächsten Fall, der Mal wieder mit einem interessanten Cliffhanger (das mag meine Kollegin, die diese Krimis auch liest, so gar nicht!) neugierig macht.

Bewertung: ***** von *****

Abgetaucht (Andrea Habeney)

Ein Urlaubskrimi – Jenny Beckers siebter Fall

Die Krimis von Andrea Habeney rund um die Kommissarin Jenny Becker haben mir bisher alle recht gut gefallen, so musste ich natürlich auch wieder diesen neuen Fall lesen, auch weil ein Teil des Krimis in Frankfurt und Umgebung spielt.

Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Abgetaucht“ von Andrea Habeney ist 2017 im mainbook-Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch hat 234 Seiten. Das Titelbild ist in Rot, Schwarz und Pastell-Orange gehalten.

Im Vordergrund sieht man einen Taucher in einem roten Gewässer umringt von Palmen. Im Hintergrund ist ein Teil der Frankfurter Skyline zu sehen, am Himmel sieht man Kondensstreifen von Flugzeugen. Auf der Rückseite schwimmt ein Bembel mit einem Apfel im palmenumrankten Wasser.

Wie auch beim letzten Fall deutet das Cover auf unterschiedliche Ermittlungsorte hin.

Kurze Zusammenfassung:
Lars Gruber findet seine beste Freundin tot in ihrer Frankfurter Wohnung. Nachdem er in seiner alten Dienststelle Kommissar Karl erreicht, beginnt für die beiden die Ermittlungsarbeit, denn Lars ist mittlerweile Privatdetektiv.
Als der Hauptverdächtige Pilot Michael Danner auf Thailand unter merkwürdigen Umständen ums Leben kommt, fliegt Lars nach Thailand, um Klarheit in den Fall zu bringen.

In Frankfurt unterstützt ihn Jenny Becker, die den plötzlich und schnell abgeschlossenen Fall näher untersucht…

Mein Leseeindruck:
Das Titelbild hat mir zuerst nicht gefallen im Vergleich zu den Vorgänger-Fällen, die doch etwas farbiger gestaltet waren. Doch je länger ich mir das Cover anschaue, desto mehr entdecke ich darauf – es beinhaltet wirklich eine Menge Details, die in dem Krimi eine Rolle spielen.

Eigentlich hatte ich mit einer deutlich größeren Ermittlungsarbeit von Jenny Becker gerechnet, aber in diesem Krimi spielt der Ex-Polizist Lars die Hauptrolle. Er ist es, der nach Thailand reist und sich dort unter die Taucherszene mischt – wer sich bisher nicht mit dem Tauchen befasst hat, der erhält hier einige neue Einblicke.

Ein wenig fehlte mir in diesem Krimi der Lokalkolorit, den ich von den bisher gelesenen Krimis um die Kommissarin Jenny Becker kenne. Allerdings war mir das nach Lesen des Klappentextes bereits im Vorhinein schon klar. Dafür bekommt man einen kleinen Eindruck vom Urlaubsparadies Thailand.

In diesem Krimi geht es hauptsächlich um Beschattungsarbeit, Zeugenbefragung und Aktenermittlungen, die eigentlichen Taten werden nicht in ihrer besonderen Grausamkeit geschildert – das kommt mir sehr entgegen. Ich mag eher Krimis, in denen es um die Ermittlungsarbeit geht.

In der Taucherszene scheint sich die Autorin gut auszukennen, denn hier gibt es ausführliche Beschreibungen von den Vorbereitungen, zu den tollen Ausflügen bis hin zu den Nachbereitungen eines Tauchganges. So bekommt man Lust, sich einmal selbst in der Unterseewelt umzuschauen.

Der Fokus in den einzelnen Kapiteln ist hauptsächlich auf den sympathisch dargestellten Privatdetektiv Lars Gruber gerichtet, so hat man als Leser keinen „Vorsprung“ und kann „mitraten“. In diesem Krimi entfallen komplizierte und verwirrende Rückblicke. Die Anzahl der Akteure ist überschaubar.

Andrea Habeney hat die Fährten gut gelegt, lässt den Leser aber bis zum Schluss im Ungewissen. So bleibt der Krimi bis zur letzten Seite so spannend, dass ich das letzte Drittel am Stück fertig lesen musste.

Auch wenn manche Dinge etwas unglaubwürdig  wirken (Lars reist nach Thailand und kauft sich so nebenbei dort ein kleines Haus), so sind sie doch prima in die Geschichte hineingewoben.

Hinweis:
Man muss die sechs früheren Fälle nicht gelesen haben, um in diesen Krimi einzutauchen.

Fazit
Spannend und abwechslungsreich, da der Krimi nicht nur in Frankfurt, sondern auch im Urlaubsparadies Thailand spielt.

Bewertung: **** von *****

Patientenrache (Olaf Jahnke)

Aktuell, spannend und mit Lokalkolorit

Krimis aus dem Rhein-Main-Gebiet ziehen mich magisch an. Wenn dann auch noch der Ermittler fast um die Ecke wohnt, dann muss ich diesen Krimi lesen.

Beschreibung des Buches:
„Patientenrache“ von Olaf Jahnke ist 2016 im Grössenwahn-Verlag als Taschenbuch mit 283 Seiten erschienen. Es ist der zweite Krimi um den Ermittler Roland Bernau. Auf dem Titelbild sieht man schemenhaft eine Menschenkette aus drei Personen. Am oberen Rand trieft offensichtlich Blut in das Bild, was den Inhalt des Krimis ganz gut widerspiegelt.

Der Autor Olaf Jahnke ist Kameramann und Reporter beim Hessischen Rundfunk. Er lebt im Rhein-Main-Gebiet.

Kurze Zusammenfassung:
Der Privatermittler Roland Bernau, Ex-BKA-Fahnder, wird von einer Versicherung engagiert. Er soll aufklären, weshalb zwei Mitarbeiter brutal zusammengeschlagen wurden. Während seiner Recherchen bekommt er Einblicke in die unterschiedlichsten Interessen rund um das Gesundheitswesen: Versicherungen, Ärzte, Patienten und die Justiz liefern sich einen regen Schlagabtausch. Da bleibt der Mensch mit seinem Schicksal schnell auf der Strecke.

Mein Leseeindruck:
Olaf Jahnke lässt seinen Ermittler erzählen. So ist man als Leser ganz tief in der Geschichte drin, es gibt keine komplizierten Rückblicke. Seine kurzen, prägnanten Sätze und seine gute Beobachtungsgabe machen diesen Krimi zu einem kurzweilig Lesevergnügen. Zuweilen ist der Krimi sehr temporeich und durchweg spannend.

Der Ermittler Roland Bernau war mir schon im ersten Fall als sympathischer Zeitgenosse aufgefallen. Seine meist unkonventionelle Art die Dinge anzupacken, nicht lange zu überlegen und schnell zu handeln gefällt mir. Dass neben seiner Arbeit auch sein Privatleben „stattfindet“ mag ich auch. Für mich gehört das einfach zu dieser Art Krimi dazu.

Seine Beziehung zu einer Journalistin, die sich in einer Reha befindet, erlebt ein ständiges Auf- und Ab. Wenn Roland Bernau unterwegs im Rhein-Main-Gebiet ist, kommt mir alles sehr vertraut vor. Besonders die Beschreibungen seines Heimatstädtchens finden bei mir eine besondere Begeisterung. Offensichtlich scheint er bei mir fast um die Ecke zu wohnen.

Die Tatortszenen sind in diesem Krimi etwas blutiger als man das vom ersten Fall gewohnt war. Trotzdem geht es auch hier wieder eher um die Ermittlungsarbeit. Hier hat Olaf Jahnke offensichtlich wieder sehr gut recherchiert. Privatisierung der Krankenhäuser, ärztliche Fehler und das Schicksal der Patienten und ihrer Angehörigen werden in diesem Krimi ziemlich intensiv beleuchtet.

Fazit
Auch der zweite Fall des Privatermittlers Roland Bernau konnte bei mir Punkten. Spannend, rasant mit kurzen und knackigen Sätzen und einem Privatleben des Ermittlers in der Kulisse des Rhein-Main-Gebietes – so mag ich Krimis.

Der Krimi kam auch bei meinem Mann gut an. Er hat ihn bereits kurz nach dem Erscheinen im Urlaub verschlungen.

Bewertung: ““‘

Zwangsvermählt (Chris Silberer)

Auf der Suche nach der Wahrheit

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Für Krimis, die im Rhein-Main-Gebiet spielen, bin ich immer zu haben. Schon die Vorgänger Krimis „Korbleger“ und „Gute Wichte – Böse Wichte“ von Chris Silberer habe ich gerne gelesen. Und selbst mein Sohn, der nur selten (Romane) liest, war vom „Korbleger“ begeistert. In beiden Kriminalfällen, als auch in diesem Buch, ermittelt die Frankfurter Kriminalkommissarin Benina Gatti.

Beschreibung des Buches:
Bei „Zwangsvermählt“ handelt es sich, wie bei den Vorgängern, um einen Krimi. Das Buch ist im Jahr 2015 im crimetime-Verlag als Taschenbuch erschienen. Es hat 360 Seiten. Das Titelbild zeigt ein schwarz/weiß-Foto einer jungen Frau mit Schleier. Der Titel selbst ist in „zerkratzter“ roter Farbe geschrieben. Zum Inhalt passt das Titelbild sehr gut, allerdings hat mich die Umschlagsgestaltung der Vorgängerkrimis mehr angesprochen.

Chris Silberer ist Mitglied der „Mörderischen Schwestern“ (ein Netzwerk von Frauen, das sich zum Ziel gesetzt hat, deutschsprachige Krimis, von Frauen geschrieben, zu fördern). Die Autorin lebt im Rhein-Main-Gebiet.

Kurze Zusammenfassung:
Benina Gatti ist Kriminalkommissarin in Frankfurt. Als in einer Frankfurter Parkanlage die Leiche einer jungen Braut gefunden wird, glaubt man zunächst an einen Ehrenmord. Doch als bei einer zweiten Frauenleiche ebenfalls ein Schlüssel im Magen des Opfers gefunden wird, drängt sich ein anderer Verdacht auf.

Mein Leseeindruck:
Chris Silberer nimmt sich in ihrem neuen Krimi des Themas Zwangsvermählung an. Zunächst wird auch in dieser Richtung von der Frankfurter Kriminalkommissarin recherchiert. Ihre Wege führen sie deshalb in Schulen und zu den nächsten Verwandten des jugendlichen Opfers. Als aber eine Ordensschwester tot aufgefunden wird und sich hier Parallelen zum ersten Mordfall ergeben, scheint sich das Blatt zu wenden und auch das Thema Zwangsvermählung tritt in den Hintergrund.

Mit viel Einfühlungsvermögen beginnt die Recherche von Benina Gatti, die eine besondere Gabe hat, die Synästhesie (Zahlen oder Buchstaben farbig sehen können, dabei haben die Zeichen immer die gleiche Farbe). Sie kann dadurch die Stimmungen von Mitmenschen besonders wahrnehmen. Das ist somit ihr besonderer Ermittlungsstil.

Die Kommissarin hat aber nicht nur diese zwei Morde im Kopf. Ihre Gedanken sind noch immer beim Selbstmord ihres Vaters, der in Berlin vor eine Bahn stürzte.

Mir gefällt der Schreibstil von Chris Silberer gut. Auch die besondere Gabe ihrer Kriminalkommissarin machen ihre Krimis so lesenswert. Hier gibt es nicht nur die bekannten Recherchearten, sondern es wird mit besonderer Sensibilität ermittelt.

Auch das Privatleben der Akteure kommt in diesem Krimi nicht zu kurz. Benina ist mit einem Berliner Kriminalbeamten liiert. Sie treffen sich in Frankfurt als auch Berlin. Somit wechselt der Schauplatz des Krimis hier auch zwischen den beiden Städten, als Benina sich aufmacht, herauszufinden, ob ihr Vater tatsächlich eines Selbstmordes starb.

Ich mag es besonders gern, wenn ich reale Schauplätze wiedererkenne, das konnte ich in diesem Krimi erleben, sei es im Rhein-Main-Gebiet als auch in Berlin.

Der Krimi selbst ist in viele kleine Kapitel aufgeteilt, so dass es einem leicht fällt, das Lesen an einer abgeschlossenen Stelle zu unterbrechen.

Fazit:
Ein spannender Krimi mit dem besonderem Thema Zwangsvermählung, der aber auch noch andere Facetten aufweist. Es gibt hier viel Lokalkolorit, was mir immer bei Krimis gefällt. Man muss die Vorgängerkrimis nicht gelesen haben, um in die Reihe einzusteigen, gleichwohl wird auf die vorangegangenen Fälle ab und an eingegangen.

Der Wechsel zwischen Ermittlungen in Berlin und Frankfurt hat mir zwar gefallen, aber daraus hätte man auch zwei unabhängige Krimis konstruieren können.

Ich freue mich auf weitere Fälle von Benina Gatti.

Bewertung: ****

Tod eines Revisors (Olaf Jahnke)

Wirtschaftskrimi mit Lokalkolorit

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Ein Krimi, der im Rhein-Main-Gebiet spielt, den musste ich lesen. Ich liebe Krimis mit Lokalkolorit, besonders Krimis, deren Handlungen im Rhein-Main-Gebiet angesiedelt sind. Nachdem meine letzten Lektüren keine Krimis waren, bot dieses Buch die entsprechende Abwechslung.

Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Tod eines Revisors“ von Olaf Jahnke ist 2014 im fhl-Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch hat 249 Seiten. Das Titelbild ist in grau/blau/weiß gehalten. Zu sehen ist eine Brüstung (offensichtlich auf einer Aussichtsplattform) mit einem fest installierten Fernrohr. Im Hintergrund, leicht verblasst, Bankentürme der Frankfurter Skyline, passend zum Inhalt des Krimis.

Der Autor Olaf Jahnke ist Kameramann und Reporter beim Hessischen Rundfunk. Er lebt im Rhein-Main-Gebiet. Dieser Krimi ist seine erste Buchveröffentlichung.

Kurze Zusammenfassung:
Roland Bernau, Ex-BKA-Fahnder, ist Privatermittler. Er wird von der Ehefrau eines angeblichen Selbstmörders engagiert. Die Witwe glaubt nicht daran, dass sich ihr Mann selbst umgebracht hat. Der Tote war Revisor einer Bank. Schnell findet Bernau heraus, dass es hier um Wirtschaftskriminalität geht, die ihren Ursprung in der Wendezeit hat. Seine Ermittlungen werden seitens Politik und Wirtschaft stark behindert.

Mein Leseeindruck:
Der Krimi ist in der Ich-Form geschrieben. Roland Bernau erzählt aus seiner Sicht die Geschehnisse. Das hat mich zuerst befremdet und ich kam nicht gleich in die Geschichte hinein. Allerdings änderte sich das rasch, nachdem ich mich in den Schreibstil des Autors hineingelesen hatte. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen und habe es an zwei Tagen Urlaub fertig gelesen.

Olaf Jahnke gelingt es mit kurzen Sätzen, ohne umständlich verschachtelte Sätze, Szenen detailgetreu zu beschreiben. Wörtliche Rede lockert den Krimi auf und macht ihn zu einem kurzweiligen Lesevergnügen. Der komplette Krimi ist temporeich und spannend.

Die Person Roland Bernau macht einen sympathischen Eindruck, etwas schusselig und unordentlich, aber mit einer gehörigen Portion Eifer ermittelt er in dem ihn anvertrauten Fall. Dabei kommt auch sein Privatleben nicht zu kurz. Eine Liaison mit einer Journalistin fruchtet in immer weiteren Ermittlungsergebnissen, bringt beide aber auch immer wieder in große Gefahr. Die Tatortszenen sind nicht zu grausam, es geht hier mehr um die Ermittlungsarbeit. Der Autor Olaf Jahnke hat gut recherchiert. Zum Ende des Buches bekommt man noch eine Erläuterung zu einem wirtschaftlichen Phänomen zwischen den 60er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts….

Der Fokus in diesem Krimi liegt auf dem Ermittler Bernau, so hat man als Leser keinen „Vorsprung“ und keine zusätzlichen Hinweise. Es entfallen komplizierte Rückblicke.

Dieser Krimi kommt mit wenigen Personen aus, jedenfalls habe ich das so empfunden. Ich konnte zumindest alle Beteiligten an allen Stellen im Buch ohne Probleme zuordnen. Offensichtlich sind hier auch die Namen gut gewählt, damit dies gelingen konnte. Die Lokalitäten in und um Frankfurt hat der Autor wunderbar beschrieben, ich konnte genau die Wege des Ermittlers verfolgen, da mir die meisten Örtlichkeiten sehr bekannt sind.

Fazit
Ein prima Krimi mit reichlich Lokalkolorit. Mir hat er gefallen. Kurze, knackige Sätze. Ein Privatleben des Ermittlers in der Kulisse Frankfurts und Umgebung, ein spannender Fall. Ich freue mich auf weitere Fälle von Roland Bernau!

Bewertung: *****

Arsen und Apfelwein (Andrea Habeney)

Durchgängig spannender Frankfurt Krimi

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Nachdem ich in letzter Zeit eher wenig spannende Thriller gelesen habe, konnte ich nun wieder einen spannenden Krimi mit Lokalkolorit lesen. Ich habe bereits den neusten Krimi „Verschollen in Mainhattan“ von der Autorin Andrea Habeney gelesen und fand diesen schon sehr spannend, deshalb wollte ich einen weiteren Fall der Frankfurter Kommissarin Jenny Becker lesen.

Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Arsen und Apfelwein“ von Andrea Habeney ist im CONTEverlag erschienen. Er hat 292 Seiten. Es ist der vierte Fall um die Kommissarin Jenny Becker aus Frankfurt am Main.

Das Titelbild zeigt einen roten Apfel mit einem eingeschnitzten Totenkopf und einen Frankfurter Bembel. Das Ganze auf dunklem Hintergrund. Der Krimititel prangt in roter Farbe über der Titelseite. Nachdem ich zunächst keinen Bezug zum Inhalt erkennen konnte, hat sich im Laufe des Lesens herausgestellt, dass das Titelbild bestens zum Inhalt passt. Ich finde diese Titelseite sehr ansprechend für diesen Krimi.

Kurze Zusammenfassung:
Kurz vor Weihnachten wird eine misshandelte Mädchenleiche im Main gefunden, auf der Weihnachtsfeier der Polizei wird ein Nikolaus vergiftet und in der Nähe des Kronberger Opel-Zoos finden Spaziergänger die Leiche eines reichen jungen Mannes.

So hat Jenny Becker in der eigentlich besinnlichen Weihnachtszeit alle Hände voll zu tun. Haben diese Fälle einen gemeinsamen Ursprung? Hängen sie vielleicht zusammen? Das Team um Jenny Becker ermittelt.

Mein Leseeindruck:
Wie auch der erste Krimi von Andrea Habeney, den ich vor kurzem gelesen habe, konnte mich dieser sofort fesseln. Mir liegt der Sprachstil der Autorin. Ihre Beschreibungen der Örtlichkeiten, die ich in den meisten Fällen kenne, sind toll. Man fühlt sich, als würde man die beschriebenen Straßen selbst befahren oder entlangspazieren. Vieles ist einem als Bewohner des Rhein-Main-Gebietes natürlich sehr bekannt, aber auch Nichtkenner der Örtlichkeiten bekommen durch die detailreiche Beschreibung einen Eindruck vom Leben im Rhein-Main-Gebiet. Besonders fasziniert hat mich, dass die Autorin auch einen realen Fall mit in ihren Krimi eingebaut hat.

Einen Einblick in das Botschaftsleben zu bekommen fand ich interessant, vieles war mir so nicht ganz bekannt. Wahrscheinlich nicht übertrieben sind die Beschreibungen des luxuriösen Lebens in manchen Villen und der damit verbundenen Entfremdung zum „echten“, “realen“ Leben. Jugendliche die mit viel Geld aber umso weniger Liebe unterstützt werden.

Der Krimi ist mit Fokus auf die Kommissarin Jenny geschrieben, so hat man als Leser keinen Vorsprung. Das gefällt mir gut. Auch wird auf komplizierte Rückblicke verzichtet und die Anzahl der mitwirkenden Personen ist gut überschaubar.

Auch hier konnte mich das Ermittlerteam wieder mit seinem sympathischen Auftreten überzeugen. In Andrea Habeneys Krimis geht es weniger um blutige Verbrechensbeschreibungen, Wert wird mehr auf die spannende Ermittlerarbeit gelegt.

Da für mich auch das Privatleben der Ermittler zu einem Krimi gehört, gefallen mir die Krimis von Andrea Habeney so gut, denn dieses Privat- und Liebesleben kommt in ihren Romanen auch nicht zu kurz.

Auch ohne die Vorgängerfälle zu kennen, kann man diesen Krimi lesen. Trotzdem werde ich versuchen als nächstes die ersten drei Fälle in richtiger Reihenfolge zu lesen, um mehr über die Entwicklung Jennys als Kommissarin zu erfahren.

Fazit
Ein spannender und gut entwickelter Krimi, der zwar in der Weihnachtszeit spielt, den man aber zu jeder Zeit lesen kann. Hoffentlich gibt es noch viele weitere Fälle um das Ermittlerteam um Jenny Becker.

Bewertung: *****