Interview mit Andrea Habeney

Liebe Andrea Habeney! Vielen Dank, dass Du Dir die Zeit nimmst, meine Fragen zu beantworten!

Kannst Du Dich kurz vorstellen? Deine Bücher?

Ich bin ein echtes „Frankfurter Mädsche“ und schreibe seit 2010 sogenannte Frankfurt-Krimis. Daneben veröffentliche ich seit gut zwei Jahren auch noch eine Fantasy-Reihe.

Dein aktueller Beruf ist Tierärztin? Wie sieht Dein Tagesablauf aus, wenn Du dann auch noch Bücher schreibst?

Ich habe 2014 meine Praxis aufgegeben und arbeite momentan im Außendienst für eine Firma, die Tierarzneimittel herstellt. Meine Arbeitstage sind lang und anstrengend, ein paar andere Hobbies habe ich auch noch und so bleibt nur unregelmäßig Zeit zum Schreiben. Morgens früh, abends spät, am Wochenende und im Urlaub.

Tauchen gehört zu Deinen Hobbys, wo tauchst Du am liebsten?

Sehr gerne im Roten Meer, was aber aufgrund der politischen Lage momentan schwierig ist. Die Malediven waren mal ein beliebtes Ziel, sind aber leider nicht mehr so schön und idyllisch wie früher. Im Sommer tauche ich auch gerne in den heimischen Gewässern ab.

Wer gestaltet die Cover Deiner Bücher?

Die Grafiker des Conte- und des Mainbook Verlages in Absprache mit mir. Bei kleineren Verlagen darf man ja zum Glück ein bisschen mitreden.

Was erwartet mich bei Deinen Krimis? Blut, Humor, Regional?

Zuallererst viel Lokalkolorit. Und dann ordentlich Spannung, gerne mit überraschenden Wendungen.

Welche Vorbilder hast Du? Autoren? Protagonisten?

Vorbilder hat immer so etwas von nachmachen. Inspirationen hole ich mir meist von den Personen, denen ich tagtäglich begegne, vom Leben um mich herum und von Geschichten, die ich erzählt bekomme. Gerade Frankfurt  bietet da in Vergangenheit und Gegenwart eine unglaubliche Menge.

Wo bist Du aufgewachsen? Bist Du Heimat verbunden?

Ich bin im Apfelwein-Viertel Sachsenhausen aufgewachsen, habe immer in Frankfurt gelebt und bin meiner Heimatstadt ganz eng verbunden, auch wenn mich die Liebe seit zwei Jahren jedes Wochenende in den Hunsrück führt.

Was fällt Dir so spontan auf, wenn Du spazieren gehst? Worauf achtest Du?

Ich bin sehr naturverbunden und freue mich über jedes bisschen grün. Und ich ärgere mich über den ganzen Müll, den manche Menschen überall hinwerfen.

Bist Du ein Stadtmensch? Wenn ja, kannst Du bestimmte kulturelle Veranstaltungen/Theater o.ä. empfehlen (in Frankfurt am Main)?

Aber ja, ganz weit vorne das Theatralla von Bäppi La Belle, in dem ich immer Tränen lache. Außerdem liebe ich Live Musik und bin immer auf der Suche nach Kneipen, in denen noch Bands live spielen. Leider werden die immer seltener.

Wo schreibst Du am liebsten?

Mittlerweile im Hunsrück, im Haus meines Freundes mitten im Wald, auf der Couch vor dem Kamin, mit gleich drei Katern, die versuchen auf meinen Schoß zu klettern.

Hast Du Vorbilder für Deine Protagonisten?

Nicht bewusst, aber vermutlich schleichen sich da die einen oder anderen Eigenschaften von Bekannten oder vielleicht auch von einem selbst in die Figuren ein. 

Dienen Dir echte Fälle als Vorlage?

Ja, auf jeden Fall. Im ersten Buch habe ich z.B. schon Bezug auf den Mord an Rosemarie Nitribitt genommen und der vierte Band, Arsen und Apfelwein basiert vollständig auf einem Frankfurter, bis heute nicht gelösten, Kriminalfall.

Wie bekommen Deine Protagonisten ihre Namen?

Mit Namen ist das so eine Sache. Manche Figuren erschafft man und es fällt einem sofort genau der passende Name ein. Manchmal blättert man aus Verzweiflung, weil einem rein gar nichts einfällt das Telefonbuch durch oder geht alle Kunden im Kopf durch. Und ab und zu bekommt eine Figur einen vorläufigen Namen und dann denkt man gar nicht mehr daran, dass man ihn noch ändern wollte und sie heißt für immer so.Das trifft zum Beispiel auf meinen Kommissar „Logo“ zu

Hast Du eine vollständige Geschichte im Kopf, sammelst Du auf einer Pinnwand?

Niemals. Ich habe meist die Anfangsszene und eine Grundidee im Kopf und schreibe dann einfach drauf los. Ich bin viel zu ungeduldig, um vorher einen Plot zu erstellen.

Fließen eigene charakteristische Eigenschaften in die Protagonisten ein?

Böse Zungen im Freundeskreis behaupten : ja! Ich verweigere dazu die Aussage!

Was war Dein Berufswunsch als Kind?

Ich wollte immer schon Tierärztin werden und habe nur kurz mit Journalismus geliebäugelt, als ich nicht gleich einen Studienplatz bekommen habe.

Bist Du gerne zur Schule gegangen? Dein Lieblingsfach?

Deutsch, ganz dicht gefolgt von Biologie.

Welches Genre liest Du selbst? Hast Du eine Empfehlung?

Ich lese, was ich schreibe, spannende Krimis/Thriller (grade gelesen: The Girl Friend von Michelle Frances), und Fantasy (llona Andrews, Shannon Mayer, Jeanine Frost, J.R. Ward u.v.m).

Bist Du ehrenamtlich tätig? Kennst Du „Mentor Lesehelfer“?

Ja, zum Beispiel im Tierschutzverein und im Förderverein der Bibliothek. Und Mentor Lesehelfer kenne ich natürlich auch. Eine tolle Sache!

Magst Du Büchereien? Findest Di dort die Atmosphäre auch so toll?

Ich könnte dort ewig stöbern. Natürlich habe ich auch viele Lesungen in Büchereien. Meistens sind sie besonders schön.

Hast Du einen bestimmten Traum/Wunsch? Reise, Erlebnis, Sport?

Inzwischen wünsche ich mir vor allem Gesundheit für mich, meinen Partner und meine Familie. Und da ich ein vielbeschäftigter Mensch bin, ist  auch Zeit für mich etwas sehr Kostbares.

Die würde ich dann gerne für einen tollen Urlaub nutzen. Man soll ja in Thailand sehr schöne Tauchgänge machen können.;-)

Hast Du eine facebook/Autorenseite?

Ohne Facebook geht heute ja nichts mehr. „Andrea Habeney, Autorin“

Jeder ist willkommen!

 

Bitte Auswahl markieren:

Auto/Fahrrad/Zug/zu Fuß?

Wenn Auto: Kleinwagen/SUV/Familienkutsche/Spaßwagen?

Süß/salzig?

Laufschuhe/Couch?

Urlaub Meer/Berge?

Kaffee/Tee?

Pessimist/Optimist

Perfektionist/Pragmatisch?

Ordentlich/Chaotisch?

Neue Medien/Papier (für Aufzeichnungen)?

Apfelwein/Sekt/Wein? Bier 🙂

Frühling/Sommer/Herbst/Winter?

E-Book/gedrucktes Buch/Hörbuch

 

Vielen Dank für Deine Antworten!

Diese Bücher von Andrea Habeney habe ich bereits gelesen und hier auf meinem Blog vorgestellt:

Abgetaucht:

Apfelwein trifft Weissbier:

Arsen und Apfelwein:

Verschollen in Mainhatten:

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