Todesurteil (Andreas Gruber)

Spannend vom Anfang bis zum Ende

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Von Andreas Gruber und der Reihe um Maarten S. Sneijder habe ich bereits Todesfrist gelesen. Dieser erste Teil hatte mir schon gut gefallen, deshalb wollte ich auch gerne diesen Thriller lesen.

Beschreibung des Buches:
Der Thriller „Todesurteil“ ist im Goldmann-Verlag im März 2015 erschienen. Er hat 573 Seiten. Der Autor Andreas Gruber ist Österreicher. Er hat bereits mehrere Romane veröffentlich u.a. zwei verschiedene Thrillerreihen.

Auf dem Titelbild ist ein Klappmesser zu sehen, die Oberfläche ist an dieser Stelle leicht strukturiert, so dass das Messer plastisch wirkt. Der Titel selbst ist in roter Farbe geschrieben. Das Gesamtbild passt gut zum Thriller, es reiht sich passend in die Reihe um den Ermittler Maarten S. Sneijder.

Kurze Zusammenfassung:
Die Münchner Kripobeamtin Sabine Nemez nimmt im BKA Wiesbaden an einem Kurs für hochbegabte Kriminalisten teil. Der Profiler Maarten S. Sneijder lehrt an der Akademie und setzt die Studenten an ungeklärte Mordfälle. Als Sabine Zusammenhänge zwischen einigen Fällen erkennt, unterstützt Maarten sie auf immer wieder ungewöhnliche Weise.
In einem zweiten Handlungsstrang, der in Wien spielt, taucht die zehnjährige Clara nach einem Jahr plötzlich wieder auf. Ihr kompletter Rücken ist tätowiert. Die Staatsanwältin Melanie Dietz ist in diesem Fall persönlich involviert, Clara ist die Tochter ihrer verstorbenen besten Freundin. Nach intensiver Recherche stellt Sabine Nemez fest, dass Claras Verschwinden und die ungeklärten Mordfälle im Bereich des Wiesbadener BKAs Gemeinsamkeiten aufweisen…

Mein Leseeindruck:
Endlich mal wieder ein Thriller, der mich so richtig gefesselt hat. Auch wenn das Buch über 500 Seiten hat, es wurde mir nie langweilig beim Lesen. Immer wieder tauchen neue Spuren und Verdächtige auf. Besonders interessant sind die zwei verschiedenen Handlungsstränge. Das ist richtig gut gemacht. Hier fragt man sich von Anfang an, wie diese doch ganz verschieden wirkenden Fälle miteinander in Verbindung stehen könnten.
Der Thriller lebt von den verschiedenen Charakteren und den vielen Spannungshöhepunkten:
Die mutige Sabine, die intensiv recherchiert und dabei riskiert, von der Akademie ausgeschlossen zu werden. Der Profiler Maarten, der Sabine immer wieder versteckt Spuren legt, so dass sie nicht aufhören kann die Fälle zu untersuchen und zu recherchieren.
Auf der anderen Seite die besorgte Staatsanwältin, die sich um die Halbweise Clara kümmert, weil sie den Verdacht hat, dass deren Stiefvater etwas mit Claras langem Verschwinden zu tun hat.
An manchen Stellen bin ich tatsächlich so richtig erschrocken, so plötzlich „wendete sich oftmals das Blatt“, führten Spuren in Sackgassen bzw. taten sich neue Verdächtige auf. An manchen Stellen hat der Autor auch ganz eindeutig Spuren gelegt (wenn man beim Lesen richtig aufpasst), so dass man das Gefühl hat, man habe einen Vorsprung vor den Ermittlern.

Fazit
Ein rundum gelungener Thriller, der nie langweilt und immer die Spannung hält. Ich warte gespannt auf weitere Fälle um Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder.

Bewertung: *****

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