Spiel der Zeit – Die Clifton-Saga – (Jeffrey Archer)

Auftakt zu einer Familien-Saga

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 Endlich wieder einmal ein Buch von Jeffrey Archer. Vor Jahren habe ich die Bücher von Jeffrey Archer verschlungen, sogar auf Englisch gelesen, wenn sie im deutschen Buchhandel (noch) nicht verfügbar waren. Jetzt konnte ich den ersten Teil einer Familien-Trilogie lesen.

Beschreibung des Buches:
„Spiel der Zeit“ von Jeffrey Archer ist 2015 im HEYNE-Verlag als Taschenbuch erschienen. Es hat 528 Seiten.

Das Titelbild zeigt in blau/grau gehalten ein großes Schiff und ein kleines Beiboot. Im kleinen Boot sitzen 4 Personen, eine schicke Dame läuft am Kai entlang, sie läuft in leichten Nebel hinein. Das Bild passt sehr gut zum Roman.

Kurze Zusammenfassung:
Der junge Engländer Harry Clifton wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Nachdem sein Vater verstorben ist, zieht ihn seine Mutter Maisie alleine auf. Sie nimmt jede erdenkliche Arbeit an, um ihn während seiner schulischen Laufbahn zu unterstützen. Harry bekommt aufgrund seiner außergewöhnlichen Gesangsstimme ein Stipendium für eine Eliteschule. Hier lernt er die Welt der Reichen kennen. Als er sich in die Schwester (Emma) seines Freundes Giles Barrington, Erben einer Schifffahrt-Dynastie, verliebt, beginnen die Probleme. Es scheint, als seien die Schicksale der beiden Familien auf schreckliche Weise miteinander verknüpft. Dieser erste Band der Saga spielt in den Jahren 1919 bis 1940.

Mein Leseeindruck:
Schon immer haben mir der Schreibstil und die Themen, die Jeffrey Archer in seinen Büchern behandelt, gefallen. Geschichten über Menschen unterschiedlichster Herkunft, die auf schicksalshafte Weise miteinander verbunden sind, finden in seinen Büchern Platz. In diesem Buch geht es um zwei Familien am Anfang des 20. Jahrhunderts in England.

Mithilfe eines Stammbaumes auf den Innenseiten des Bucheinbandes kommt man recht schnell mit den verschiedenen Familienkonstellationen zurecht, das hilft besonders dann, wenn man den Roman nicht an einem Stück lesen kann und sich nach Tagen der Leseabstinenz fragt, „wer war noch mal…?“.

Der Roman ist in verschiedene Zeitabschnitte unterteilt. Der Prolog beginnt im Jahr 1919 und lässt schon erahnen, was das zentrale Thema dieses Buches sein wird. Die einzelnen (Zeitabschnitts)-kapitel werden teilweise aus Sicht bzw. auf Sicht der Betroffenen erzählt. Das hat zur Folge, dass man als Leser aus unterschiedlichen Perspektiven das Geschehen mitverfolgen kann.

Zunächst war ich darüber etwas irritiert, es hat mir aber mehr und mehr gefallen, die verschiedenen Sichtweisen und Gefühle der Protagonisten mitzuerleben.

Mit viel Gefühl und Spannung ist dieser Roman bestens geeignet, sich beim Lesen entspannt zurückzulehnen, in eine andere Zeit zu tauchen und am Ende zu freuen, dass man mit diversen Vorteilen in der zweiten Jahrhunderthälfte des 20. Jahrhunderts aufgewachsen ist.

Neben den familiären Geschehnissen, ist auch viel Geschichtliches in diesen Roman gepackt. Auch das hat mir gut gefallen. Am Ende dieses ersten Bandes der Saga, macht eine Leseprobe zum 2. Teil neugierig, wie es mit Harry Clifton weitergeht.

Fazit
Ein wunderbares Buch für diejenigen, die Familiengeschichten lieben. Ich warte gespannt auf den 2. Teil dieser Familien-Saga und auch die anderen Romane von Jeffrey Archer kann ich empfehlen, wem es mit dem Warten auf den 2. Teil noch zu lange dauert.

Bewertung: *****

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