Damenopfer (Helmut Barz)

Katharina Klein und die neue Sonderermittlungseinheit

P1040418

Beschreibung des Buches:
Das Buch „Damenopfer“ von Helmut Barz ist als Taschenbuch im Sutton-Krimi-Verlag erschienen und umfasst 405 Seiten. Das Titelbild zeigt Türme der Frankfurter Skyline und eine Figur im linken Vordergrund. Die bisherigen Krimis des Autors hatten ein etwas anderes Aussehen. Eine Wiedererkennung ist hier nicht ganz gegeben.

Kurze Zusammenfassung:
In Frankfurt wird eine Sonderermittlungseinheit der Polizei mit einer Feier eröffnet. Kriminaldirektorin Katharina Klein soll sie leiten. Die Politprominenz ist anwesend. Justizminister Jan-Ole Vogel steht auf dem Podium um eine Rede zu halten, da zückt er kurzerhand eine Pistole und schießt sich vor dem Publikum in den Kopf.

Katharina Klein wird beauftragt, diesen Selbstmord zu untersuchen, dabei tauchen immer neue Merkwürdigkeiten auf. Unterlagen und Beweismittel verschwinden, die Gegner scheinen immer auf gleicher Höhe mit Katharinas Kleins und Andreas Amendts (Gerichtsmediziner) Ermittlungen zu sein. Gibt es einen Maulwurf in der Sonderermittlungseinheit? Wurde der Justizminister erpresst?

Die Handlung spielt komplett in Frankfurt und Umgebung. Katharina Klein hetzt von Sachsenhausen in andere Stadtteile, aber auch nach Wiesbaden, die Landeshauptstadt Hessens, führen sie ihre Ermittlungen. Es tauchen immer weitere Personen auf, die in den Fall verwickelt sein könnten.

Mein Leseeindruck:
Ich habe bereits alle drei Krimis von Helmut Barz über die Ermittlerin Katharina Klein „Westend Blues“, „African Boogie“ und „Dolphin Dance“ gelesen.

Mir ist die Ermittlerin ans Herz gewachsen. Ihre unkonventionelle Ermittlungsarbeit und ihr besonderes Privatleben, mit dem Hintergrund, dass ihre Familie ermordet wurde, machen für mich diese Krimireihe so lesenswert.

Es ist schon erstaunlich, dass sich Katharina Klein nicht kleinkriegen lässt, wenn man „miterlebt“, was ihr für Steine in den Weg gelegt werden und gegen welche Gegner sie ankämpfen muss.

Der Fall ist gut konstruiert und durchdacht. Dass der Titel aus dem Schachspielen kommt, ist mir doch tatsächlich erst im Laufe des Buches aufgefallen, obwohl es dazu eigentlich ständig Hinweise gab, spielen doch Schachspielzüge eine besondere Rolle. Hier sind Schachspieler im Vorteil ;-).

Auch dieser Krimi kann an die Vorgänger anknüpfen, er ist fesselnd und spannend. Immer wieder werden neue Spuren gelegt und neue Verdächtige tauchen auf, allerdings liegt gerade darin das Problem für mich. Da ich Bücher nur selten am Stück lesen kann, fällt es mir schwer, die verschiedenen Namen den mitwirkenden Personen zuzuordnen. Ein Weniger an Mitwirkenden wäre für meinen Geschmack besser.

Der Schreibstil von Helmut Barz liegt mir. Dass der Krimi im Rhein-Main-Gebiet spielt gefällt mir, denn ich lese gerne Bücher mit Lokalkolorit.

Fazit:
Diesen Krimi kann man auch lesen, wenn man die vorherigen Krimis um Katharina Klein nicht kennt. Im Laufe der Ermittlungen gibt es immer wieder „Rückblicke“ und Bezüge zu den früheren Fällen. Auch der Mord an Katharina Kleins Familie wird sie wohl bei allen Fällen „begleiten“.

Ein spannender und gut durchdachter Fall mit einem sympathischen Ermittlerteam. Lesenswert!

Bewertung: ****

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s