Das Haus der Libellen (Emma Behrens)

Auf der Suche nach dem verschwundenen Bruder – oder nach der Vergangenheit?

Das Titelbild und der Klappentext haben mich angesprochen.

Beschreibung des Buches:
Der Roman „Das Haus der Libellen“ ist im Jahr 2021 im Dumont-Verlag als Taschenbuch mit 429 Seiten erschienen. Das Titelbild ist umrankt von Blüten und fliegenden Libellen, es erweckt den Eindruck als gehe es um die Liebe zu Libellen…

Kurze Zusammenfassung:
Sophie, Ende 20,  erreicht ein Hilferuf ihrer früheren Nachbarin und Freundin Emilia. Emilias Eltern sind bei einem Autounfall tödlich verunglückt und ihr Bruder Noah ist verschwunden. Sophie soll bei der Suche nach Noah, ihrer ersten großen Liebe, helfen. Das fällt Sophie schwer, schließlich hatte Noah sie fünf Jahre zuvor ganz plötzlich verlassen…

Mein Leseeindruck:
Der Roman wird in verschiedenen Zeitebenen erzählt. Während die Geschichte mit dem Hilferuf Emilias beginnt, schweifen Sophies Gedanken immer wieder in ihre frühe Jugend und in die letzten Tage vor Noahs erstmaligem Verschwinden zurück.

Die Geschichte ist geheimnisvoll, erst nach und treten Dinge zu Tage, die man so nicht erahnen konnte. Der Sprachstil ist sehr gefühlvoll, die Szenen sind toll beschrieben – besonders dann, wenn es um die Erkundung der alten Villa der Geschwister geht. Hier kann man sich so richtig die Libellensammlung von Emilia vorstellen, man wandelt mit Sophia durch die herrschaftlichen Räume und hat das Interieur vor Augen.

Ein wenig langatmig wirkt die Geschichte dann aber schon im Mittelteil, auch wenn nach und nach immer neue Details von Noahs erstem Verschwinden klar werden.

In dieser Geschichte geht es um Liebe, Verzeihen und Freundschaft. Alles hängt irgendwie zusammen, zumindest in der Konstellation der Geschwister mit Sophie.

Sophie wächst einem beim Lesen nach und nach ans Herz, Emilias Verhalten lässt sie nach und nach unsympathisch wirken.

Störend waren in diesem Buch die zahlreichen Tippfehler…

Fazit:
Das Buch hat mich gut unterhalten, ich mag geheimnisvolle Geschichten. Allerdings hätte man den Roman sicherlich auch etwas kürzer fassen können, dann wäre er zwischenzeitlich nicht so langatmig gewesen.

Bewertung: *** von *****

Werbung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s