Ein Mord zu Weihnachten (Francis Duncan)

Tod eines Weihnachtsmannes

In der Weihnachtszeit lese ich gerne Bücher, die von Weihnachten oder der Winterzeit handeln, wenn es dann noch ein Krimi ist, dann ist meine Leselust besonders geweckt.

Beschreibung des Buches:
 „Ein Mord zu Weihnachten“ von Francis Duncan ist im Dumont-Verlag 2017 erschienen. Schon 1949 wurde dieser Krimi in der englischen Originalausgabe unter dem Titel „Murder for Christmas“ bei John Long, London, veröffentlicht. Das Buch hat 335 Seiten. Das Titelbild ist in seinen Farben schlicht gehalten (weiß, rot, grün schwarz). Es zeigt ein geöffnetes Tor mit einer Einfahrt zu einem herrschaftlichen Haus, es passt gut zum Inhalt des Krimis.

Kurze Zusammenfassung:
Jedes Jahr lädt Benedict Grame zu Weihnachten, mangels eigener Familie, Freunde und Bekannte auf seinen Landsitz in der Nähe von London ein. Er tritt selbst als Weihnachtsmann auf und verteilt seine Geschenke am geschmückten Weihnachtsbaum. Dieses Jahr wurde der Hobbydetektiv Mordecai Tremaine, ein ehemaliger Tabakhändler, eingeladen. Einen Tag vor der Bescherung liegt der Weihnachtsmann tot vor dem Weihnachtsbaum. Welche der zahlreichen Personen, die sich im Haus befinden, ist die/der Mörder/in?

Mein Leseeindruck:
Endlich mal wieder ein atmosphärischer Krimi! Dieser Krimi erinnert sehr stark an die Kriminalfälle von Agatha Christie. Der Autor versteht es schon von Beginn an eine leicht unheimliche Stimmung zu schaffen. Die Anreisenden werden beäugt, sie scheinen allesamt ihre ganz eigenen Geheimnisse mitzubringen.

So hat man als Leser den Eindruck, jeder könne den Mord am Weihnachtsmann verübt haben. Francis Duncan hat den Fokus auf Mordecai Tremaine gerichtet, beim Lesen hat man somit das Gefühl, mit zu ermitteln. Man rätselt – und ist vielleicht doch auf der falschen Spur? Die einzeln gelegten Spuren sind gekonnt miteinander verwoben.

Während der Geschichte schürt das Ermitteln eine Stimmung von Verunsicherung unter den Gästen, so dass sie immer mehr von ihren Geheimnissen preisgeben.

Dem Autor ist es gelungen eine besondere winterliche Atmosphäre zu schaffen. Ich fühlte mich auch ein bisschen an den Film „Eine Leiche zum Dessert“ erinnert (spielt zwar nicht im Winter…) – und diesen Film könnte ich immer wieder ansehen.

Fazit:
Wer Agatha Christie liebt, der muss hier zugreifen. Ein weihnachtlicher Krimi mit viel Atmosphäre und zahlreichen skurrilen Verdächtigen.

Bewertung: *****

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1 Kommentar

  1. Pingback: Der perfekte Weihnachtskrimi | Frau Lehmann liest

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