Giftflut (Christian v. Ditfurth)

Falsche Spur gelegt…

Der dritte Band einer Serie um Kommissar de Bodts.

Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Giftflut“ ist im carl’s books Verlag im August 2017 als broschiertes Buch mit 479 Seiten erschienen. Der Autor Christiane v. Ditfurth hat bereits mehrere Krimis veröffentlicht.
Auf dem Cover sieht man eine fahrende gelbe Berliner U-Bahn.

Kurze Zusammenfassung:
In Berlin, Paris und London werden in kurzen Abständen hintereinander Brücken in die Luft gesprengt. Die berühmte Oberbaumbrücke in Berlin fällt offensichtlich Terroristen zum Opfer, mit ihrer Zerstörung sterben zahlreiche Menschen. Fast gleichzeitig findet man in diesen Metropolen ertränkte Paare, die in leitender Tätigkeit in den jeweiligen Wasserwerken beschäftigt waren. Es gibt keine Bekennerschreiben, Kommissar de Bodts tappt zunächst im Dunkeln…

Mein Leseeindruck:
Dieser Krimi lässt mich ein wenig ratlos zurück. Zunächst hat er recht „explosiv“ begonnen. Die verschiedenen Schauplätze waren kein Problem für mich: Die Städte Berlin, Paris und London (später auch die Finanzstadt Frankfurt) sind mir bekannt und ich konnte mich gut in die Szenen hineinversetzen. Doch dann kamen immer weitere Personen und Örtlichkeiten außerhalb Europas hinzu, die vom eigentlichen Geschehen irgendwie ablenkten/ablenken sollten.

Die Zeitbezüge und die Thematik sind sehr aktuell.

Da die Kapitel recht kurz sind, folgen auch die Szenenwechsel in immer kürzeren Abständen, was nicht unbedingt zur Lesbarkeit dieses Krimis führt.

Teils absurde und kaum nachvollziehbare Vorgehensweisen, wie z.B. ein Tourist, der den Mord an seiner Freundin rächen will und deshalb durch die Welt reist um die Mörder zu verfolgen, haben fast dazu geführt, dass ich das Buch beinahe nicht mehr weiterlesen wollte.

Im letzten Drittel wendet sich das Blatt, hier werden die Fäden (teilweise) wieder zusammengeführt. Die zunächst vom Autor gelegte Spur entpuppt sich als gänzlich falsch. Es treten die unkonventionellen Methoden des Kommissars zu Tage, der auch nicht davor zurückschreckt, die Kanzlerin anzurufen…;-)

Die Lösung und Hintergründe des „Falls“ sind genial, konnten mich aber nicht gänzlich von dem Buch überzeugen.

Es war für mich kein Problem, dass ich die ersten zwei Bände um den Kommissar de Bodts nicht kenne.

Fazit:
Dieser Krimi konnte mich nicht vollständig überzeugen.

Bewertung: *** von *****

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