Hoffnung ist ein weites Feld (Kai Blum)

Auswanderer – das beschwerliche Leben in der Prärie

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Der Autor Kai Blum, geboren 1969, ist selbst vor zwanzig Jahren aus Deutschland in die USA ausgewandert. Er hat schon mehrere Bücher herausgebracht. Dieses Buch ist der Start einer Reihe über deutsche Auswanderer im 19. Jahrhundert.

Beschreibung des Buches:
„Hoffnung ist ein weites Feld“ ist bereits 2013 im Booquel-Verlag erschienen. Es hat 176 Seiten. Das Titelbild ist bläulich/weiß gehalten. Es zeigt eine verschneite Landschaft. Es passt gut zum Inhalt.

Kurze Zusammenfassung:
Im Jahr 1881 trifft Hans Sievers mit seiner Familie aus dem fernen Deutschland in Amerika ein. Hans Sievers kommt auf Einladung seines Onkels Karl Wolter, der ihm Land und seine Hilfe angeboten hat, um hier sesshaft zu werden. Doch das neue Leben ist nicht einfach. In der kleinen neu entstandenen Stadt Himmelsfeld bringen Neid und Missgunst, aber auch Wetterextreme die Menschen gegeneinander auf. Als dann noch ein Mord geschieht ist das Misstrauen gegeneinander groß.

Mein Leseeindruck:
Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Der Prolog, mit dem Titel „Tod“ wies schon gleich darauf hin, dass es sich hier nicht nur um eine Erzählung über Auswanderer dreht, sondern, dass es sich auch um einen Krimi handelt.

Der Schreibstil von Kai Blum gefällt mir. Der Text ist flüssig geschrieben und die Beschreibungen der Szenen sind sehr detailliert. Die Geschichte um den Auswanderer Hans und seine Familie ist spannend geschrieben und mit vielen historischen Fakten gespickt.

Besonders gefallen haben mir die Beschreibungen des alltäglichen Lebens. Sei es das Beschaffen von Arbeitsmitteln und Rohstoffen, die Schulgründung, das Aufbauen einer Stadt mit allem, was es dafür braucht. Die verschiedenen aufeinander treffenden Charaktere hat Kai Blum dafür gut herausgearbeitet. Die Atmosphäre in der Stadtgemeinschaft kommt sehr gut rüber.

Spannend fand ich auch die Beschreibungen der Wetterextreme wie Blizzard und Schneesturm.

Schade, dass das Buch so wenige Seiten hat. Ich habe es an einem Nachmittag auf einer Autofahrt gelesen.

Fazit
Ich mag Bücher über Familiengeschichten auch Krimis lese ich sehr gerne. Hier ist ein Buch entstanden, das beides miteinander vereint. Es würde mich freuen, wenn diese Reihe (es gibt noch einen Nachfolger „Man erntet, was man sät“) fortgesetzt würde.

Bewertung: ****

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