Holgers Hessen – Skandale und Unglaubliches aus 30 Jahren (Holger Weinert)

Ein Blick hinter die Kulissen – 30 Jahre Fernseharbeit des Mr. Hessenschau

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Für mich und viele andere auch ist Holger Weinert „Mr. Hessenschau“. Seit ich Nachrichten schaue, auch schon unter dem Einfluss im Elternhaus, gehört die „Hessenschau“ und mit ihr Holger Weinert zum täglichen „Pflichtprogramm“ am Abend. Auch die anderen Fernsehprojekte Holger Weinerts habe ich mir immer gerne angesehen, genau  deshalb habe ich mich sehr auf diese Lektüre gefreut.

Beschreibung des Buches:
„Holgers Hessen“ ist 2016 im Waldemar Kramer Verlag/Verlagshaus Römerweg als Taschenbuch mit 144 Seiten erschienen. Das Titelbild zeigt einen lachenden Holger Weinert mit einem seiner Hunde (Sissi oder Timmi ?).

Kurze Zusammenfassung:
In zahlreichen Kapiteln erzählt Holger Weinert aus seinen Erlebnissen in 30 Jahren Arbeit in Hessen und beim Hessischen Rundfunk (mit ein paar Projekten beim ZDF). Unter anderem gibt es Anekdoten aus der Serie „Holgers Hessen“, die Berichte von vor 30 Jahren zeigt und dann ein Wiedersehen nach 30 Jahren begleitet. Hier bekommt man Einblicke, was sich in dieser langen Zeit getan oder auch nicht getan hat. Ausgewählte Fotos bereichern den Text. Ein weiteres großes Kapitel behandelt „eine Woche drüben – die DDR wiederbesucht“. Im letzten Kapitel erzählt Holger Weinert von Treffen mit besonderen Persönlichkeiten, von den  Sendungen „Holgers Waschsalon“ und der „vipshow“.

Mein Leseeindruck:
Mir hat es viel Spaß bereitet, dieses Buch zu lesen. Die Serie „Holgers Hessen“ habe ich bereits als Rubrik der „hessenschau“ regelmäßig verfolgt, jetzt konnte ich noch weitere Hintergrundinformationen und Eindrücke Holger Weinerts nachlesen – und – dabei hatte ich ständig seine mir bekannte angenehme Stimme im Ohr.

Es gibt so einiges, was ich noch nicht wusste und aus diesem Büchlein erfahren habe. Besonders gut gefallen hat mir deshalb der Blick hinter die Kulissen der Show „Holgers Waschsalon“: Wie sie zustande kam, wer mitarbeitete, wie die Auswahl der Gäste funktionierte und was für Spielchen man so mit den Gästen „treiben“ konnte. Das war schon eine tolle Sendung mit viel Humor. Schade, dass es sie nicht mehr gibt, ich habe sie gerne gesehen.

Was ich nicht gedacht hätte, dass ein so „alter Hase“, wie Holger Weinert, immer noch unter dem sogenannten „Lampenfieber“ leidet. Aber vielleicht macht gerade das einen authentischen Moderator und Journalisten aus. Gerade der authentische Schreib- und Erzählstil ist es, der diesem Buch die besondere Note gibt.

Holger Weinert hat schon viele Menschen im Sender kommen und gehen sehen, mit und auch „unter“ ihnen gearbeitet – er ist geblieben und bleibt es noch hoffentlich für eine ganze Weile. Ich hätte noch stundenlang weiterlesen können, leider war das Buch dann doch schnell zu Ende gelesen.

Fazit
Ein Buch, nicht nur für „waschechte“ Hessen, sondern für alle, die gerne einmal hinter die Kulissen des Fernsehens und der Fernsehmacher schauen wollen. Besonders aber für die Leser, die Holger Weinerts Fernsehstil lieben und gerne mehr „Internes“ und „Gedankliches“ von seinen Fernsehprojekten erfahren möchten.

Bewertung: *****

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