101 Ausflüge ohne Auto (Sabine Börchers)

Ausflugtipps für das Rhein-Main-Gebiet – lass‘ das Auto mal zuhause!

Ich wohne im Vordertaunus, habe ein Jobticket für das gesamte RMV (ÖPNV) Gebiet und kann am Abend und am Wochenende eine weitere Person kostenlos im gesamten RMV-Gebiet mitnehmen. Deshalb bin ich immer auf der Suche nach neuen Ideen für Kurzausflüge in die Umgebung, die man mit dem ÖPNV erreichen kann.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „101 Ausflüge ohne Auto“ ist 2020 im Societäts-Verlag als Taschenbuch mit 219 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild sieht man eine fahrende Frankfurter U-Bahn.

Kurze Zusammenfassung:
Das Buch ist in 6 Kategorien aufgeteilt:
– Ab ins Grüne
– Anschauen
– Ausruhen und genießen
– Bummeln
– Sich führen lassen
– Spiel und Sport
Diese Kategorien sind farblich am Buchschnitt zum besseren Auffinden gekennzeichnet. Jedem Ausflugsziel sind zwei Seiten gewidmet. Auf der linken Seite findet man ein Foto mit einem kleinen Ausschnitt des Fußweges ab der Haltestelle, die angefahren werden muss und der Adresse (incl. Internetseite). Die rechte Seite liefert eine Kurzbeschreibung des Ausflugziels mit Öffnungszeiten und Besonderheiten im Fußtext. Im Anhang findet man den Schnellbahnplan des RMV.

Mein Leseeindruck:
Ich blättere gerne erst einmal in solchen Büchern und verweile auf für mich interessanten Seiten. So habe ich hier gleich Ausflugsziele entdeckt, von denen ich noch nie etwas gehört habe, die aber durchaus sehenswert für mich erscheinen (z.B. Aussichtsturm in Dietzenbach, Blauer Kran in Offenbach).

Im Buch findet man Vorstellungen von Museen, Ausstellungen, Cafés, Schwimmbäder, Spielplätze uvm. .

Die Aufteilung der Ausflugsziele auf 2 Seiten gefällt mir gut, sie ist ansprechend und völlig ausreichend, um das Ziel gut zu erfassen und abzuwägen, ob es für einen selbst interessant erscheint.

Alle Ziele sind zu Fuß bis max. ca. 15-20 Minuten ab dem Zielbahnhof zu erreichen.

Die Zielorte befinden sich alle im Bereich der Städte Frankfurt am Main, Offenbach am Main und in den Kreisen Groß-Gerau, Main-Taunus, Hochtaunus, Main-Kinzig, Wetterau und Rheingau-Taunus. Sie sind gut mit dem ÖPNV zu erreichen.

Was ich mir noch gewünscht hätte? Einen Kartenausschnitt mit den Zielen und den Zielnummern, hier hätte man einen tollen Überblick auf die Entfernungen vom eigenen Wohnort und könnte noch besser einen Ausflug planen.

Fazit:
Auch wer nicht mit dem ÖPNV unterwegs sein will, kann hier tolle Ideen für Ausflüge bekommen, die man dann zu Fuß, per Rad oder auch mit dem Auto erreichen kann. Ich finde das Buch auch gut geeignet als Mitbringsel oder als kleines Geschenk für Menschen aus der Region, damit kann man nichts falsch machen.

Bewertung: ***** von *****

Werbung

100 * Frankfurt (Jan Gerchow, Nina Gorgus)

Historisches Frankfurt

Museums Besuche sind nicht unbedingt meine Leidenschaft, doch wenn es um die Stadt Frankfurt am Main geht, dann betrete ich tatsächlich auch einmal ein „Historisches Museum“. Die neue Ausstellung „Frankfurt einst?“ im gerade erst eröffneten Neubau des Historischen Museums hat es mir sehr angetan. Im Vorfeld des Besuchs habe ich die Buchvorstellung dieses Buches auf der Frankfurter Buchmesse besucht und bin neugierig geworden.

Beschreibung des Buches:
„100 * Frankfurt“ ist 2017 zeitgleich mit der Eröffnung des Neubaus des Historischen Museums im Societäts-Verlag als Hardcover mit 399 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild sieht man den Orientierungsplan zu Morgensterns Panorama von Frankfurt, 1811.

Kurze Zusammenfassung:
Der Neubau des Historische Museum Frankfurt am Main wurde 2017 eröffnet, hier befindet sich die stadtgeschichtliche Dauerausstellung „Frankfurt einst?“. In diesem Buch findet man 100 ausgewählte Objekte dieser Ausstellung.

In chronologischer Reihenfolge über eine Zeitspanne von über 1000 Jahren haben die Autoren Jan Gerchow und Nina Gorgus dem jeweiligen Exponat mehrere Seiten Text und zusätzliche Fotos gewidmet. Im Anhang findet man ein ausführliches Literaturverzeichnis.

Mein Leseeindruck:
Diese ausgewählten Exponate spiegeln das Bild Frankfurts mit seinem Facettenreichtum an Geschichte und ganz besonderen Dingen wieder, die die Gesellschaft Frankfurts prägten und auch heute noch prägen.

So findet man hier z.B. ein verziertes Wasserklosett aus dem Jahre 1890 oder aber auch die typische Frankfurter Küche aus dem Jahr 1927. Das auf dem Titelbild gezeigte Rundgemälde von Johann Friedrich Morgenstern wird ebenfalls ausführlich erklärt.

Auch Liebhaber des Frankfurter Schrankes kommen auf ihre Kosten, hier erfahren sie wissenswertes über die Entstehung des Trendmöbels des 18. Jahrhunderts. Wer den „Struwwelpeter“ kennt, findet hier ebenfalls Hintergrundinformationen.

Dieses Buch macht Lust auf einen besonderen Rundgang im neuen Teil des Historischen Museums.

Fazit:
Ein Buch für Frankfurt Liebhaber, für echte Frankfurter und für die, die es noch werden wollen. Als Geschenk verbunden mit einer Eintrittskarte für das Historische Museum finde ich dieses Buch gerade für Weihnachten eine schöne Geschenkidee.

Bewertung: *****