Jasmin und Bittermandeln (Julia Freidank)

Geheimnisse in Rom

Dieses Buch hat mich aufgrund seines Titels und seines Covers angezogen. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich gleich das ganze Buch lesen.

Beschreibung des Buches:
„Jasmin und Bittermandeln“ ist im August 2017 im Tinte & Feder Verlag als Taschenbuch mit 344 Seiten erschienen. Auf dem Cover nimmt der Titel schon die Hälfte der Seite ein, des Weiteren sind Mandeln, Oliven, ein Weinglas, Papier mit Handschrift und eine Ansichtskarte aus Rom zu sehen. Man hätte durchaus mehr von Rom auf diesem Bild zeigen können…oder vielleicht auch den Pasquino.

Kurze Zusammenfassung:
Die Studentin Lara reist für ein Forschungsprojekt nach Rom, hier soll sie die Botschaften untersuchen, die an der berühmten Pasquino Statue hinterlassen werden. Diese Botschaften beinhalten Texte über die Welt, Politik und Rom. Sie wohnt bei Jasmin, die sie in ihrer Wohngemeinschaft mit dem Journalisten Francesco aufnimmt. Hier trifft sie auf einen Bekannten, ihren Kommilitonen Momus aus München. Als Lara Botschaften findet, die nur für sie bestimmt sein können, macht sie sich auf die Suche nach dem Urheber. Ihre Suche wird immer intensiver, nachdem sie sich in den unbekannten Schreiberling verliebt hat. Ihre Reise nach sich selbst beginnt…

Am Ende des Buches findet man im Quellenverzeichnis zahlreiche Bücher aus denen philosophische Texte im Roman Platz gefunden haben.

Mein Leseeindruck:
Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes, man taucht in die ewige Stadt Rom mit all ihren Geräuschen, Gerüchen, der Kunst und den Menschen ein. Mit Lara erlebt man hautnah das Geheimnisvolle um die Statue Pasquino. (Es gibt ihn wirklich, diesen Pasquino. Er sitzt auf einem Sockel auf den Menschen ihre Botschaften geheftet (haben). Nachdem man im Jahr 2009/2010 den Sockel gereinigt und alle Botschaften entfernt hat, versucht man bis heute das Bekleben mit neuen Zetteln zu verhindern.)

Auf der Suche nach sich selbst trägt jeder Mensch bei, der Lara in dieser Geschichte begegnet, indem er ihr, wie der Journalist Francesco, zur Seite steht oder aber indem er/sie Laras Hilfe benötigt, wie z.B. Hayat, die bei Lara wohnen darf, nachdem ihr Mann handgreiflich geworden ist. Laras altes Leben in München verblasst immer mehr, zu viele neue Eindrücke bereichern ihr Leben.

Die Geschichte um die Botschaften am Pasquino ist geheimnisvoll und spannend zugleich und sie entwickelt sich nach und nach zu einer ungewöhnlichen Liebesgeschichte. Aktuelle Themen sind ebenfalls wunderbar in diesen Roman eingearbeitet worden ohne dass sie zum Hauptthema werden oder belehren. Wer sich für Rom und speziell für Kunst interessiert, der kommt auf seine Kosten. Ich habe die atmosphärische Geschichte einfach nur genossen – und Lust auf eine Reise nach Rom bekommen.

Fazit:
Ein wunderschöner Sommerroman für Menschen, die die Kunst, das Reisen und die Menschen lieben!

Bewertung: *****

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