Monsieur Blake und der Zauber der Liebe (Gilles Legardinier)

Ein Buch für zauberhafte Stunden

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Schon vor Monaten habe ich ein Exemplar dieses Buches verschenkt, weil es mir von einer Buchhändlerin empfohlen worden war. Jetzt endlich habe ich dieses Buch auch lesen können. Schon das hübsch gestaltete Titelbild hat mich angesprochen.

Beschreibung des Buches:
Der Roman „Monsieur Blake und der Zauber der Liebe“ ist im Goldmann-Verlag im August 2014 erschienen. Er hat 410 Seiten und wurde aus dem Französisch übersetzt von Karin Ehrhardt. Der Autor Gilles Legardinier ist Franzose. Er hat bereits „Julie weiß wo die Liebe wohnt“ veröffentlicht.

Auf dem Titelbild ist in einem ältlichen Zimmer eine Frau in einem Rock oder Kleid (nicht ganz zu beurteilen, da nur der Unterkörper zu sehen ist) mit einem Vogelkäfig (und einem darin sitzenden Vogel) in der Hand zu sehen. Die Farben sind so gewählt, dass das Bild trotz der altertümlichen Tapete und der Kleidung eine angenehme Wirkung auf mich hat.

Kurze Zusammenfassung:
Der schon etwas ältere Geschäftsmann Andrew Blake kommt über den Tod seiner Frau Diane nicht hinweg. Er verlässt seine Firma und London und nimmt in Frankreich (oh Wunder) eine Stelle als Butler an. In dem Gutshaus, in dem er arbeitet, trifft er auf die Köchin Odile, den Gärtner Phillipe und das Hausmädchen Manon. Alle haben so ihre Eigenarten und Geheimnisse. Auch seine neue Chefin, Madame Beauvillier scheint etwas vor ihm zu verbergen…

Mein Leseeindruck:
Schon der Schreibstil von Gilles Legardinier hat mich ab der ersten Seite an das Buch gefesselt. Die kurzen Sätze, viel wörtliche Rede und die genauen Beschreibungen der Szenen gefallen mir sehr gut. Vielleicht liegt es ja auch an der tollen Übersetzung, das kann ich nicht beurteilen… Andrew Blake wird als liebenswerter Mensch beschrieben, der auf wirklich humorvolle Art versucht, die Menschen um ihn herum einander näher zu bringen. Dabei passieren ihm immer wieder die merkwürdigsten Dinge. Manchmal ist es so komisch, dass man sich beim Lesen fast (wenn man z.B. in der Bahn nicht alle Blicke auf sich ziehen will) lauthals amüsieren könnte.

In den ersten Tagen auf dem Herrensitz, sind Blake und die Köchin wie Hund und Katze. Sie weist ihn ständig zurecht, so dass man annehmen könnte, sie will ihn vertreiben. Aber Blake ist um ein friedliches Zusammenleben bemüht. Dafür setzt er seinen ganzen Charme und seinen Erfindungsgeist ein. Während seiner ganzen Bemühungen um ein friedliches und liebenswertes Miteinander, macht er sich auch mehr und mehr Gedanken um ein Treffen mit seiner Tochter, die er so lange nicht gesehen hat…

Man leidet und freut sich mit den Protagonisten und ist manchmal ein Teil der Gutshausfamilie während man in diesem Buch beim Lesen versinkt. Beim Lesen dieses Buches kann man so wunderbar abschalten.

Die manchmal kurzen Kapitel sind übrigens prima für das Lesen in der Bahn geeignet, denn hier gibt es immer wieder Szenenwechsel, so dass man an diesen Stellen das Lesen gut unterbrechen kann.

Fazit
Ein Buch das verzaubert. Es nimmt einen mit auf die Reise der Liebe. Blake ist der Vater, der Mann und der Freund, den man sich wünscht im Leben. Seine Warmherzigkeit berührt. Auch wenn man das Buch aus den Händen gelegt hat, so bleibt einem lange ein gutes Gefühl. Wer „Herzensbücher“ liebt, der kann hier zugreifen.

Bewertung: *****

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