Niu (Kathrin Werner)

Feinfühliger Roman über eine Beziehung – in New York


Es handelt sich hier um einen Erstlingsroman.

Beschreibung des Buches:
„Niu“ ist 2022 im Atlantik Verlag als Hardcover mit 254 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild kann man aus einem Fenster auf die Stadt New York schauen, nackte Männerbeine auf einem Bett ragen in das Bild hinein.

Kurze Zusammenfassung:
Carmen und Thomas wagen einen Neuanfang in New York. Während Thomas unmittelbar nach ihrem Umzug bei einem Startup beginnt, hat Carmen noch einen Monat Zeit, um dann als Anwältin in einer großen Kanzlei anzufangen. Beide lernen unabhängig voneinander Niu kennen – eine junge Musikerin. Und schon läuft nicht alles nach Plan…

Mein Leseeindruck:
Mich hat das Buch von Anfang an gefesselt. Ich liebe die Stadt New York. Die Beschreibungen der Szenerien mit Geräuschen, Gerüchen und Bildern ist der Autorin wirklich gelungen. Ihr gelingt ein wunderbares Stimmungsbild. Das kann man besonders wahrnehmen, während Carmen Straße für Straße täglich abläuft. Hier kann man wunderbar in New York eintauchen.

Die Geschichte um Thomas, Carmen – und – Niu ist ungewöhnlich, aber sehr gefühlvoll geschrieben. Man leidet mit ihnen, man fühlt mit ihnen. Das gelingt durch die wechselseitige Sicht auf Carmen und Thomas.

Es ist ein berührender Roman, durch Niu gelangen die Wünsche, Sehnsüchte und Gefühle von Carmen und Thomas ans Tageslicht. Beide haben zurückliegende Geschehnisse zu verarbeiten, was ihnen bisher nicht gelungen zu sein scheint…

Das Ende kommt etwas plötzlich, hier hätte die Geschichte sicherlich noch ein wenig potential gehabt.

Fazit:
Ein wunderbares Erstlingswerk, das es lohnt zu lesen. Mich hat der Roman gefesselt, nicht zuletzt durch die Location New York.

Bewertung: **** von *****

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Die Farben der Schönheit – Sophias Triumph (Corina Bomann)

Dritter Teil der Geschichte um Sophia (1934 – 1946)

Schon die ersten beiden Teile dieser Reihe habe ich gerne gelesen. Jetzt wollte ich natürlich wissen, ob Sophia ihren Sohn wieder findet.

Beschreibung des Buches:
„Die Farben der Schönheit – Sophias Triumph“ von Corinna Bomann ist im Ullstein Verlag 2020 als Taschenbuch mit 528 Seiten erschienen. Ich habe die eBook-Variante gelesen.

Das Titelbild reiht sich in die Cover der ersten beiden Teile ein. Hier dominiert die Farbe Gelb im Kleid der Frau, die auf die Stadt Paris blickt.

Kurze Zusammenfassung:
Sophia hat in Darren geheiratet und wieder bei Helena Rubinstein angefangen zu arbeiten, während sie nebenbei Wirtschaft und Chemie in New York studiert. Endlich kann sie sich ihren Traum, ihr Studium in Chemie abzuschließen, erfüllen. Als der 2. Weltkrieg ausbricht meldet sich ihr Mann freiwillig an die Front. Neben den Ängsten um ihn, treibt sie auch die Suche nach ihrem Sohn an. Wird sie beide jemals wiedersehen?

Mein Leseeindruck
Ich habe dieses Buch gerne gelesen, spielt der Roman doch in meinen Lieblingsstädten New York und Berlin. Neben den zahlreichen bekannten Schauplätzen wird man auch in die Zeit der 1930 und 1940er Jahre mitgenommen.

Der Roman ist aus Sicht Sophias geschrieben. So erlebt man ihre Gefühle hautnah mit. Man taucht ein in ihre Gedanken. Sie wirkt sympathisch und man hätte sie durchaus gerne als Freundin. So unterstützt sie ganz tatkräftig ihre Jugendfreundin aus Berlin als diese krank vor ihrer Tür steht.

Ihre Leidenschaft, die Chemie, treibt sie an, sich immer weiter zu entwickeln. So wechselt sie nach einer intensiven Zeit bei Elizabeth Arden wieder zu deren Konkurrentin Helena Rubinstein.

Mir gefällt der Schreibstil der Autorin, die wechselnden Schauplätze (hier New York, Frankreich, Berlin) und die Beschreibungen des Lebens in den 1930er und 1940er Jahren.

Das Ende dieser Trilogie erscheint mir dann allerdings etwas zu „hastig“ erzählt, es werden ab und an ein paar Jahre übersprungen und der Schluss hätte etwas ausführlicher ausfallen können.

Es gäbe da durchaus noch Stoff für einen 4. Band.

Fazit:
Die Trilogie um Sophia hat mir alles in allem gut gefallen, ich habe mich zu keinem Zeitpunkt beim Lesen gelangweilt und jeden Abend einige Kapitel verschlungen.

Bewertung: **** von *****

Winterzauber im Central Park (Mandy Baggot)

Weihnachtszeit in New York – eine Liebesgeschichte

Mein größter Traum ist eine Reise in der Weihnachtszeit nach New York, um dann auf der Eisbahn am Rockefeller Center Eis zu laufen. Aus diesem Grund musste ich bei diesem Buch einfach zugreifen…

Beschreibung des Buches:
„Winterzauber im Central Park“ ist 2019 im Goldmann Verlag als Taschenbuch mit 475 Seiten erschienen. Das Cover ist wunderschön (kitschig) gestaltet. Man sieht ein Liebespaar am zugefrorenen See im Central Park in einer Winterlandschaft, Schrift und Schneeflocken auf Buchtitel und Rücken glitzern und sind während des Lesens fühlbar/strukturiert.

Kurze Zusammenfassung:
Lara lebt im kleinen Dorf Appleshaw in England. Nachdem ihr Freund Dan eine Beziehungspause eingelegt hat, reist Lara spontan mit ihrer Freundin Susie nach New York/Manhatten. Dort trifft sie auf den beliebten Schauspieler Seth Hunt. Beginnt hier eine Romanze?

Mein Leseeindruck:
Ich lese eher selten Liebesromane, aber wenn es um New York geht, mache ich eine Ausnahme. Die weihnachtliche Atmosphäre dieser Stadt hat die Autorin schön wiedergegeben, ich fühlte mich sofort in die Stadt hineinversetzt und konnte mir alle Szenen ganz wunderbar vorstellen.

Der Schreibstil gefällt mir gut, ich habe das Buch an wenigen Abenden eingekuschelt ins warme Bett gerne gelesen.

Die Geschichte ist eher seicht und nicht in allen Teilen realistisch. Ein wenig Glämmer, Kitsch, Arm und Reich und eine verklärte Lebensgeschichte – das alles ist in diesen Roman hineingewoben.

Fazit:
Für Weihnachten eine nette Geschichte, die sich aber nicht von anderen Weihnachtsgeschichten abhebt.

Bewertung: *** von *****

Taxi Gourmet (Layne Mosler)

Eine kulinarische Reise mit dem Taxi durch die Metropolen

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Beschreibung des Buches:
Das Buch „Taxi Gourmet“ ist im April 2016 im Droemer Verlag als Taschenbuch mit 415 Seiten erschienen. Auf dem weiß gehaltenen Einband prangt vorderseitig ein gelb ausgefüllter Kreis (Weltkugel), auf dessen Oberfläche Sehenswürdigkeiten der von Layne Mosler besuchten Städte skizziert sind. Ein gelbes Auto kreist auf der Kugel. Ein interessantes Cover, das den Inhalt des Buches schon recht gut beschreibt, aber wenig von den wirklichen Genüssen in diesem Buch preisgibt.

Kurze Zusammenfassung:
Layne Mosler träumte jahrelang von einem eigenen Restaurant. Ihre Leidenschaft ist das gute Essen. Irgendwann hat sie sich dann auf die Reise gemacht und in verschiedenen Städten mit dem Taxi Restaurants erkundet. Darüber hat sie zunächst auf ihrem Kultblog  „Taxi Gourmet“ berichtet und später dieses Buch veröffentlicht. Ihre Reisen führen sie von Buenos Aires nach New York und später nach Berlin. Sie steigt in Taxis und fragt die Fahrer nach ihren Lieblingslokalitäten, lässt sich dort hinfahren und genießt das Essen. In New York stellt sie fest, dass es sich hier auf Dauer besser recherchieren lässt, wenn sie die Taxifahrten selbst übernimmt. Und irgendwie kommt sie auf den Gedanken, dass auch Berlin eine Reise wert ist. So macht sie sich auf den Weg in die deutsche Hauptstadt und lernt dort nicht nur das Essen sondern auch die Menschen lieben.

Mein Leseeindruck:
Der erste Teil (Buenos Aires) hat es mir zunächst so gar nicht angetan. Vielleicht lag es auch daran, dass ich diese Stadt nicht kenne. Hier zieht sich das Buch sehr in die Länge und ich musste mich mehr oder weniger zwingen weiterzulesen. Ein wenig hat mich Laynes Weg und ihre Leidenschaft, das Tangotanzen zu lernen, berührt.
Doch die weiteren Reisen nach New York und auch Berlin gefielen mir dann umso mehr. Die detailreichen Beschreibungen Manhattans und der anderen zahlreichen Stadtteile New Yorks mit Central Park, Broadway, Flughafen JFK und vielem mehr haben mir sehr gefallen. Ich mag diese Metropole, so konnte ich mich ganz auf Laynes Abenteuer in dieser Großstadt einlassen. Ihre Zimmersuche, die eigene Taxilizenz, die skurrilen Mitfahrer, all das hat mich sehr gefesselt. Layne Mosler schreibt sehr authentisch über ihre Gefühle, Freundschaft und auch Liebe…
Als die Reise weiter nach Berlin ging, freute ich mich auch darauf sehr, denn auch Berlin gehört zu meinen Lieblingsstädten. Für mich steht in diesem Buch weniger der kulinarische Genuss als vielmehr die verschiedenen Stadtteile mit ihren so unterschiedlichen Bewohnern im Vordergrund. Es kann einem zwar das Wasser im Mund zusammenlaufen, wenn man sich die beschriebenen Gerichte so richtig vorstellt, aber mich haben eher die Beschreibungen der Menschen und der Städte fasziniert.

Fazit:
Ein wunderbares Buch über Menschen, Essen und das Leben in einer Großstadt, das nicht immer nur anonym sein muss, wenn man Freunde und nette Menschen um sich herum hat. Als kulinarischer Reiserführer ist dieses Buch auch prima geeignet.

Bewertung: ****

Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht (Tasmina Perry)

Unterhaltsame leichte Romanze für gemütliche Stunden in der Weihnachtszeit

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Beschreibung des Buches:
Das Buch „Drei Tage Manhattan – Begleitung gesucht“ ist im Bloomsbury-Verlag als Groß- Taschenbuch erschienen. Es hat 430 Seiten. Auf dem Titelbild ist eine Winterlandschaft mit einem gemeinsam schlenderndem Paar zu sehen. Das Buch ist ganz in Weiß gehalten, nur das Paar ist leicht farblich (dunkel) abgesetzt. Das Titelbild alleine hätte mich nicht angesprochen….

Kurze Zusammenfassung:
Es ist kurz vor Weihnachten. Amy ist Tänzerin und jobbt in einem Restaurant. Sie lebt in London. Aufgewachsen ist sie in der Nähe von New York. Als sie einen Heiratsantrag von ihrem Freund Daniel erwartet, der leider ausbleibt, flieht sie aus der Beziehung. Da kommt ihr eine Zeitungsanzeige von der älteren Georgia gelegen, die eine Begleitung für drei Tage Manhattan sucht. Während des Aufenthaltes in Manhattan erzählt Georgia von ihrer ersten großen Liebe im London der 50er Jahre.

Mein Leseeindruck:
Während ihrer Reise nähern sich die zwei Frauen an, obwohl sie unterschiedlichen Generationen angehören, haben sie sich doch ähnliches aus ihrem Liebesleben und –leid zu berichten. In einem Perspektivenwechsel , Amys Leben im Jahr 2012 in London und Georgias Aufenthalte in London in den 50er Jahren, wird dieser Roman erzählt. Zunächst fängt die Geschichte im Dezember 2012 an. Als sich die zwei Frauen, Amy und Georgia, auf die Reise nach Manhattan machen, wechselt die Perspektive in die 50er Jahre, in denen Georgia im heiratsfähigen Alter in London Partys und Bälle besucht, um in die Gesellschaft eingeführt zu werden.
Das teilweise glamouröse Leben der betuchteren Gesellschaft im London der 50er Jahre ist geprägt von viel Schein und Sein. Man bleibt gerne unter sich und sucht deshalb die Verbindung mit dem anderen Geschlecht in der gleichen Gesellschaftsschicht. Da haben es Außenstehende schwer, so auch Georgia.
Die Autorin schreibt sehr detailliert. Man fühlt sich beim Lesen in diese Zeit hineinversetzt. Die Partys, die Bälle und die jungen Leute, alles kann man sich gut vorstellen. Manchmal möchte man ins Geschehen eingreifen, die Partys und Bälle miterleben….
Der Aufenthalt in Manhattan ist mir etwas zu kurz geraten. Gerne hätte ich etwas mehr über den Flair und die weihnachtliche Stimmung dieser Großstadt erfahren, denn von einem Besuch Manhattans in der Adventszeit habe ich schon immer geträumt.

Fazit:
Ein leichtes Buch für gemütliche Stunden in der Adventszeit. Es hat alles, was es zum entspannten Lesen braucht: Familiengeschichte, Liebesgeschichte, Londoner Flair der 50er Jahre, New York in der Weihnachtszeit.

Bewertung: ****

Winterfunkeln (Mary Kay Andrews)

Winterweihnachtsbuch für gemütliche Stunden

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In der Vorweihnachtszeit lese ich gerne Bücher, die Winter und Weihnachten zum Thema haben. Das Titelbild dieses Buches hatte mich angezogen…

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Winterfunkeln“ von Mary Kay Andrews ist im Fischer Verlag als Taschenbuch erschienen. Es hat 283 Seiten. Das Titelbild ist weihnachtlich. Ein Fenster mit Blick auf winterliche Bäume, weihnachtlicher Fensterschmuck und Geschenke mit Geschenkpapierrollen schmücken die Titelseite. Das alles passt gut zum Inhalt des Buches mit dem Thema „Weihnachten“. Das zweite Thema in diesem Roman, die Hochzeit, wird hier nicht bildlich dargestellt.

Die Autorin Mary Kay Andrews hat bereits ein Jahr zuvor eine Winterweihnachtsgeschichte veröffentlicht und sie hat schon mehrere „Sommer“ Romane geschrieben.

Kurze Zusammenfassung:
Eloise will an Weihnachten ihren Daniel heiraten, Bebe ist mit Harry zusammen, mit dem sie ein Kind um Weihnachten herum erwartet. Beide leben in der Kleinstadt Savannah. Die Hochzeitsvorbereitungen sind in vollem Gange, da reist Eloise nach New York um Daniel zu besuchen, der dort für kurze Zeit als Koch in einem Restaurant arbeitet. Die Tage in New York werden turbulent. Zur selben Zeit kümmert sich Bebe um Eloises Hund und überwacht den Umbau ihres und Harrys neuen Heimes. Wird alles bis zur Hochzeit und der Geburt des Kindes fertig sein?

Mein Leseeindruck:
Die Hauptfiguren Eloise und Bebe sind Freundinnen, von ihnen handelt bereits ein Weihnachtsroman der Autorin, trotzdem kann man sich gut in die Geschichte hineinlesen, auch wenn man den Vorgängerroman nicht gelesen hat. Hochzeit und Geburtstermin an Weihnachten, das ist schon etwas Besonderes und verleiht der Geschichte einen besonderen Charme. Die Hochzeitsvorbereitungen, die Unterstützung der Familie und der Freundin sind liebevoll beschrieben. Die Geschichte wird abwechselnd in der Ich-Form von Eloise und Bebe erzählt, so ist man als Leser ganz nah am Geschehen dran, erlebt die Ängste und Gefühle der Protagonistinnen hautnah mit. Gewürzt ist der Roman mit Humor, Spannung und Gefühlen. Auch wenn die Geschichte schnell Lösungen bietet, auch etwas seicht ist, so ist das für die Winterzeit ein Roman der unterhält und mit dem man sich eingekuschelt in eine Decke bei einer Tasse Tee für ein paar Stunden verzaubern lassen kann.

Der Nebenschauplatz New York: New York in der Adventszeit, das kann man sich so richtig vorstellen. Schon die Beschreibungen der Einkaufsstraßen, des Central Parks und der Stimmung im winterlichen New Yorkmachen Lust auf eine Reise in diese tolle Stadt.

Fazit:
Ein Buch für die Adventszeit, leichte Themen, Humor, Spannung und Gefühle, was will man mehr, wenn man ein Buch sucht, bei dem man für ein paar Stunden ausspannen kann?

Bewertung: ****

Das Beste von allem (Rona Jaffe)

Frauenroman aus den 50ern, Schauplatz New York

Rona Jaffe hat diesen Roman 1958 erstmals herausgebracht. Die Geschichte handelt von fünf Frauen, die alle in New York City leben und arbeiten.

Das Buch wurde 2012 neu aufgelegt und lag mir in der Fassung vom Ullstein-Verlag als Taschenbuch vor. Es umfasst 649 Seiten Romantext. Auf dem Titelbild sind zwei Damenbeine vor der New Yorker Skyline zu sehen. Die Frau scheint gerade die Beine in die Luft zu strecken. Der Seitenschnitt ist mit diversen Accessoires aus den 50er Jahren versehen und macht das Buch zu einem kleinen Schmuckstück.

Die fünf jungen Frauen April, Caroline, Barbara, Gregg und Mary, alle Anfang zwanzig, zieht es unabhängig voneinander nach New York. Obwohl sie teilweise in unterschiedlichen Berufen arbeiten, im Verlag, aber auch als Schauspielerin, kreuzen sich ihre Wege und sie verbringen verschiedene Situationen miteinander.

Alle suchen das Glück in Beruf als auch in der Liebe. Der ein oder anderen gelingt dies, aber nicht alle stehen am Ende glücklich da….

Mich hat das Buch von Anfang an in Bann gezogen. Die Beschreibungen der Gefühle der einzelnen Protagonistinnen sind der Autorin wunderbar gelungen. Auch das Leben in der Metropole New York in den fünfziger Jahren kam entsprechend gut rüber.

Selbst wenn es sich hier um eine Geschichte aus einem halben Jahrhundert entfernten Leben handelt, kann man die Gefühle der jungen Frauen sehr gut nachvollziehen. Da stören einem beim Lesen auch nicht die alten Techniken, gehören sie doch in diese Zeit.

Die Namen der einzelnen Personen sind gut gewählt, passen in die jeweilige Zeit und lassen sich gut merken. Bei anderen Romanen habe ich da ab und an Schwierigkeiten mit den oftmals exotischen Namen.

Fazit: Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten der 649 Seiten gefesselt. Ich konnte es nicht einfach „so zwischendurch“ Lesen, sondern habe mir bewusst Zeit genommen, um es intensiv zu „verschlingen“.

Bewertung: *****