Epigenetik (Bernhard Kegel)

Vererbungslehre auch für Laien, nach schwerem Beginn liest sich das Buch wie ein Krimi

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Beschreibung des Buches:
Das Buch „Epigenetik“ ist im DUMONT-Verlag als Taschenbuch erschienen. Es hat eine schlichte Aufmachung, ein schwarz/weiß Foto ziert die Titelseite, eine ältere Frau und ein kleines Mädchen machen Seifenblasen. Das Titelbild passt gut zum Inhalt des Buches.

Der Autor, Bernhard Kegel, studierte Biologie und Chemie, später war er in der Forschung tätig. Als Autor hat er schon mehrere Bücher, Romane als auch Sachbücher, geschrieben. Unter anderem ist er auch Lehrbeauftragter und Gutachter.

Das Buch umfasst 366 Seiten.

Kurze Zusammenfassung:
Das Buch ist aufgeteilt in 16 Kapitel, es schließen sich Anmerkungen, Literaturhinweise, Glossar und Register an.

In den 16 Kapiteln werden anhand von vorgestellten Forschungsprojekten um Mensch, Tier und Pflanze bezüglich der Epigenetik (wie Erfahrungen vererbt werden) verschiedenen Themen intensiv veranschaulicht. Dabei werden viele biochemische Fachbegriffe verwendet, Anmerkungen am Ende des Buches unterstützen beim Verständnis der Texte.

Mein Leseeindruck:
Schon während der Schulzeit habe ich mich im Biologieunterricht am meisten für die Vererbungslehre interessiert, deshalb hat mich der Titel animiert dieses Buch zu lesen.

Ich muss gestehen, dass mich die ersten Seiten doch sehr überfordert haben, die vielen Fachbegriffe haben mir das Lesen zunächst erschwert, so dass ich das Buch zuerst wieder weggelegt habe. Dann habe ich beschlossen über diese Begriffe hinwegzulesen, da sie mich als Laie nicht ganz so interessierten. Langsam fand ich in die Materie hinein.

Die Forschungsarbeiten die zu den einzelnen Themen vorgestellt werden, lesen sich wie Krimis. Man erwartet beim Lesen mit Spannung, was für Ergebnisse und Schlüsse sich aus den wissenschaftlichen Arbeiten ziehen lassen. Die Themenauswahl ist breit gefächert und anhand der Überschriften ist es nicht gleich ersichtlich, um was es im neuen Abschnitt geht.

Besonders gefallen hat mir die Thematik um die Vererbung des Hausschafes. Hier habe ich dann doch auch schmunzeln müssen, geht es doch um die Zucht eines besonders schönen Hinterteiles, die sich dann doch nicht so einfach darstellte.

Fazit:
Dieses Buch hat mich fasziniert, zunächst, weil ich so gar nicht hineinfand, dann, weil mich einzelnen Themen dann doch gefesselt haben wie ein Krimi. Wenn man als Laie dieses Buch liest, empfiehlt es sich, sich einzelne Kapitel herauszupicken und über Fachbegriffe hinwegzulesen. Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen will, kann die Anmerkungen intensiv studieren und sich anhand der zitierten Literatur weitere Informationen anlesen.

Bewertung: ****

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