Weihnachten im Café am Meer (Phillipa Ashley)

Cornwall im Winter

„Ein Weihnachtsbuch für die warmen und gemütlichen Stunden auf der Couch“, dachte ich mir….

Beschreibung des Buches:
 „Weihnachten im Café am Meer“ von Phillipa Ashley ist im Dumont-Verlag 2017 als Taschenbuch erschienen. Das Buch hat 383 Seiten. Auf dem Titelbild sieht man Weihnachtsplätzchen.

Kurze Zusammenfassung:
Der 2. Teil aus der Reihe um das „Café am Meer“:

Es ist Herbst-/Winterzeit und die Eröffnung von Demis Café steht bevor. Inmitten einer Ferienanlage in Cornwall mit verschiedenen Cottages, die von Cal, Demis Chef und Freund verwaltet werden, ist das kleine Café entstanden. Die Feriengäste trudeln mit Festtagsstimmung ein, unter ihnen ist Kit, ein Autor, der den Rest des Jahres hier verbringen möchte. Er scheint ein Geheimnis zu verbergen…

Am Ende des Romans findet man noch 4 weihnachtliche Familien-Rezepte.

Mein Leseeindruck:
Eigentlich hatte ich mich auf einen atmosphärischen Weihnachtsroman gefreut, doch leider musste ich schnell feststellen, dass sich 2/3 dieses Buches um die Beziehung von Demi und Cal bzw. um den Feriengast Kit drehen.

Der Roman ist aus zwei Sichten geschrieben: Nicht immer abwechselnd aus der Sicht von Cal bzw. aus Sicht von Demi. Manchmal musste ich erst einige Sätze lesen, um zu verstehen wer hier gerade Protagonist ist.

Auch wenn mir die Landschaftsbeschreibungen von Cornwall mit dem rauen Klima und das Urlaubsleben im Resort gut gefallen haben, so war ich leicht irritiert, in welche Richtung sich dieser Roman entwickelte. Auf einen Liebesroman mit Familiengeheimnis war ich nicht eingestellt.

Zusätzlich hat es mich dann doch gestört, dass ich den ersten Band dieser Reihe um das „Café am Meer“ noch nicht gelesen habe. Es ist zwar nicht dringend erforderlich, aber mir hätte die Geschichte um die Entstehung des Cafés sicherlich gefallen.

In diesen Roman ist viel hineingepackt worden. So geht es z.B. auch um die Idee und Entstehung eines Buches (was mir natürlich besonders gefällt), mehrere Familiengeheimnisse kommen im Laufe des Romans zutage und ein ungewöhnliches Weihnachtsfest wird tatsächlich noch am Ende des Buches gefeiert (da war ich mir auf den ersten 250 Seiten gar nicht mehr so sicher, dass das passieren könnte), nachdem ein winterlicher Sturm alles an der Atlantikküste durcheinander gewirbelt hat.

Fazit:
Wer sich für Cornwall und „das Café am Meer“ interessiert, der sollte alle schon erschienenen Teile lesen, die bieten sicherlich einen schönen Lesegenuss. Als alleinstehender Weihnachtsroman ist dieses Buch für mich allerdings nicht ganz geeignet.

Bewertung: ***

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