Das offizielle Kochbuch zum Original KRIMIDINNER (Tom Grimm)

Dreizehn 4-Gänge-Menüs im Stil eines Krimidinners

Wer schon einmal bei einem Krimidinner dabei war, der erinnert sich gerne an die schmackhaften Menüs, die man während der „Vorstellung“ serviert bekam. Mit diesem Buch erhält man 13 Menü-Ideen, die man nachkochen kann.

Beschreibung des Buches:
„Das offizielle Kochbuch zum Original KRIMIDINNER“ von Tom Grimm ist 2019 als Hardcover im Verlag Ullmann Medien GmbH mit 192 Seiten erschienen.

Das Cover ist in schwarz gehalten, es zeigt Mörderrequisiten unter eine Speiseglocke, der Titel ist in rot gefärbt.

Kurze Zusammenfassung:
In diesem Kochbuch findet man 13 4-Gänge-Menüs, die aus den unterschiedlichen Restaurants/Krimidinner-Lokationen stammen und pro Menü neu kombiniert wurden. Zudem werden einzelne Veranstaltungsräumlichkeiten wie z.B. Schlosshotelrestaurants u.ä. vorgestellt. Jedem Menü ist ein Teil der Chronik der Familie Ashtonburry, um die die Krimidinner ranken, vorangestellt. Ein Stammbaum der Familie Ashtonburry ziert die Innenseiten der Buchdeckel.

Mein Leseeindruck:
Das Buch ist grundsätzlich in der Farbe schwarz gehalten: Texthintergründe sowie Dekoration der Speisen. Die Texte sind in weiß gedruckt, so dass man sie gut lesen kann. Die Fotos der einzelnen Speisefolgen sind teilweise farbig, nur die Accessoires auf den Fotos sind schwarz/weiß. Natürlich sind auch die vorgestellten Lokationen mit farbigen Fotos präsentiert. Die Aufmachung des Buches gefällt mir sehr gut. Die in schwarz gehaltenen Seiten passen einfach zum Krimidinner –die farblich vorgestellten Häuser sowie die Menüs fallen dafür umso schöner ins Auge.

Die Menüs sind allesamt recht abwechslungsreich, aber etwas aufwendig zuzubereiten. Neben der Zutatenliste (die meist recht unterschiedliche Personenanzahl ist jeweils vermerkt) findet man auch eine ausführliche Zubereitungserklärung.

Jedes einzelne Speisefolgerezept stammt aus einem der Veranstaltungshäuser von Krimidinner. Dabei sind die Menüs aus den verschiedenen Lokationen zusammengestellt. Woher die Rezepte kommen, findet sich mit Adresse auf der Seite der Zutaten.

Dabei findet man einfache Rezepte wie „Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch“, „Schokoküchlein mit flüssigem Kern an Mangosalat“ oder auch „Rhabarbercrumble im Weckglas“ – welche meine Favoriten sind. Aber auch ganz klassische Braten wie „Geschmorter Lammbraten an Wacholder-Rahmsauce, Apfelrotkraut und Herzoginkartoffeln“ kann man hier nachkochen. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Leider nicht unbedingt für Veganer oder Vegetarier.

Toll fand ich die Vorstellung der Veranstaltungshäuser. Sie haben mich inspiriert, vielleicht das ein oder andere verlängerte Wochenende dort zu verbringen.

Fazit:
Wer Krimidinner liebt, sich und seine Gäste gerne mit ausgefallenen, aber auch klassischen Speisen verwöhnen will, der findet hier eine tolle Zusammenstellung von Menüs. Wer gerne Essen geht, der kann sich von den Speisefolgen und den vorgestellten Restaurants inspirieren lassen und der ein oder anderen Lokation einen Besuch abstatten.

Bewertung: ***** von *****

Werbung

Tante Frieda: Ein Hohe-Tanne-Krimi (Heidi Gebhardt)

Ein Cosy-Krimi für gemütliche Stunden

Nachdem ich an Regionalkrimis am liebsten „Frankfurt-Krimis“ lese, kam mir dieses Buch, das in Hanau (Hohe Tanne) und Umgebung spielt, gerade gelegen.

Beschreibung des Buches:
„Tante Frieda: Ein Hohe Tanne Krimi“ von Heidi Gebhardt ist 2014 im List Taschenbuch als Taschenbuch mit 237 Seiten erschienen. Das Cover ist eher düster gehalten, es zeigt eine ältere Dame, die mit ihrem Dackel auf einer Wiese vor einem Waldstück unterwegs ist. Es passt zum Inhalt, hätte mich aber eher nicht angesprochen.

Kurze Zusammenfassung:
In der Siedlung „Hohe Tanne“, in der Tante Frieda wohnt, sterben nach und nach die männlichen Nachbarn (aus). Die Polizei ermittelt im Drogenmilieu, Tante Frieda hat einen anderen Verdacht und macht sich mit ihrer Nichte Lena, die Friedas Essen über alles liebt, auf die Suche nach den wahren Todesursachen und dem Täter.

Mein Leseeindruck:
Dieser Krimi ist mehr ein „Wohlfühlkrimi“, denn ein blutrünstiger Thriller. Die Autorin legt hier Wert auf die idyllische Beschreibung der Szenen und der Personen. So erfährt man nach und nach einiges über Lena und ihre Tante als auch über das Leben in der Siedlung „Hohe Tanne“ – und natürlich über die Polizeiarbeit.

In teils wechselnden Erzählsträngen (Ich-Form Lena, Erzähler) befindet man sich ganz nah am Fall. Einerseits erlebt man die leicht skurrile Art von Tante Frieda, die sich auch manchmal nicht ganz gesetzestreuer Mittel bemächtigt, um hinter das Geheimnis der vielen Todesfälle zu kommen. Andererseits beschreibt die Autorin die polizeilichen Ermittlungen, in denen aber auch das Menschliche und die Beziehungen unter einander zum Thema werden.

Die Spannung in diesem Krimi wird recht langsam aufgebaut. Zunächst hat man erst einmal das Gefühl, das Leben der Zwei Protagonisten spielt sich in einer kleinen Idylle ab. Erst nach und nach glaubt man tatsächlich in einem Krimi eingetaucht zu sein. Das genau macht einen Cosy-Krimi aus. Hier wird nicht Wert auf schnelle Ermittlungsarbeit und harte Fälle gelegt, sondern auf ein eher geruhsames Erzähltempo. Die Atmosphäre, die verschiedenen Charaktere und der Lokalkolorit sind hier eher im Vordergrund.

Neben dem Siedlungsgebiet der „Hohen Tanne“ spielt sich dieser Krimi auch im weiteren Umkreis – und natürlich auch in Frankfurt am Main – ab. So habe ich mich dann doch wieder an einigen Stellen sehr heimisch gefühlt.

Die Lösung des Falles ist bis kurz vor Schluss nicht ersichtlich, d. h. man tappt als Leser im Dunkeln.

Wem beim Lesen das Wasser im Mund zusammengelaufen ist, der findet am Ende des Krimis noch ein paar Rezepte der Gerichte, die im Krimi zubereitet werden.

Fazit:
Wer Cosy-Krimis liebt, der kann hier zugreifen und erlebt gemütliche Lesestunden.

Bewertung: ***** von *****

Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie (smarticular)

Umweltfreundlich den Haushalt „wuppen“

Bisher habe ich beim Hausputz und der Wäsche auf die alltäglichen Haushaltsreiniger gesetzt und fast ohne Bedenken zu diesen Mitteln gegriffen. Manches Mal haben einzelne Reiniger versagt oder die Ökobilanz hat mich dann doch abgehalten, sie zu kaufen. So hat mich der Titel dieses Buches angesprochen und neugierig gemacht.

Beschreibung des Buches:
„Fünf Hausmittel ersetzen eine Drogerie“ ist 2018 in 2. Auflage im Taschenbuchformat im smarticular-Verlag erschienen. Auf dem Cover sind die fünf verschiedenen Hausmittel (Zitronen(säure), Kernseife, Haushaltsessig, Natron und Soda) abgebildet.

Kurze Zusammenfassung:
Nach einer Vorstellung der fünf Hausmittel ist das Buch unterteilt in folgende Groß-Kapitel:
–           Reinigen und Putzen
–           Wäsche waschen
–           Körperpflege
–           Gesundheit
–           Ernährung
–           Haushalt
–           Garten
–           Weitere Anwendungen
–           Auf zum Selbermachen

Hierunter befinden sich weitere Unterkapitel, die ein Auffinden bestimmter Themen besser ermöglichen, ein Schlagwortverzeichnis gibt es leider nicht.

Mein Leseeindruck:
Nachdem ich zunächst erst einmal durch das Buch geblättert habe, bin ich auf die verschiedensten Anwendungen gestoßen, die für mich von besonderem Interesse sind. So habe ich folgende Rezepte gefunden und teilweise schon angewandt:
–           Rezept für Geschirrspülpulver
–           Fugen reinigen
–           Kalkablagerungen beseitigen
–           WC-Reiniger-Tabs
–           Mückenstiche behandeln
–           Falle für Obstfliegen
–           Blumenkübel und Pflanzkübel von Kalk und Schmutz befreien
–           Scheibenwischer reinigen

Für einige Rezepte braucht man noch weitere Mittel wie z.B. Spülmittel, ätherische Öle, Spülmaschinensalz oder auch Stärke. Die meisten dieser zusätzlichen Mittel hat man aber dann doch meistens zuhause.

Die Tipps und Rezepte sind gut beschrieben und sehr ansprechend dargestellt, teilweise mit einem Foto und zusätzlichen Hinweisen versehen. Die Anwendungen übertreffen bei weitem die Einsatzmöglichkeiten, die ich vorher vermutet hatte.

Mit wenig Einsatz, die Hausmittel bekommt man kostengünstig alle im Drogeriemarkt, kann man sich teilweise recht schnell Reiniger oder auch Geschenke zusammenmixen.

Mir ist z.B. beim Hausputz der WC-Reiniger ausgegangen. Innerhalb von 10 Minuten hatte ich einen gleichwertigen Reiniger mit Zitronensäure, Wasser, Spülmittel und Stärke hergestellt und in die leer gewordene Flasche eingefüllt. Auch die beschriebene Mischung zum Erstellen eines Kalkentferners hat mir bei hartnäckigen Kalkrändern in er WC Schüssel schon gute Dienste erwiesen.

Fazit:
Ein rundum gelungenes Buch, das man für fast jeden Einsatz im Haushalt „um Rat fragen“ kann. Man findet hier hilfreiche Rezepte, die mit wenig Aufwand zu realisieren sind und die auch funktionieren.

Bewertung: ***** von *****

VORANKÜNDIGUNG: In den nächsten Tagen verlose ich ein Exemplar dieses Buches!

 

Schokohasenküsse (Heike Wanner)

Warmherzige Frühlings-Geschichte

Nach den vielen Krimis die ich in der letzten Zeit gelesen habe, habe ich mir für ein gemütliches Lesewochenende diesen schönen Roman ausgesucht…

Beschreibung des Buches:
„Schokohasenküsse“ von Heike Wanner habe ich als E-Book-Ausgabe gelesen. Auf dem Titelbild sind lustige weiße Osterhasenküchlein abgebildet. Der Hintergrund ist in einem frischen Hellblau gehalten.

Kurze Zusammenfassung:
Sina führt ein kleines Café an einer S-Bahnstation in Frankfurt. Jeden Morgen kommt Alexander vorbei und holt sich hier sein Frühstück, um danach zu seinem Arbeitsplatz zu fahren. Meistens ist er in ein Telefongespräch vertieft. Während sich Sina schon seit mehr als zwei Jahren über seine morgendliche Anwesenheit freut, hat Alexander sie bisher nicht sonderlich wahrgenommen. Das ändert sich, als er unverhofft das Osterfamilientreffen mit seiner Familie (Großmutter, Eltern und Geschwister) im Familien-Wochenendhaus im Odenwald organisieren muss. Da ist Sina schnell zur Stelle und bietet ihre Hilfe als „Paryservice“ an. So reist sie über Ostern mit Alexander in den Odenwald und lernt seine Familie kennen (und lieben)…doch plötzlich taucht Alexanders Freundin auf…

Mein Leseeindruck:
Diese Geschichte ist abwechselnd aus Sicht von Alexander und Sina geschrieben, so ist man mitten im Geschehen und bekommt die Gedanken und die Gefühlswelt beider Protagonisten live mit.

Heike Wanner ist einmal wieder mehr eine hinreißende Geschichte über ein zunächst sehr ungleich wirkendes Paar gelungen. Mit viel Warmherzigkeit und mit Liebe zum Detail (man kann die schmackhaften Köstlichkeiten, die gekocht und gebacken werden, förmlich riechen) gelingt es der Autorin uns LeserInnen mitten in die Geschichte hinein zu beamen.

Die doch recht unterschiedlichen Charaktere der einzelnen Protagonisten/Familienmitglieder hat Heike Wanner wunderbar herausgearbeitet. Auch wenn manches vorhersehbar erscheint, so fühlt man sich beim Lesen einfach (zunächst) in eine heile Welt hineinversetzt – und genau das wünscht man sich doch manchmal, wenn man beim Lesen entspannen möchte! Natürlich fehlt es in diesem Roman auch nicht an den üblichen Irrungen und Verwirrungen….

Fazit:
Ein kleiner Liebesroman, der unterhält und gleichzeitig spannend ist. Wer erobert Alexanders Herz? Ich hätte mir allerdings mehr als nur ein Rezept der leckeren Köstlichkeiten (am Ende des Buches findet man ein „Double Chocolate Muffins“ – Rezept) gewünscht 😉 !

Bewertung: ***** von *****

Zucker is(s) nicht! (Andrea Ballschuh mit Fabienne Bill)

Die große Herausforderung ohne/(mit weniger) Zucker auszukommen

Schon bevor Andrea Ballschuh, Fernseh- und Radiomoderatorin mit viel Leidenschaft, in der MDR- Talkshow „Riverboat“ ihren Weg zu weniger Zucker und ihr Buch vorgestellt hat, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden.

Auch ich neige dazu in Zuckerfallen zu tappen, gerade nach dem Mittagessen „brauche“ ich meine Portion Süße. Deshalb war ich neugierig auf diese Lektüre.

Beschreibung Buches:
„Zucker is(s) nicht!“ von Andrea Ballschuh und Fabienne Bill (Moderatorin, Mental- und Team Coach) 2018 im books4success.Verlag als Taschenbuch erschienen. Es hat 208 Seiten. Auf dem Cover sind im oberen Drittel beide Autorinnen abgebildet, im mittleren Teil prangen in großer Schrift die Worte „Zucker is(s) nicht!“ mit einem Hinweis auf die Challenge und Rezepten, im unteren Drittel kann man schon drei leckere Süßspeisen sehen.

Kurze Zusammenfassung:
Dieses Buch handelt von der Herausforderung in 90 Tagen ohne Zucker auszukommen. Zunächst werden die wichtigsten Fakten über Zucker dargestellt. Dann geht es um die eigene Motivation und Vorbereitung der Challenge. Es folgt ein Kapitel mit „Begleitung“ der 90 Tage. Auf ca. 100 Seiten findet man 66 Rezepte für Frühstück, Aufstriche, Dressings- und Soßen, für „Zwischendurch“, für den Nachmittagskaffee/tee, für Nachtische und zum Schluss Rezepte für Getränke/Smoothies.

Mein Leseeindruck:
Während ich das Buch durchblättere, fällt mir schon der fröhliche Aufbau auf. Die leckeren Rezepte/Fotos stechen sofort ins Auge und ich verweile bei den Zutaten. „Ok, da muss ich offensichtlich einen ganz besonderen Einkauf starten, um mich neu mit etwas ausgefallenen Zutaten, die sich nicht in meinem Haushalt befinden, einzudecken. Auch das ist für mich schon eine Herausforderung!“, denke ich.

Blättere ich weiter, so gefällt mir, dass das Buch mit vielen verschiedenen Textfarben und Hintergründen sehr aufgelockert ist und zum Verweilen auf einzelnen Seiten einlädt. Ich muss ein Buch erst einmal Querlesen, bevor ich es dann von vorne bis hinten komplett durchlese.

Neben den sehr schönen Fotos (auch von den Autorinnen ;-)) fallen mir auch die motivierenden Sätze, die manchmal auch eine halbe Seite ausmachen, auf. So sieht Motivation aus: direkte Anrede (Du), von eigenen Erfahrungen erzählen, authentisch sein. Das gelingt den zwei Moderatorinnen hier sehr gut.

Um die 90 Tage zu überstehen finde ich in dieser Veröffentlichung 7 Seiten, in denen ich meine Erlebnisse in einer Art Tagebuch eintragen kann. Hilfreich sind mir hier Fragen, die dort auf jeder Seite gestellt werden („Worauf habe ich verzichtet?“, „Was war meine größte Herausforderung?“, „Was habe ich über mich gelernt?“ um nur die ersten hier zu nennen.)

Die Rezepte sind abwechslungsreich und schmackhaft. Ich habe gleich die Brownies ausprobiert, da ich dunkle Schokolade (hier in Form von Kakaopulver) und Nüsse sehr mag. Die Brownies sind ein Genuss, auch wenn mir die Zubereitung etwas lange dauerte und die Dattelmasse den Teig ziemlich verklebt. Das Ergebnis konnte sich sehen und schmecken lassen und kam auch bei unseren Freunden als Nachspeise gut an. Als nächstes werde ich mich an den Käsekuchen machen…

Rezepte für Mittagsmahlzeiten sind offensichtlich bewusst weggelassen worden, denn es geht ja um die „süßen“ Speisen. Allerdings bekommt man beim Lesen der Lektüre wirklich genug Hinweise, worauf es bei einer zuckerfreie Zubereitung von Mahlzeiten ankommt.

Auch nach den 90 Tagen wird man hier nicht alleine gelassen. Es folgen ein paar Tipps für das Leben nach dem Zucker. Hier finde ich den Hinweis auf eine facebook-Gruppe (die kannte ich allerdings schon vor dem Lesen der Lektüre und bin dieser bereits beigetreten). In dieser facebook-Gruppe kann man sich wunderbar über die eigenen Erfahrungen, Rezepte, Einkaufslisten u.v.m. austauschen. Andrea Ballschuh und Fabienne Bill stehen auch hier für weitere Fragen stets zur Verfügung.

Am Ende des Buches finde ich noch einen Überblick über Zuckerfallen, Beschreibungen von Zutatenlisten, Hinweise auf Produkte, die Zucker enthalten (wo überall versteckt Zucker enthalten ist!) und noch zahlreiche sehr schön aufgemachte Tipps und Hinweise (ich kann mir Dinge besser merken, wenn sie mit unterschiedlichen Schriftarten, durch Fotos und mit verschiedenen Stilen präsentiert werden, das ist hier der Fall!) auf das Leben nach der Challenge.

Fazit:
Was dieses Buch ausmacht? Es sind die eigenen Erfahrungen und die Motivation, die die beiden Moderatorinnen einbringen, ich werde als Leser mitgenommen, begleitet und motiviert, während ich gleichzeitig ganz viel über mich und mein Essverhalten „lerne“.

Auch wenn ich vorerst nicht vorhabe, diese 90-Tage Challenge zu absolvieren, so werde ich mich auf alle Fälle anstrengen meine Ernährung zuckerarmer zu gestalten.

Wer die 90-Tage Challenge machen will, der wird hier auf alle Fälle wunderbar begleitet und findet ausreichend Hinweise, Lesestoff, die facebook-Gruppe und Rezepte, um diese Zeit durchzustehen.

Bewertung: ***** von *****

Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten (Camille Aubray)

Ein Buch für zauberhafte Stunden

Das Cover mit seinem Titel hatte mich magisch angezogen. Ein Roman über den Maler Picasso im sommerlichen Frankreich…

Beschreibung des Buches:
Der Roman „Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten“ ist im FISCHER-Krüger Verlag im April 2017 als Hardcover erschienen. Das Buch hat 464 Seiten. Auf dem Titelbild sieht man einen Platz mit Bar und gut besuchtem Restaurant in einem französischen Städtchen. Eine Frau in gelbem Kleid spaziert durch ein Gässchen.

Kurze Zusammenfassung:
Picasso verbringt den Sommer (1936) an der Côte d’Azur in Juan-les-Pins (in der Nähe von Antibes), um seine Schaffenskrise zu überwinden. Während seines Aufenthaltes versorgt ihn Odine, eine junge Französin, mit ihren wunderbaren Kochkünsten. Ihr tägliches Aufeinandertreffen ist ein Spiel mit dem Feuer.

Jahre später verfolgt Odines Enkelin Céline, in den USA lebend, die Spuren ihrer Großmutter an der französischen Mittelmeerküste.

Mein Leseeindruck:
Das Buch ist in zwei Zeitebenen geschrieben. Zum einen erlebt man hautnah den Sommer 1936: Odine mit dem Maler Picasso und ihren darauffolgenden Lebensweg, zum anderen erzählt ihre Enkelin Céline (in den USA lebend), wie sie sich auf den Weg nach Frankreich (im Jahr 2014) macht, um das Geheimnis um ihre Großmutter zu lüften.

Das Buch beginnt mit einem Prolog aus dem Jahr 2016. Schon hier wirkt dieser Roman sehr geheimnisvoll. Der Schreibstil von Camille Aubray hat mich schon auf den ersten Seiten gefesselt. Die genauen Beschreibungen der Szenen gefallen mir sehr gut. Offensichtlich ist es auch der Übersetzerin gelungen das Zauberhafte dieses Romans zu transportieren.

Die Geschichte um den Künstler Picasso ist wunderbar entwickelt. Die französische Küche, die Côte d’Azur, das kleine Örtchen Juan-les-Pins, all dies lassen die Geschichte zu einem wirklichen Urlaubsroman werden. Die Gerichte, das Kochen und die Zutaten kann man sich durch die schönen Beschreibungen (auch der Düfte) so richtig gut vorstellen. Man fühlt sich in die Zeit und die Umgebung regelrecht versetzt.

Die Aufeinandertreffen von Odine und Picasso würzen diesen Roman. Eine andere Art der Spannung findet sich in der Erzählung der Enkelin Céline, während sie sich auf die Spuren ihrer Großmutter macht und als sie das Kochbuch „Rezepte für P.“ ihrer Großmutter entdeckt.

Am Anfang dieses Buches hätte ich nicht vermutet, was so in ihm steckt: Familiengeschichte, Kochen und Rezepte, Geschichte, Spannung, „Detektivarbeit“ und Urlaubsflair an der Côte d’Azur.

Fazit:
Ein Roman, der verzaubert. Er nimmt einen mit auf die kulinarische Reise, das Künstlerleben und dem wunderbaren Gefühl, das man im Urlaub an der französischen Mittelmeerküste haben kann.

Bewertung: *****

Sweet & Salty (Andrea Martens und Jo Kirchherr)

Frühstück oder Abendessen in süß und salzig

20161203-0355

Auf der Suche nach interessanten Snacks für den kleinen Hunger bin ich auf dieses Buch gestoßen.

Beschreibung des Buches:
„Sweet & Salty“ ist 2016 im AT Verlag als Taschenbuch erschienen. Das Buch hat 144 Seiten mit Rezepten und vielen Fotografien.

Kurze Zusammenfassung:
In diesem Buch finden sich über 120 Rezepte, in denen  Süßes mit Salzigem kombiniert wird. So gibt es Smoothies, Bowls, Waffeln, Pancakes, Crêpes, Brote, Toasts, Snacks aus dem Ofen, Omeletts sowie Gerichte für den größeren Hunger.

Mein Leseeindruck:
Die Grundidee dieses Buches ist, Süßes mit Salzigem auf gekonnte Weise zu kombinieren. Dabei werden bekannte süße Snacks mit würzigen Zutaten aufgepeppt. Manche Kombinationen wirken auf den ersten Blick sehr gewöhnungsbedürftig, klingen aber beim Lesen der Zutaten durchaus sehr interessant.

Zu jedem Rezept gibt es Angaben über die Portionen (hier gibt es die unterschiedlichsten Angaben ab 2 Portionen), die Zubereitungszeit (zwischen 10 und 45 Minuten) und eine Schritt für Schritt Anleitung. Es gibt keine Kalorienangaben. Einige Rezepte benötigen Zutaten, die man sicher nicht im Vorrat zuhause hat.

Die verschiedenen Variationen von Waffeln, Toasts und Omeletts klingen sehr schmackhaft, die Fotos zu den Rezepten sind einfach klasse, sie lassen einem sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammen laufen. Mein Favorit ist ein Brezel-Käse-Auflauf, den man mit Zutaten zubereiten kann, die man fast immer zuhause vorfindet. Auch das Rezept für ein Zwetschgenmus mit getrockneten Zwetschgen hat mich inspiriert.

Schön wäre es, wenn es noch zusätzlich zum Rezeptverzeichnis am Ende des Buches eine Übersicht über alle verwendeten Hauptzutaten geben würde.

Fazit:
Ein „Kochbuch“ mit raffinierten Rezepten, die manchmal in der Zubereitungszeit (z.B. für ein Frühstück) etwas lang erscheinen, aber trotzdem schmackhaft sind und neuen Schwung in die Alltagsküche bringen. Allein schon der Fotos wegen, macht es Spaß in diesem Buch zu blättern und bei den einzelnen Gerichten zu verweilen.

Bewertung: ****

Kracht kocht weiter (Marion Kracht)

Ein Muss für Marion Kracht Fans und Vegetarier

20161112-0324

Als Schauspielerin ist mir Marion Kracht schon lange ein Begriff. Ich mag die Filme/Serien in denen sie mit(ge)spielt (hat).

Beschreibung des Buches:
„Kracht kocht weiter“ ist 2016 als Taschenbuch im CADMOS-Verlag erschienen. Das Buch hat 111 reich bebilderte Seiten.

Kurze Zusammenfassung:
Nach ihrem ersten Buch „Kracht kocht vegetarisch-vegan“ ist dies nun das zweite Kochbuch dieser Art der Schauspielerin Marion Kracht.

Das Buch bietet 22 vegetarische bzw. vegane Rezepte (in der Regel für 4 Personen) in den Kategorien:  Suppen, Vorspeisen/Salate, Hauptspeisen und Süßspeisen, die immer auch mit einem Hinweis versehen, ob bzw. dass sie glutenfrei sind. Zusätzlich ist die Vorbereitungs- bzw. Zubereitungszeit angegeben. Dazu gibt es nach jedem Rezept eine kleine Anekdote aus Marion Krachts Leben inklusive eines Fotos einer passend dazu gestylten Marion Kracht.
Auf den letzten Seiten bekommt man dann noch Fotos aus Krachts „Familienalbum“ und bei der Entstehung dieses Buches zu sehen.

Mein Leseeindruck:
Die Rezepte sind erstaunlich leicht nach zu kochen. Sie bestehen meist aus wenigen Zutaten, die man beim wöchentlichen Einkauf meistens sowieso besorgt. Es empfiehlt sich aber trotzdem eine kleine Grundausstattung vegetarischer (haltbarer) Zutaten im Haus zu haben.

Manche Rezepte sind etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man aus der „Allesesser“-Küche kommt. Auch die Portionen sehen manchmal etwas „klein“ aus, so dass man sicherlich Vorspeisen und Hauptspeisen kombinieren muss, um satt zu werden.

Die Zutatenliste ist in Tabellenform gut abzulesen, die Zubereitung in einzelnen Schritten (Punkten) gut erklärt. Pro Rezept gibt es ein Foto des fertigen Gerichtes. Zusätzliche Tipps sind am unteren Seitenrand farblich ergänzt.

In den Anekdoten nach jedem Rezept erzählt Marion Kracht kleine Erlebnisse/Geschichten, die sie im Zusammenhang mit ihren Essgewohnheiten erlebt hat, sie sind sehr kurzweilig und zwischendurch beim Kochen ein prima „Pausenfüller“.

Fazit:
Dieses Kochbuch für Vegetarier und Veganer ist für Einsteiger in diese Art des Kochens gut geeignet. Wer ein Marion Kracht Fan ist, für den ist es ein Muss.
Ich hätte mir ein paar mehr Rezepte gewünscht. Die Kennzeichnung „glutenfrei“ finde ich sehr hilfreich.

Bewertung: ****

Brot backen in Perfektion (Lutz Geissler)

Für jeden ein Brot

buchtitel-20160925-0639

Brot backen ist eine Sache für sich. Man braucht immer etwas Vorlauf und Übung, wenn man ein leckeres Brot backen will.

Die Autor Lutz Geissler ist Geologe, beschäftigt sich aber seit fast 10 Jahren mit der Backkunst. Er schreibt Backbücher und gibt Backkurse. Immer wieder probiert er Neues aus. Außerdem führt er einen Backblog auf dem er immer wieder Neues in Bezug auf das Backen veröffentlicht.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Brot backen in Perfektion“ ist 2016 im Becker Joest Volk Verlag als Hardcover erschienen. Es hat 192 Seiten. Auf dem Titelbild sind verschiedene Brote abgebildet. Das Buch hat einen Umschlag und ein Lesebändchen. Auch auf dem festen Einband sind die leckeren Brote abgebildet.

Kurze Zusammenfassung:
Lutz Geissler beschreibt zunächst reich bebildert die Hilfsmittel (Schüssel, Gärkorb, Leinentuch usw.) und die Entstehung eines Grundteiges. Auf den weiteren Seiten werden die 69 Brot- und Kuchenrezepte, ebenfalls mit Bebilderung, vorgestellt. Dazu hat er jeweils eine Liste der Zutaten und einen Schritt für Schritt Verlauf des Rezeptes aufgestellt. Zu manchen Rezepten gibt es noch einen besonderen Tipp, der in einer auffälligen, grau unterlegten Box aufgeführt ist. Am Ende des Buches ist noch eine Zutatentabelle aufgeführt, in der unterschiedliche Teigmengen für das jeweilige Gebäck (500g, 810g, 1kg, 2kg, 3 kg, 4 kg, 5 kg) und die Zutaten dazu hochgerechnet sind.

Mein Leseeindruck:
Schon beim ersten Durchblättern bleibt man bei dem ein- oder anderen Brot hängen, die Fotos laden dazu regelrecht ein.  Die tabellarische Auflistung der Zutaten erleichtern den Überblick über die einzelnen Rezepte. Die Zubereitung ist verständlich und übersichtlich geschrieben.

Viele Brote erfordern einen Vorteig. Den muss man meist einen Tag vorher bereits hergestellt haben. Das erfordert Disziplin und Planung. Hat man eine Grundausstattung an Mehlsorten, Hefe und Öl vorrätig, dann kann man viele der Rezepte schnell ausprobieren (mit dem einen Tag Vorlauf).

Die Auswahl an verschiedenen Broten ist riesig, zusätzlich gibt es noch das ein oder andere Rezept für eine Hauptmahlzeit (Pizza, Focaccia) oder auch für die Kaffeestunde.

Fazit:
Dieses Backbuch bietet eine große Auswahl an Brotsorten für jeden Geschmack. Die Rezepte sind einfach in ihrer Zutatenliste gehalten, so dass man mit einer gewissen Grundausstattung gut gerüstet ist.

Bewertung: ****

Life Changing Food (Eva Fischer)

Abwechslungsreich und gesund durch den Tag

Buchtitel-20160904-0538

Zu einem gesunden Leben gehört neben vielem anderen auf alle Fälle die Ernährung. Mit LCF (Life Changing Food) kann man seinem Körper eine gute Unterstützung zu einem fitteren und gesünderen Leben geben.

Die Autorin Eva Fischer ist Ernährungsexpertin, sie gibt Workshops, schreibt regelmäßig für Magazine. Unter anderem ist sie auch noch Food-Fotografin und –Bloggerin.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Life changing food“ ist 2016 als Hardcover im Brandstätter Verlag erschienen. Es hat 192 Seiten. Auf dem Titelbild ist die Autorin mit einem bunten Gemüsegericht zu sehen. Ein schwarzes Seidenlesebändchen hilft, ein ausgesuchtes Rezept schnell wieder aufzufinden.

Kurze Zusammenfassung:
Die ersten Kapitel befassen sich mit der Beschreibung von LCF. Dabei gibt es Tipps zum Einkauf, einen drei Wochen-Plan und eine Vorstellung besonders gesunder Nahrungsmittel. Es folgen zahlreiche Frühstücksrezepte auf mehr als 30 Seiten. Ein kurzes Kapitel widmet sich der heimischen Superfoods, dem sich 40 Seiten Rezepte für das Mittagessen anschließen. Ein kleiner Überblick über exotische Superfoods leiten über zu fast 40 Seiten Rezepten für den Abend. Weitere Rezepte für kleine Zwischenmahlzeiten vervollständigen die Auswahl. Im Buch liegt noch ein kleines Plakat zum Aufhängen, das bestimmte Gewürze und ihren Einsatz mit farbigen Zeichnungen erläutert. Rückseitig findet man 9 Gewürzvorschläge der Firma Sonnentor, die den Gerichten den besonderen Pep geben können.

Mein Leseeindruck:
Das Buch lebt von den schönen Fotos der Rezepte. Die laden zum Kochen ein. Eine Zeitangabe, die Personenanzahlangabe und die tabellarische Auflistung der Zutaten erleichtern den Überblick über die einzelnen Rezepte. Die Zubereitung ist einfach, verständlich und vor allem übersichtlich geschrieben.

Die meisten Rezepte sind für zwei Personen konzipiert. Die Auswahl der Zutaten und letztendlich der Kochideen ist sehr groß. Das ein oder andere lässt sich sicherlich auch mit vorhandenen Zutaten (die man als „Grundausstattung“ zu Beginn der Ernährungsumstellung kaufen sollte) schnell kochen, aber die meisten Rezepte benötigen tatsächlich einen gut geplanten Einkauf.

Besonders die Zwischengerichte haben es mir angetan. Hier lacht einen das vitale Nussbrot an oder aber auch die leckeren Energie-Riegel , für die ich sogar ohne einen Grundnahrungsmitteleinkauf alle Zutaten im Hause hätte. Viele Gerichte kann man kalt genießen, so lassen sie sich auch gut mit ins Büro nehmen, wenn es sich nicht um Burger, Waffeln oder Omlettes handelt (für die es auch einige Rezepte gibt).

Bisher konnte ich mich noch nicht durchringen, die 21 Tage-Umstellung durchzuführen. Hierzu gibt es eine tabellarische Aufstellung mit jeweils 3 Rezeptvorschlägen pro Tag. Sicherlich gelingt so eine Ernährungsumstellung, wenn man sich dafür Zeit nimmt.

Fazit:
Das Buch dient mir als Anregung, das ein oder andere Rezept auszuprobieren. Ob ich mich gänzlich auf eine LCF Ernährung einlassen werde, kann ich noch nicht beurteilen. Auf alle Fälle bietet dieses Buch die notwendigen Informationen bestens aufbereitet.

Bewertung: ****