Flüssiges Gold (Paolo Riva)

Toskanischer Krimi – neue Reihe

Mich haben die Kurzbeschreibung und das Titelbild dieses Buches zum Lesen animiert.

Beschreibung des Buches:
 „Flüssiges Gold“ von Paolo Riva ist im Hoffmann und Campe Verlag als Taschenbuch mit 303 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild sieht man eine typisch toskanische Landschaft mit einem Weingut umgeben von Grün.

Kurze Zusammenfassung:
Kommissar Luca lebt und arbeitet im beschaulichen Montegiardino in der Toskana. Eigentlich ist es eher ein typisches Polizistenleben mit Verkehrsdelikten als ein Mord, den er aufklären muss. Doch an einem belebten Markttag fällt ein Schuss und eine Olivenbäuerin wird verletzt. Das beschauliche Leben in dem Provinzstädtischen nimmt ein jähes Ende. Wer hat auf die junge Frau geschossen. Was sind die Hintergründe?

Mein Leseeindruck;
Irgendwie hat es ein paar Seiten gebraucht, bis ich mit diesem Krimi warm wurde. Ob es an der Übersetzung lag? Als ich mich dann an den Schreibstil gewöhnt hatte, konnte ich das Buch kaum weglegen.

Mir gefallen an diesem Krimi die Schauplätze und das beschriebene Flair der Toskana. Auch der private Hintergrund des Kommissars, der Vater einer Tochter ist und ihr in dieser Gegend Italiens eine schöne Kindheit unter Tieren (hier Esel) bieten kann, gefällt mir gut.

Dass es bis kurz vor Schluss ein großes Rätsel bleibt, warum und von wem die Olivenbäuerin angeschossen wurde, macht diesen Krimi so spannend.

Man erfährt einiges über Land und Leute und über den Olivenanbau und kann sich vorstellen, dass die Gegend ein wirklich idyllisches Urlaubsziel ist.

Unterstützung bekommt Luca von der Vize-Questora Aurora Mair, mit der er erst einmal „warm werden muss“. Die gemeinsame Suche nach dem/den Tätern ist manchmal unkonventionell, macht aber den Reiz dieses Krimis aus.

Die Charaktere dieses Krimis sind schön herausgearbeitet, Luca wirkt sympathisch, bei Aurora braucht es einige Zeit, bis man ihren wahren Charakter erkennt.

Ich finde diesen Krimi einen gelungenen Auftakt zu einer Reihe um Kommissar Luca.

Fazit:
Wer die Toskana liebt, der kommt hier auf seine/ihre Kosten. Ein spannender Krimi, der mit Lokalkolorit glänzt und einem das gewisse Urlaubsfeeling bietet.

Bewertung: **** von *****

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