Stattmord (M.C. Poets)

Der zweite Fall für Lina Svenson

Die Autorin M.C. Poets war mir bisher nicht bekannt. Ihre Selbstbeschreibung macht neugierig: u.a. 13 Schaltjahre überlebt, 4 Städte und 1 Dorf ausprobiert, 46 Bücher übersetzt, 5 Romane veröffentlicht

Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Stattmord“ von M.C. Poets ist 2017 als Taschenbuch im edition-m-Verlag erschienen. Er hat 251 Seiten. Auf dem Cover, das in grau/grün gehalten ist, sieht man ein Fenster mit einem zerfallenden Rahmen, grüne Zweige wachsen in das Fenster ein. Das Bild macht einen geheimnisvollen Eindruck, es passt zum ersten Teil/Cover der Krimireihe und spiegelt auch den Inhalt dieses Krimis gut wieder.

Kurze Zusammenfassung:
Ein geheimnisvoller Prolog führt in den Krimi ein. Noch ist nicht ersichtlich, was die Geschichte des Baumes mit dem eigentlichen Krimi zu tun haben könnte, geht es in diesem  doch um einen Anschlag auf den Immobilieninvestor Sven Scholz, der mit einer Axt angegriffen und verletzt wurde. Nachdem bei den ersten Ermittlungen eine Leiche in einem der Mietshäuser des Investors gefunden wird, fragen sich die Ermittler, ob es sich um einen Racheakt handelt. Als der Axtangreifer ein weiteres Mal zuschlägt, müssen Lina Svenson und Max Berg von der Hamburger Mordkommission von einem Serientäter ausgehen.

Mein Leseeindruck:
M.C. Poets ist ein spannender Krimi gelungen. Ihre Kommissare sind sympathisch dargestellt. Sie haben ein etwas skurriles Privatleben und sind im Grunde immer im Dienst. Der Krimi spielt in Hamburg.

Lena Svenson ist in einem Hamburger Stadtviertel aufgewachsen in dem mittlerweile die Immobilienhaie immer öfter zuschlagen. Ihr bester Freund sympathisiert mit den langjährigen Mietern und ist gar nicht angetan davon, dass Lena offensichtlich als Ermittlerin auf der anderen Seite steht, muss sie doch den Angriff auf den Immobilieninvestor Scholz aufklären. Diesen Konflikt hat die Autorin gut herausgearbeitet. Als Leser erfährt man so einiges über die ehemaligen Hamburger Stadtbewohner.

Der Fokus dieses Krimis ist auf die Ermittlung angelegt, so ist man den Ermittlern nie einen Schritt voraus. Verschiedene Handlungsstränge gibt es deshalb kaum. Schon früh stellt man als Leser Vermutungen an, doch durch immer neu gelegte geheimnisvolle Hinweise der Autorin lässt man sich dann doch verwirren.

Die Kapitel sind kurz und in sich abgeschlossen. So kann man gut Lesepausen machen ohne den Faden zu verlieren.

Die Aufklärung dieses Falls überrascht, macht aber das Geheimnisvolle dieses Krimis aus. Mir hat er gut gefallen, ich werde auch weitere Fälle Lena Svensons lesen, wenn es welche geben sollte.

Fazit:
Wer nicht immer Allgäu- oder Taunus-Krimis lesen möchte, der kann hier zugreifen. Das sympathische Ermittlerduo lädt ein, ihm beim Ermitteln über die Schulter zu schauen 😉

Bewertung: ****

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