Eigentlich wollte ich mich selbst entfalten (Mimi Fiedler)

Mit viel Herz, aber ….

 

Die Schauspielerin Mimi Fiedler hat ihr Herz auf der Zunge, sie wirkt manchmal überdreht und kindlich, im Grunde ihres Herzens ist sie eine ganz normale Frau über Vierzig, was ihr doch sehr zu schaffen macht(e). Den Titel finde ich gelungen und ansprechend.

Beschreibung des Buches:
„Eigentlich wollte ich mich selbst entfalten“ von Mimi Fiedler ist 2020 als Taschenbuch im Knaur Verlag mit 197 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild zeigt sich die Autorin selbst mit einem fröhlichen Gesicht.

Kurze Zusammenfassung:
Mimi Fiedler gibt Einblick in ihr (Seelen)leben. In 20 Kapiteln mit lustigen Überschriften geht es in diesem Buch um Mimis Leben jenseits der Vierzig, aber auch um ihre Kindheit, Freundschaft, Familie und Karriere.

Mein Leseeindruck:
Mimi hadert mit ihrem Alter, denn das hat bereits Spuren hinterlassen. Mit ihren 44 Jahren hat sie schon einiges erlebt und lässt uns beim Lesen daran teilhaben.

Mit ihrer recht eigentümlichen lockeren Ausdrucksweise bekommen wir Einblicke in ihre Kindheit, das Leben im Rhein-Main-Gebiet, Schulzeit und in ihr Schauspielleben. Dabei wirken manche Erlebnisse doch etwas übertrieben dargestellt  – oder flunkert sie an der ein- oder anderen Stelle?

Man nimmt es ihr zumindest nicht übel. Das Buch ist witzig und wirkt authentisch. Man erlebt Mimi fast wie eine gute Freundin, mit der man sicherlich gut „Pferde stehlen kann“ und die bei einem Kaffee aus ihrem Leben plaudert – leicht derb und spontan.

Manche peinlichen Situationen hat sie sicherlich genau so erlebt, denn sie scheint vieles aus dem Bauch heraus zu entscheiden und zu tun.

Es sind die Ängste, die die meisten Frauen in ihrem Alter haben. Mimi nimmt sie mit einem Augenzwinkern aufs Korn, versucht sich jünger zu machen als sie ist und hofft dadurch, noch einen Mann abzubekommen. Zumindest scheint dies auch ein roter Faden in ihrem Buch zu sein – und gelungen zu sein, wie man recherchieren kann.

Fazit:
Ein Buch für Frauen, die über ihr Alter schmunzeln können, so wie es Mimi macht. Mit Humor und Witzigkeit lässt sich fast jede peinliche Situation meistern, wenn man das Herz auf dem „richtigen Fleck“ hat und authentisch ist.

Bewertung: *** von *****

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Die bessere Hälfte (Dr. med. Eckart von Hirschhausen und Prof. Dr. med. Tobias Esch)

Das Buch für Neugierige – was kommt da noch?

Und wieder steht ein runder (50er) Geburtstag im Freundeskreis an…

Inmitten älterer Generationen fragt man sich manchmal: „Was hat die bessere Hälfte zu bieten?“ Es gibt so unterschiedliche Lebensbiografien (auch bei den eigenen Eltern) bei denen man feststellt, manche Menschen sind zufrieden und glücklich in der zweiten Lebenshälfte, manche verbittert, andere wieder sind unglücklich oder ihre körperlichen Probleme bestimmen den Alltag.

Bei einem meiner regelmäßigen Besuche in der Bücherei ist mir dieses Buch über den Weg gelaufen. Auch wenn ich noch genügend eigene ungelesene Bücher habe, so musste dieses Buch von mir mitgenommen und schnell mal zwischendurch gelesen werden.

Beschreibung des Buches:
„Die bessere Hälfte“ von Dr. med. Eckart von Hirschhausen und Prof. Dr. med. Tobias Esch ist 2018 mit 285 Seiten als Hardcover im Rowohlt Verlag erschienen. Auf dem Titelbild sieht man die zwei Autoren gemeinsam durch eine Brille schauen. Das Bild passt gut, es vermittelt den Eindruck, als würden diese Zwei fröhlich nach vorne schauen, um zu sehen, was das Leben jenseits der 50 noch so zu bieten hat.

Kurze Zusammenfassung:
Nach einem „Das-haben-wir-vor-Wort“ und der Vorstellung der eigenen sieben Thesen ist das Buch in zehn Kapitel wie z.B. „Gleitsicht und Weitsicht“, „Von der U-Kurve zum ABC der Lebenslust“ oder auch „Bei sich ankommen“ untergliedert. Dabei „unterhalten sich“ Eckart von Hirschhausen und Tobias Esch im Zwiegespräch über das Leben. Am Ende des Buches findet man kurze Biografien der eigenen Vorbilder beider Autoren, die Entstehung der im Buch besprochenen Untersuchungen und eine einseitige skizzierte Zusammenfassung „Die U-Kurve zum ABC der Lebenslust“ (Glück/Zufriedenheit zu Alter).

Mein Leseeindruck:
Nicht, dass ich schon wieder ein solches Buch unbedingt lesen musste, um mein Leben umzukrempeln, „Nein“, mich hat es einfach interessiert, was diese zwei Herren im „Zwiegespräch“ so zu sagen haben.

Gerade, weil in meinem Umfeld oftmals die Unzufriedenheit über das eigene Leben überwiegt, bin ich immer mal wieder auf der Suche nach Vorbildern, Ideen und Büchern, die ich an Menschen verschenken kann, die noch nicht ihren Lebensinhalt und die Freude auf die Zukunft gefunden zu haben scheinen.

Die Dialoge sind spritzig, informativ und witzig. Mir gefällt an dem Buch, dass hier zwei doch etwas unterschiedliche Typen, aber dennoch vom Grunde her Optimisten, sich über das Leben unterhalten – auch wenn sie als Mediziner natürlich ähnliche Ansichten bezüglich Gesundheit und Prävention haben.

Das Unterhaltsame an diesem Buch ist die Mischung von Humor (Hirschhausen) und den Fakten (Esch). Aus den aufgeworfenen Fragen ergeben sich Erklärungen mit selbst erlebten Beispielen. Das macht das Ganze recht authentisch.

Bei einigen Beschreibungen findet man sich selbst wieder anderes kann man so gar nicht nachvollziehen oder will es vielleicht auch nicht wahr haben, möchte eine so negative Entwicklung im Leben dann doch vermeiden.

Das Buch regt mit diesen Auseinandersetzungen mit dem Leben, Lebensinhalten zum Nachdenken und vielleicht zum Umdenken an.

Mein Lieblingssatz, auch weil er mir heut schon zwei Mal über den Weg gelaufen ist (25 Jahre Forrest Gump):
„Das Leben ist wie Schachtel Pralinen – man weiß nie was man kriegt“ – aber, man kann das Beste daraus machen – ist für mich die Quintessenz aus diesem Buch.

Fazit:
Ein Buch für gute Freunde, denen man mehr Optimismus im Leben wünscht. Man kann es auch vor dem Erreichen der besseren Hälfte lesen, dann ist man doch gleich besser „vorbereitet“.

Bewertung: **** von *****

In Ruhe alt werden können? (Erich Schützendorf)

Die neuen Alten – jenseits der 50

Bücher über das Altern aus den verschiedensten Blickwinkeln finde ich immer wieder interessant.

Beschreibung des Buches:
„In Ruhe alt werden können?“ ist 2016 in 2. Auflage im Mabuse-Verlag als Taschenbuch mit 122 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild sieht man ein älteres Paar, das gymnastische Übungen am Sandstrand absolviert.
Der Autor Erich Schützendorf war Leiter des Fachbereichs „Fragen des Älterwerdens“ der Volkshochschule des Kreises Viersen. Schon sein ganzes Leben hat er sich mit Älteren und Altern beschäftigt. Er hat bereits mehrere Werke mit diesem Thema veröffentlicht.

Kurze Zusammenfassung:
In 20 Kapiteln beschreibt der Autor zahlreiche Erfahrungen, Begebenheiten und Thesen über das Alter jenseits der 50.

Mein Leseeindruck:
Wer seinen 50. Geburtstag gefeiert hat, der macht sich mehr und mehr Gedanken über das Altern. Erich Schützendorf machte das schon von Berufs wegen. In diesem Buch hat er viele Erlebnisse zusammengetragen, die er mit reichlich Humor, witzigen Bemerkungen, aber auch realistischen Einschätzungen würzt.

Gerade seine eigenen Erfahrungen, wenn er über die Beziehung zwischen seinen Kindern und ihm bzw. seiner Mutter und ihm erzählt, machen diesen Lesestoff so besonders. Wer hat das nicht schon selbst erlebt. Zitat:
„Am liebsten denke ich über Generationengerechtigkeit am Sonntagmorgen nach, wenn ich nach dem späten Frühstück alleine bin und hoffe, dass vielleicht eines der drei Kinder mal anruft. Meistens warte ich vergebens auf einen Anruf. Klingelt das Telefon, ist es meine Mutter, die sich beklagt, dass ich sie nicht anrufe.“

Ich musste an vielen Stellen lachen und meinem Mann sogleich die lustigen Stellen vorlesen. Wir haben uns und unsere Eltern oft „wiedererkannt“.

Manche Kapitel sind schonungslos, wenn es z.B. um die Pflege im Alter geht. Darüber möchte man manchmal gar nicht nachdenken, obwohl es einen früher oder später sicherlich auch betreffen wird.

Trotz allem bleibt auch das „Widerborstige“ in Erinnerung. Aufgeben ist keine Alternative. Wer nicht alt werden will, der muss eben früh sterben oder das Beste daraus machen.

Fazit:
Ich habe dieses Buch fast an einem Stück gelesen, es hat mich nicht mehr losgelassen, trotz der teilweise etwas „schnoddrigen“ Art des Autors. Empfehlenswert besonders für alle junggebliebenen 50er und die die es werden.

Bewertung: *****

Eierlikörtage – Das geheime Tagebuch des HENDRIK GROEN, 83 1/4 Jahre (Hendrik Groen)

Lesevergnügen der besonderen Art – alt werden mit dem Schalk im Nacken

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Der Titel samt Untertitel hat mich neugierig gemacht. Ein Tagebuch eines 83 1//4 jährigen, was kann dieser Mensch wohl so alles erzählen? Und was hat es mit den Eierlikörtagen auf sich?

Beschreibung des Buches:
„Eierlikörtage“ von Hendrik Groen (Pseudonym eines niederländischen Bibliothekars) ist 2016 als Hardcover im Piper Verlag mit 414 Seiten erschienen. Das Buch wurde aus dem Niederländischen übersetzt.  Auf dem Titelbild sieht man einen älterer Herr in schwarz/weiß gezeichnet.

Kurze Zusammenfassung:
Hendrik Groen verbringt seinen Lebensabend in einem Altenheim. Mit seinen 83 ¼ Jahren ist er noch recht rüstig und vor allen Dingen nicht auf den Kopf gefallen. Seine Erlebnisse mit den Mitbewohnern, dem Personal und den Freunden beschreibt er in Tagebuchform. Es ist das Jahr 2013, fast jeder Tag bekommt eine Eintragung. Neben den Erlebnissen wird auch Zeitgeschichtliches und Gesellschaftspolitik (hier hauptsächlich die Niederlande) verarbeitet.

Mein Leseeindruck:
Schon der erste Satz lässt einen Schmunzeln und die Erwartung hegen, dieses Buch wird lustig: Hendrik Groen hat nichts für Senioren übrig – dabei ist er mit seinen 83 ¼ Jahren selbst im Seniorenalter angekommen. Nein, er will nicht, dass jeder Tag gleich (langweilig) abläuft, er braucht Abwechslung, Spaß am Leben und seine Freunde.

Die Tagebucheintragungen sind meist kurz und knackig. Mit viel Humor gelingt es dem Autor, dass man von Anfang an Spaß beim Lesen empfindet. Ich habe das Buch auf einer Autoreise (als Beifahrer) begonnen und musste gleich die ersten Eintragungen laut vorlesen, nachdem ich mehrmals laut gelacht hatte.

Hendrik Groen beobachtet die Menschen im Heim. Seine Erzählweise ist locker und „frei von der Leber“.  Die Anekdoten sind einfach köstlich, manchmal allerdings auch sehr überspitzt: Da gibt es die Seniorin, die beim Saubermachen versehentlich ihren Kanarienvogel mit dem Staubsauger wegsaugt. Jemand (natürlich ist es Hendrik Groen selbst) füttert die Fische im Fluraquarium mit Kuchen, den er regelmäßig von einer lieben Mitbewohnerin bekommt (aber nicht immer mag). Leider überleben es die Fische nicht. Der Schuldige wird gesucht, jeder verdächtigt jeden.

Um sich sein Leben abwechslungsreicher zu gestalten gründet Hendrik Groen mit anderen Mitbewohnern den Club „Alt-aber-nicht-tot“. Die Clubmitglieder veranstalten regelmäßig Ausflüge und nette Zusammentreffen. Sie sind aber auch in traurigen Situationen füreinander da.

Man kann das Buch kaum zur Seite legen, jeder Tagebucheintrag hat es in sich. Hendrik Groen macht jeden Tag zu einem einmaligen Tag. Er genießt das Leben. Auch wenn die Menschen um ihn herum von ihren Gebrechen sprechen, versucht er mit seinen Unzulänglichkeiten zu leben so gut es geht. Er lamentiert nicht viel darüber. Nur die Tröpfchen in seiner Hose sind ihm lästig…

Dieses Buch zeigt, dass man auch im Alter Spaß haben kann (wenn es die Gesundheit zulässt). Hendrik Groen beschreibt die lustigen als auch die ernsten und traurigen Seiten des Altwerdens.

Fazit:
Ein tolles Buch über das „alt sein“. Viel Humor und Augenzwinkern treiben einem beim Lesen so manches Lachtränchen in die Augen. Vielleicht sollte man sich Hendrik Groen zum Vorbild nehmen, dann hat man deutlich mehr Spaß am Altsein.

Bewertung: ****

Vergiss mein nicht: Wie meine Mutter ihr Gedächtnis verlor und ich meine Eltern neu entdeckte (David Sieveking)

Ein Sohn kehrt zurück, um mit seiner an Alzheimer erkrankten Mutter zu Leben

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Beschreibung des Buches:
Der Filmemacher David Sieveking hat ein Buch (und einen Film) über seine Mutter geschrieben, die im Alter an Alzheimer erkrankte. Das Buch ist als Hardcover im Herder Verlag erschienen und umfasst 238 Seiten in 15 Kapiteln unterteilt.

Auf dem Titelbild ist der Autor mit seiner Mutter zu sehen, wie sie unter freiem Himmel mit ausgestreckten Armen den Sonnenschein genießen.

Kurze Zusammenfassung:
Als die Mutter von David Sieveking, der Mitte 30 ist, an Alzheimer erkrankt, ändert sich alles im Leben der Familie. Als jüngster Sohn der Familie und noch ohne eigene Kinder fühlt sich David verantwortlich für seine Eltern. Er zieht zu ihnen zurück und kümmert sich liebevoll um seine Mutter. Zuhause und auch im Krankenhaus ist er Tag- und Nacht im Einsatz, um seinen Vater zu unterstützen und der Mutter die bestmögliche Pflege zukommen zu lassen. Immer wieder trifft er auf Ärzte, die die Krankheit der Mutter nicht diagnostizieren und sie falsch behandeln. Ihr Zustand verschlechtert sich dadurch immer mehr.
Da er Filmemacher ist, kommt ihm die Idee, das Leben der Mutter mit ihrer Krankheit zu filmen. Und so kommt parallel zum Buch auch noch ein Film dabei heraus.

Mein Leseeindruck:
Das Buch habe ich gelesen, da ich Eltern im gleichen Alter wie der Autor habe. Man macht sich so seine Gedanken, wie man als Kind irgendwann seine Eltern eventuell unterstützen muss, wenn sie sich nicht mehr selbst versorgen können. Kommt dann noch eine so heimtückische Krankheit wie Alzheimer hinzu, dann wird es umso schwerer.

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, so berührt war ich von den Beschreibungen. Der Autor berichtet vom Leben vor und während der Krankheitsphase seiner Mutter. Zunächst ist es ein langer Weg, die Krankheit Alzheimer zu diagnostizieren. Immer wieder trifft man dabei auf Ärzte, die andere Ursachen des Gedächtnisverlustes der Mutter diagnostizieren. Das macht mürbe, aber David Sieveking gibt nicht auf. Schließlich steht fest, die Mutter hat Alzheimer. Es besteht keine Hoffnung der Heilung.

Während der Krankheitsphase seiner Mutter fallen ihm die schönen Erlebnisse mit ihr ein. Bei jeder noch so kleinen Geste und Bemerkung seiner Mutter erinnert er sich an das frühere Leben mit seiner Familie. Auch als es der Mutter immer schlechter geht und sie durch ihre Krankheit fast gar nicht mehr weiß, wer er ist, zeigt der Sohn seine ganze Liebe. Sei es im Krankenhaus als auch zuhause, Sieveking ist stets im Einsatz, seiner Mutter besonders auch die letzten Tage ihres Lebens so angenehm, wie es nur geht, zu machen. Auch die Beschreibung seiner Gefühle kommt nicht zu kurz und gehen einem beim Lesen sehr nahe.

Fazit:
Dieses Buch ist absolut lesenswert. Es kann jeden von uns treffen, sei es als Familienangehöriger oder auch als Patient. Hier im Buch werden nicht nur die negativen Seiten der Krankheit beschrieben, sondern besonders der nette und liebevolle Umgang der ganzen Familie mit der Erkrankten. Das Buch macht Mut !

Bewertung: *****

Altwerden ist nichts für Feiglinge (Joachim Fuchsberger)

Demütiger und bescheidener Entertainer

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Dieses Buch hatte ich in zwei Tagen verschlungen. In bescheidener Manier, ohne den Zeigefinger zu heben, erzählt Joachim Fuchsberger (Blacky) aus seinem Leben. Er beschreibt liebevoll sein Verhältnis zu seiner Frau (seine Regierung) und zu seinem (leider so früh verstorbenen) Sohn. Dabei blieb und bleibt er immer auf dem Boden der Tatsachen. Die Vergleiche vom Früher und Heute fallen nicht verbissen aus, sondern er kann allem Geschehen etwas letztendlich Positives abgewinnen, nach dem Motto „Steh auf, wenn Du gefallen bist!“. Mach das Beste aus der aktuellen Situation und schau nicht nach hinten….
Er verteufelt nicht die Jugend, sondern versucht ein Vermittler zwischen Jüngeren und Älteren zu sein und auch von den Jüngeren „zu lernen“.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, bin ich doch mit Fuchsberger als Entertainer und Schauspieler (Das fliegende Klassenzimmer habe ich als Kind sehr gerne gesehen) „aufgewachsen“, zähle mich zur Mittleren Generation und wagte mich trotzdem an das Buch heran.

Was ich nicht wußte, Fuchsberger ist ein leidenschaftlicher Koch (und natürlich Genießer) und hat in der Familie (Ehe) die Küche unter seiner Führung. Auch das zu lesen hat mir imponiert.

Das Buch ist in einer etwas größeren Schrift als gewöhnlich aufgelegt.

Bewertung: *****