CRIME MASTER 2 – Tatort: Urlaub (Sonja Klein)

Zum gemeinsamen Knobeln – nicht nur im Urlaub

Wer Krimis liest, der mag sicher auch Krimi-Spiele. Vom Gmeiner Verlag gibt es deshalb außer Krimi-Büchern auch Krimi-Spiele. So hat sich auch schon die erste „Crime Master – Tatort: Großstädte“ Variante als Kartenspiel bewährt. Jetzt gibt es die Variante „Tatort: Urlaub“.

Wir spielen gerne Gesellschaftsspiele, haben aber bisher wenig Erfahrung in Krimi-Spielen, deshalb fiel uns das Lösen des ersten Falles entsprechend schwer.

Spielbeschreibung:
Das Spiel wird in einem 11x3x12,3 cm großem Pappkasten angeboten. Er beinhaltet die Karten (Fälle) und einen Ermittlungsblock. Das Titelbild ist in Schwarz/Grau/Blau gehalten, der Titel in roter Schrift. Es passt in seiner Aufmachung zum ersten „Crime Master – Tatort: Großstädte“.

Ziel des Spieles ist es einen vorgegebenen Fall zu lösen, sei es als Team als auch als Einzelermittler. Zu Beginn des Spieles muss ein „Ermittlungsleiter“ bestimmt werden. Dieser kennt den kompletten Fall. Die einfachen Ermittler müssen anhand von gezielten Fragen, die nur mit „ja“ oder „nein“ beantwortet werden dürfen, den Fall lösen.

25 Kriminalfälle auf Großkarten beschreiben einem „Ermittlungsleiter“ auf jeweils einer Karte den zu lösenden Fall. Für die einfachen Ermittler gibt es jeweils die zugehörige „Fall“-Karte, auf dieser erfahren diese etwas über das Verbrechen, den Tatort, die Spurensicherung und die Zeugen. Außerdem finden sie auf der Kartenrückseite eine Tatortskizze.

Zusätzlich gibt es eine Punktewertung, so dass die Ermittler schon sehen können, wie sich die zu erreichende Punktzahl zusammensetzt. Auf einer Ermittlungsakte (Papier-Block), können Notizen zu Täter, Motiv, Hilfsmittel und Tathergang notiert werden.

In der Regel gibt es 12 Punkte zu erlangen. Ist jeder Punkt vergeben, so gilt der Fall als gelöst.

Uns fiel es zu Beginn sehr schwer, den 1.  vorgegebenen Fall in seinen Einzelheiten zu lösen, zu „konstruiert“ erschien uns die ganze Geschichte. So mussten wir auch feststellen, dass ohne Boulevard-Wissen dieser Fall in Gänze für uns nicht zu lösen war. Irgendwie fehlte uns auch die nötige Phantasie dafür. Aber je mehr Fälle wir spielten, desto mehr Phantasie brachten wir mit in das Spiel.

Uns gefällt die Team-Variante besser als das Ermitteln als Einzelspieler. So kommt man auf bessere Ideen und Fragestellungen. Schade ist, dass bei diesem Spiel ein Mitspieler nur als „Spielleiter“ (Ermittlungsleiter) am Spiel beteiligt ist. Man kann ihn aber nach Lösen eines Falles reihum wechseln.

Die Fälle spielen in verschiedenen Urlaubsregionen, man erfährt so manchmal Unbekanntes über Örtlichkeiten, die man doch zu kennen glaubte.

Fazit:
Die kompakte Form des Spieles eignet sich gut, es mit den Urlaub zu nehmen. So hat man auf der Reise oder am Urlaubsort ein kurzweiliges Spiel, das mehrere Mitspieler unterhalten kann. Das angegebene Alter von (ab) 14 Jahren ist nachvollziehbar. Wichtig: Stifte einpacken, um die Ermittlungsergebnisse notieren zu können!

Bewertung: ****

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