Und dann kommt das Meer in Sicht (Tamina Kallert)

Viele Reiseanekdoten

Man kennt die Autorin aus der Sendung „Wunderschön“ im WDR. Hier bekommt man gute Urlaubstipps zur Vorbereitung auf eine Reise. Neben weiteren ModeratorInnen reist Tamina Kallert für den WDR durch die Welt. Hier erzählt sie einige Anekdoten von ihren zahlreichen Reisen.

Beschreibung des Buches:
„Und dann kommt das Meer in Sicht“ ist 2022 mit 206 Seiten als Hardcover im Kösel Verlag erschienen. Auf dem Titelbild ist die Autorin Tamina Kallert leger auf einem Baumstamm sitzend zu sehen.

Kurze Zusammenfassung:
In 9 Kapiteln erzählt Tamina Kallert aus ihrem manchmal sehr turbulenten beruflichen Reiseleben mit kleinen Einblicken auch ins Familienleben.

Mein Leseeindruck:
Während der letzten zwei Jahre waren wir Corona-bedingt nicht im Ausland auf Urlaubsreisen, so freute ich mich auf die Geschichten in diesem Buch.

Schon das erste Kapitel klang sehr vielversprechend, eine Reise zu den Azoren, das Urlaubstraumziel meines Mannes. Leider gab es hier nur wenige Eindrücke zu vermitteln.

Die Geschichten wirken etwas aus dem Bauch heraus zusammengestellt, es gibt hier keine große Struktur nach Jahren oder Reiseorten, vielmehr lebt dieses Buch von den ungewöhnlichen Begebenheiten auf die die Autorin trifft.

So erfährt man einiges, was sich hinter den Kulissen der Reisesendung abspielt.

Der Erzählstil der Autorin ist locker, sie gibt auch einige ihrer Gedanken preis. Da auch sie aufgrund der Corona-Restriktionen kaum auf reisen war, erfährt man hier auch so manches aus ihrem Familienleben.

Wer Lust hat, kann sich die „Ergebnisse“ der Reiseerlebnisse in der Mediathek anschauen. Hier sieht man dann auch die Kamera-Arbeit mit ganz anderen Augen.

Dieses Buch ist bei weitem kein Reiseführer, aber es macht Lust darauf Land und Leute im Reiseland näher kennenzulernen. Denn darauf kommt es beim Reisen ganz besonders an.

Fazit:
Ein Blick hinter die Kulissen von einer Reisesendung – hier bekommt man viele Eindrücke und vielleicht schaut man sich die nächste Reisesendung mit ganz anderen Augen an.

Bewertung: **** von *****

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Radeln im Taunus (Günther Gräning)

Fahrradtouren im Taunus – unterschiedliche Schwierigkeitsstufen und Längen

Mit neuen Fahrrädern ausgerüstet möchten wir uns in den nächsten Wochen auf Tour begeben. Wir wohnen im Vordertaunus und suchten Strecken rund um unseren Wohnort.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Radeln im Taunus“ ist 2020 im Societäts-Verlag als Taschenbuch mit 141 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild sieht man einen Radler, der in die Tiefebene blickt.

Kurze Zusammenfassung:
22 Touren rund um den Startpunkt Bad Homburg sind hier beschrieben. Die Schwierigkeitsstufen variieren von leicht, mittel bis anspruchsvoll. Die meisten Touren haben Steigungen, es gibt auch einzelne mit wenigen bis kaum Steigungen.

Mein Leseeindruck:
Für jede Tour gibt es einen Kartenausschnitt mit Verlaufsstrecke und eine Kurzbeschreibung (Start/Ziel, Streckenlänge, Schwierigkeitsgrad, Dauer und Einkehrmöglichkeit), sowie Fotos und eine Beschreibung der Strecke mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Das gefällt mir gut.

Dass die Touren meist ab Bad Homburg starten ist für uns etwas ungünstig, man müsste dann mit dem ÖPNV anreisen, wenn man ohne Auto an den Start möchte. Oder man beginnt die Strecke mitten im vorgesehenen Tourenverlauf.

Gut finde ich, dass hier die wirklich unterschiedlichsten Streckenlängen und –schwierigkeitsstufen vorgestellt werden. So findet jede/r seine/ihre Lieblingstour. Ohnehin würde ich untrainierten Radlern/Radlerinnen zu Beginn die ebeneren und kürzeren Strecken (20km) empfehlen bevor man sich auf die längste Tour mit 100km macht.

Fazit:
Auch wenn wir bisher noch nicht die Gelegenheit hatten, die Touren abzufahren, so bringt einen diese Auswahl auf den Geschmack loszufahren sobald das Wetter es zulässt.

Bewertung: **** von *****

Deutschland leuchtet (Robert Grahn / Julia Schattauer)

Deutschland bei Nacht – Deutschland leuchtet – tolle Fotoaufnahmen

Nachts von Türmen Städte zu betrachten ist nicht in jeder Großstadt möglich, habe ich aber schon in der ein oder anderen Stadt gemacht – und bin jedes Mal begeistert. Deshalb habe ich mich auf dieses Buch gefreut.

Beschreibung des Buches:
„Deutschland leuchtet“ ist 2020 im Frederking & Thaler Verlag als Bildband mit 192 Seiten erschienen. Das Titelbild zeigt die Dresdner Frauenkirche von oben mit Stadtbeleuchtung.

Kurze Zusammenfassung:
In fünf Kapiteln (Norden, Osten, Süden, Westen und Mitte, Zauber der Nacht) werden die verschiedensten Fotoobjekte wie Hansestädte, Berlin, Romantische Altstädte und Industrie an Rhein und Ruhr in meist doppelseitigen Bildern mit Begleittexten gezeigt.

Mein Leseeindruck:
Ein Zweier-Team aus einem Fotograf/Autor und Autorin hat die zahlreichen Fotos zusammengestellt, meist selbst fotografiert und beschrieben.

Mir gefällt die Auswahl sehr gut. Viele Städte und Landschaften habe ich selbst schon besucht. Gerade dann macht es Spaß sich die detailreichen Fotos ganz genau „unter die Lupe zu nehmen“. Es gibt so viel zu entdecken.

Vieles sieht so anders aus als am Tage – und trotzdem erkennt man die markanten Gebäude so manch einer Stadt. Auch wenn man die ein- oder andere Stadt schon bereist hat, erfährt man anhand der Erläuterungen zu jedem Foto noch viel Wissenswertes.

Besonders interessant ist das Kapitel „Der Zauber der Nacht“, in dem der Fotograf und Autor von seiner Leidenschaft des Fliegens erzählt. Mit einer über 55 Jahre alten Cessna 172 macht er sich auf die Reise, um diese tollen Nachtfotos zu fotografieren.

Schade, dass einige wenige Fotos nicht ganz so scharf sind – oder ist das die künstlerische Note. Es fällt besonders bei den doppelseitigen (keine Stadtansichten) Fotos auf.

Fazit:
Insgesamt bietet dieser Bildband wunderbare Sichten auf Deutschland bei Nacht in besonderem Licht. Man kann sich die Fotos wieder und wieder anschauen – und entdeckt immer etwas Neues.

Bewertung: **** von *****

Vom Schweden, der den Zug nahm (Per J. Andersson)

Abenteuerliches Reisen im Zug – die Entdeckung des Zuges u.a. als Urlaubsreiseverkehrsmittel

Bei diesem Buch hat mich zunächst das Titelbild sehr angesprochen, erst dann habe ich gelesen, um was es in diesem Buch geht: Reisen mit dem Zug.

Beschreibung des Buches:
„Vom Schweden, der den Zug nahm und die Welt mit anderen Augen sah“ von Per J. Andersson ist im C H Beck Verlag  2020 als Taschenbuch erschienen. Das Buch hat 379 Seiten. Auf dem Titelbild sieht man eine farbenfroh gemalte Landschaft mit einem Zug und einen Reisenden, der dem Zug hinterher läuft.

Kurze Zusammenfassung:
Der schwedische Autor erzählt in seinem Buch von zahlreichen Zugfahrten alleine, aber auch mit Familie. Die Reisen gehen weit über Europa hinaus. So auch durch China und die USA. Am Ende des Buches findet man noch etliche Bahnreisetipps, allgemeine Reisetitpps, Film- und Literaturtipps sowie Literaturhinweise.

Mein Leseeindruck:
Ein tolles Buch. Es hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Der Autor erzählt von seinen Reisen sehr bildhaft, man fühlt sich auf den Reisen mitgenommen, würde am liebsten gleich die Koffer packen und tatsächlich mitreisen.

Neben den Reisebeschreibungen mit und ohne Familie (Kinder), erfährt man hier so einiges über den Schienenausbau, Bahnstrecken, Züge und natürlich über einzelne herausragende Bahnhofsgebäude, auch geschichtliche und politische Hintergründe werden hier beleuchtet.

Ganz besonders gut haben mir die Reisebeschreibungen der Nachtfahrten gefallen. Ich bin einmal in meinem Leben auch in einem Schlafwagen von Moskau nach Leningrad/Petersburg gefahren und erinnere mich gerne daran zurück.

Dieses Buch macht definitiv Lust auf das Reisen mit der Bahn, Abenteuer, aber auch Entspannung pur! Und wie und wo lernt man am besten Leute und Kultur kennen? Wenn man sich in der Bahn gegenüber sitzt und sich unterhält.

Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Bahn als Menschen und Gütertransportmittel auf dem Land. Mein Lieblingszitat aus diesem Buch:
„Es gibt einfach keine energie- und kapazitätseffektivere Methode, zu Land viele Menschen und große Mengen Güter zu transportieren.“

Gewünscht hätte ich mir noch ein paar Fotos der Bahnhöfe und Zugmaschinen. Außerdem fände ich eine Weltkarte mit den längsten/vorgestellten Zugverbindungen vielleicht in der Buchdeckel-Innenseite sehr hilfreich.

Fazit:
Ein Buch, das fesselt und zum Umdenken anregt. Nimm die Bahn – auch auf längeren Reisen! Zum Verschenken gerade für jüngere Menschen sehr gut geeignet.

Bewertung: ***** von *****

111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muss – Band 2 (Lucia Jay von Seldeneck, Carolin Huder, Verena Eidel)

Neue Tipps für Berlin-Ausflüge – Band 2

Auch dieses Buch habe ich auf der Frankfurter Buchmesse 2019 entdeckt, denn wir planen mal wieder einen Kurztripp nach Berlin, da brauchen wir außergewöhnliche Orte/Geheimtipps abseits der üblichen Sehenswürdigkeiten.

Beschreibung des Buches:
„111 Orte in Berlin, die man gesehen haben muss“ von Lucia Jay von Seldeneck, Carolin Huder und Verena Eidel ist im emons: Verlag 2018 als Taschenbuch in aktualisierter Auflage erschienen. Das Buch hat 240 Seiten. Das Titelbild reiht sich in die Serie „111 Orte“ des emons: Verlages. Es ist in Signal-Orange gehalten, hat einen Titel in weißer Schrift und zeigt eine Portion der berühmten Berliner Currywurst.

Kurze Zusammenfassung:
Wie in den „111 Orten“ üblich, sind jedem beschriebenen Ort je 2 Buchseiten gewidmet – ein einseitig großes Foto und ein Text auf der gegenüber liegenden Seite. Zum Foto gibt es jeweils noch eine Kurzbeschreibung, wie Öffnungszeiten, Adresse, Anfahrtsweg und besondere Tipps. Auf den letzten Seiten gibt es Übersichtspläne, in denen die Ausflugtipps mit einer Nummer markiert aufzufinden sind.

Mein Leseeindruck:
Die Fotos laden schon beim Durchblättern zum Verweilen ein, sie sind Blick erhaschend und zeigen meist ein Detail der Örtlichkeit in Großaufnahme. Das macht neugierig auf den Text, um herauszufinden, um welchen Ort es in der Beschreibung geht.

Schaut man sich die Übersichtskarten auf den letzten Seiten an, findet man schnell heraus, dass man sich schon ziemlich im Umfeld von Berlin auf die Suche nach den manchmal „versteckten“ Orten aufmachen muss. Da in den Beschreibungen auch immer die Anfahrt per ÖPNV angegeben wird, ist das allerdings kein Problem.

Nachdem ich das Buch von vorne bis hinten angeschaut hatte, habe ich mir mit kleinen Post-Its die für mich interessantesten Orte herausgesucht, dabei handelt es sich u.a. um Gebäude, Geschäfte, Friedhöfe usw.

Ich interessiere mich besonders für interessante Geschäfte und für außergewöhnliche Architektur. In diesem Buch findet man beides.

Meine Highlights, ohne dass ich sie bisher besucht habe: Das Funkturm Restaurant und das Haus, in dem die U-Bahn verschwindet. Da muss ich unbedingt während unseres Kurztrips nach Berlin hin!

Fazit:
Wieder einmal ein etwas anderer Reiseführer – für Reisende als auch für Berliner, die ihre Stadt noch besser kennenlernen möchten. Gut auch als Geschenk z.B. verbunden mit einem Gutschein für eine Berlin-Reise.

Bewertung: **** von *****

Mit kleinem Gepäck (Tamina Kallert)

Hinter den Kulissen der Sendung „Wunderschön“

Die Sendung  „Wunderschön“ im WDR bietet regelmäßig gute Urlaubsideen und –vorbereitungen. Im Wechsel mit anderen Moderatoren führt hier Tamina Kallert durch die Sendung und zu den wunderschönen Reisezielen. Tamina Kallert hat als Reisejournalisten schon mehr als 70 Länder und Regionen bereist.

Beschreibung des Buches:
„Mit kleinem Gepäck“ ist 2018 mit 224 Seiten als Hardcover im Gütersloher Verlagshaus erschienen. Auf dem Titelbild sieht man ein Portrait der Autorin Tamina Kallert.

Kurze Zusammenfassung:
In 9 Kapiteln erzählt Tamina Kallert aus ihrem vielfältigen und eindrucksvollem beruflichen Reiseleben.

Mein Leseeindruck:
Das Buch lässt sich gut während einer „absoluten Bettruhe“ lesen, wenn man sich völlig entspannen will (für mich ist das Lesen Entspannung pur, das sehr gut zur Genesung von Krankheiten beiträgt).

Der lockere Erzählstil der Autorin ließ bei mir manches Mal richtige Urlaubsstimmung aufkommen, ab und an liest sich das Buch allerdings eher wie eine Biografie.

Dabei sind die Kapitel nicht chronologisch aufgebaut. Hier erzählt die Autorin Anekdoten von ihren zahlreichen Reisen. Ab und an habe ich aus lauter Neugierde in den ein- oder anderen Beitrag in der Mediathek reingeschaut.

Neben den Reisegeschichten erfährt man als Leser auch einiges über den Werdegang der Autorin und über ihre ganz besonderen Befindlichkeiten während so mancher Reise. Natürlich gibt es auch viele Blicke hinter die Kulissen einer solchen Sendung. Gerade die Kameramenschen haben hier eine besondere Aufgabe zu leisten. So werde ich künftig Reisesendungen mit ganz anderen Augen anschauen.

Ein wenig haben mich die Sprünge (auch in den einzelnen Kapiteln) gestört. Ich hätte einen chronologischen Aufbau des Buches bevorzugt.

Fazit:
Wer gerne reist, der schaut sicherlich auch gerne Reisesendungen. Hier bekommt man einen Blick hinter die Kulissen und erfährt, wie die Autorin zu ihrer tollen Aufgabe, die Reisesendung „Wunderschön“ zu moderieren (macht sie seit 2004), kam und was das Reisen für sie bedeutet.

Bewertung: *** von *****

1000 Places to see before you die (Deutschland, Österreich, Schweiz)

Anregungen für Reisen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz

Bisher hatte ich noch kein Buch der Reihe „1000 Places to see before you die“ in den Händen, aber der Titel diese Reihe hat mich schon länger neugierig gemacht.

Jetzt habe ich den Band „Deutschland, Österreich und die Schweiz“ einmal genauer unter die Lupe genommen (fast im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Texte sind schon sehr klein gedruckt).

Beschreibung des Buches:
„1000 Places to see before you die“ in der Ausgabe für Deutschland, Österreich und der Schweiz ist in einer überarbeiteten Nachauflage im Juli 2018 als broschierte Ausgabe mit 1168 Seiten erschienen. Auf dem Cover ist der Titel als zentraler Blickpunkt zu sehen, ein paar Wahrzeichen der o.g. Länder findet man mittig und als Rahmen kann man eine Landkarte entdecken.

Kurze Zusammenfassung:
Auf über 1000 Seiten findet man pro Seite ein Reiseziel in den o.g. deutschsprachigen Ländern, zunächst sortiert nach Bundesländern und als weiteres nach den Ortsnamen/Örtlichkeiten der beschriebenen Sehenswürdigkeiten. So gibt es pro Ziel ein Farbfoto, den Ortsnamen mit Bundesland, eine kurze und treffende Einführung in der Überschrift, eine Beschreibung der „Sehenswürdigkeit“ sowie geschichtliches und einen Info-Block mit Adressen, Öffnungszeiten, Telefonnummern und Internetseiten.

Im Anhang findet man ein alphabetisches Register (nach Ländern sortiert), Bildnachweise und eine Checkliste zum Abhaken, der besuchten „Places“.

Im Innenteil des Covers findet man eine grobe Landkarte von Deutschland sowie von Österreich und der Schweiz.

Mein  Leseeindruck:
Mir gefällt diese Art der Reise-Bücher mit kurzen und knackigen Beschreibungen von Sehenswürdigkeiten. Da reicht mir durchaus eine Seite, wie sie hier pro „Place“ vorgesehen ist.

Allerdings ist so ein dickes Buch nicht unbedingt geeignet, um es mit auf die Besichtigungstouren zu nehmen, man muss sich eher im Vorfeld mit diesem Buch auseinandersetzen. Am besten eignen sich dann Post-Ist, um die Örtlichkeiten zu markieren, die man für eine geplante Reise herausgesucht hat.

Da in diesem Buch 1000 Beschreibungen ihren Platz finden mussten, ist die Schriftgröße der Texte ziemlich klein ausgefallen, so dass ich zumindest beim abendlichen Lesen fast eine Lupe hätte bemühen müssen.

Ein solches Buch kann nur eine Anregung sein, so habe ich besondere Geheimtipps noch nicht gefunden. Aber es regt an, sich mit der ein- oder anderen Sehenswürdigkeit näher zu befassen und als nächstes Reiseziel nicht die üblichen Ecken von Deutschland, Österreich oder der Schweiz zu besuchen.

Gerade die aufgelisteten Plätze in der Schweiz sind für mich ein Highlight, da ich bisher dieses Land fast nur in der Durchreise erlebt habe.

Gefallen würde mir, wenn man sich die hier aufgeführten Reiseziele auch auf dem Smartphone in Textform speichern könnte, dann braucht man das Buch beim Erkunden der Örtlichkeiten nicht mit sich herumtragen.

Fazit:
Ob man einem/r angehenden Rentner/in dieses Buch mit dem Titel als Abschiedsgeschenk überreichen kann, hängt vom Typ ab. Ich würde mich über ein solches Geschenk freuen.

Bewertung: **** von *****

 

 

 

 

Fünfzig Dinge, die ein Hesse wissen muss! (Reinhard Ehret)

Prima Geschenk für Weihnachten (oder sonstige schöne Anlässe)

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Bei der Aktion „Fünfzig Dinge, die ein Hesse wissen muss“ vom Hessischen Rundfunk hatte ich mich aktiv beteiligt und die gesamte Aktion verfolgt. Umso neugieriger wartete ich auf das Erscheinen dieses Buches. Schon die Aktion „Fünfzig Dinge, die ein Hesse getan haben muss“ im Vorjahr habe ich interessiert verfolgt.

Dieses Buch ist entstanden durch die Zuhörer und Zuschauer des Hessischen Rundfunks. Man konnte sein persönliches hessisches Wissen mitteilen. Die interessantesten Meldungen wurden zusammengetragen und konnten gewählt werden. Hieraus entstand eine Zusammenstellung von fünfzig wissenswerten „Dingen“, die hier in diesem Buch vorgestellt werden.
Auf durchschnittlich zwei Seiten werden die „Dinge“ erklärt. Fakten, Fotos, Bilder, Tipps in Form auch mal in eine kleine Geschichte verpackt sowie Internetadresse, Öffnungszeiten, Eintrittspreise runden das vorgestellte Wissen ab. Ein QR-Code führt den Leser auf manchen Seiten zum Kurzfilm über das vorgestellte Thema.
Im Anhang befinden sich 26 Gutscheine in Form von Rabatten bzw. 2 für 1 Eintrittskarten-Gutscheine, die alle bis Ende 2015 gültig sind.

Auch dieses Buch gefällt mir ausgesprochen gut, wie schon der Vorgänger „Fünfzig Dinge, die ein Hesse getan haben muss“. Man wird wunderbar auf Ausflugsziele aufmerksam gemacht, an die man noch nicht gedacht hat. Die Gutscheine sind dann ein zusätzlicher Anreiz, sich einen solchen Trip vorzunehmen. Die Texte und Bebilderungen sind gut gewählt, um Lust auf das Lesen und das tatsächliche Anschauen der Lokalität zu machen. Prima finde ich, dass die Moderatoren einen ersten Test des Ausflugziels gemacht haben und von ihren eigenen Erfahrungen berichten können.

Für die Zeit nach Weihnachten bieten sich doch einige Ausflugsziele an. Vielleicht auch in Form eines Gutscheines zu Weihnachten (als Reise- und Ausflugsziel).

Auch hier mein Tipp:
Als Geschenk für befreundete Familien unter den Weihnachtsbaum!

Bewertung: *****