Die Welt ist eine Börse (Markus Gürne mit Christoph Eydt)

Weltpolitische Zusammenhänge verstehen – Geld gut investieren und arbeiten lassen

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Durch eine Fernsehsendung im Hessischen Fernsehprogramm bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Das alte Sparbuch hat schon lange und besonders jetzt, in Zeiten niedriger bis gar keiner Zinsen, ausgedient. Eine neue Vermögensaufbaustrategie muss her.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Die Welt ist eine Börse“ von Markus Grüne mit Christoph Eydt ist im cbx-Verlag im Februar 2016 als Hardcover erschienen. Es umfasst 416 Seiten. Auf dem Titelbild ist der Autor selbst mit einer Weltkarte im Hintergrund und einer Börsenkurve abgebildet. Markus Gürne ist Journalist. Bekannt ist er u.a. als Moderator der ARD-Sendung „Plusminus“, seit 2012 moderiert er auch die Sendung „Börse vor acht“ (ARD). Er ist Leiter der ARD-Börsenredaktion.

Mein Leseeindruck:
Ich habe dieses Buch wirklich mit großem Interesse von vorne bis hinten intensiv gelesen („durchgearbeitet“). Obwohl ich täglich die Nachrichtenlage verfolge, hat mir dieses Buch doch viele wirtschaftliche und politische Zusammenhänge besser veranschaulicht, als es so manche Nachrichten-  bzw. Fernsehsendung getan hat.

Um das eigene Vermögen aufzubauen, bedarf es einiger Strategien und die Kenntnisse über bestimmte Zusammenhänge im weltpolitischen Geschehen. Hier vermittelt Markus Gürne in zahlreichen Kapiteln in gut verständlicher Form einen sehr guten Überblick. Jedem Kapitel folgt eine sogenannte Checkbox, die die wichtigsten Informationen noch einmal übersichtlich zusammenfasst. Weitere Kapitel beschäftigen sich intensiv mit den verschiedenen Formen des Vermögensaufbaus.

Hier werden die wichtigsten Kapitalanlagen auch für den Laien in gut verständlicher Form  vorgestellt. Dabei geht es Markus Gürne nicht darum eine Anlageform zu favorisieren, vielmehr stellt er die Vor- und Nachteile dar, klärt auf und arbeitet mit zahlreichen Beispielen. Mit konkreten Empfehlungen hält sich der Autor zurück, vielmehr ermutigt er, eigene Entscheidungen zu treffen, eine eigene Strategie zu fahren, das eigene Vermögen selbst aufzubauen. Deshalb muss man das Weltgeschehen beobachten und die Zusammenhänge verstehen.

Sein Fazit: Das Sparbuch als Anlage hat ausgedient, Geld muss investiert, nicht angelegt werden. Geld muss arbeiten, auf dem Sparbuch verliert es bei der heutigen Inflationsrate und den Niedrigzinsen (aktuell fast keinen) seinen Wert.

Fazit:
Ein „spannendes“ Buch, das leicht verständlich und mit guten Beispielen anregt, die eigenen Geldanlageformen zu überprüfen und neue Strategien auszuprobieren und anzuwenden.

Prima geeignet finde ich das Buch auch als Geschenk für junge Menschen am Anfang ihres Berufslebens oder frisch von der Schule. Hier bekommen sie einen „Leitfaden“ an die Hand, um den eigenen Vermögensaufbau strategisch und von Anfang an gut zu planen.

Bewertung: *****

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