Die sieben Schwestern (Lucinda Riley)

Auf den Spuren der Vergangenheit

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Beschreibung des Buches:
Das Buch „Die sieben Schwestern“ von Lucinda Riley ist als Hardcover-Buch im Goldmann-Verlag erschienen und umfasst 542 Seiten.

Auf dem Titelbild ist ein See mit Bergen im Hintergrund zu sehen. Ein schmiedeeisernes Tor steht offen und lässt den Blick auf den See frei. Ein Zweig mit Blüten ragt am oberen Rand in das Bild, der Himmel ist leicht bewölkt. Das Bild passt gut zum Inhalt des Buches, denn ein Teil der Geschichte spielt am Genfer See in der Schweiz umgeben von Bergen.

Kurze Zusammenfassung:
Maia d’Aplièse und ihre Schwestern sind am Genfer See aufgewachsen. Sie haben ihre Namen von den sieben Schwestern, den Plejaden (ein offener Sternhaufen), die Teil unserer Galayie, der Milchstraße sind. Alle wurden sie von ihrem Vater adoptiert, jede hat eine andere Herkunft. Als ihr Vater stirbt, treffen sie sich im „Atlantis“, dem herrschaftlichen Anwesen am Genfer See. Maia macht sich von dort auf, die Spuren ihrer Kindheit zur Verfolgen. Das Rätsel um ihre Herkunft führt sie u.a. nach Rio de Janeiro. Eine Reise in die Vergangenheit beginnt.

Im Buch wechseln die Sichtweisen. In der Gegenwart (2007) wird aus Maias Sicht erzählt, in der Vergangenheit (1920er Jahre) ist der Fokus auf einer jungen Frau, die sich in Paris verliebt, aber deren Heimat Rio de Janeiro ist.

Mein Leseeindruck:
Ich mag Familiengeschichten bzw. die Geheimnisse, die sich um Vorfahren spannen, deshalb habe ich zu diesem Buch gegriffen. Außerdem habe ich schon mehrere Bücher von Lucinda Riley gelesen und sie haben mir allesamt gefallen.

Der Sprachstil der Autorin gefällt mir. Der Anfang der Geschichte ist zunächst auch recht spannend. Im mittleren Teil zog sich das Ganze aber dann doch sehr in die Länge, zumal man noch nicht genau herauslesen konnte, in welcher Beziehung die junge Frau aus den 20er Jahren zu Maia steht. Das letzte Drittel der Geschichte hat mich dann wieder etwas mehr das Buch versinken lassen, allerdings hat mich die Geschichte nicht ganz so berührt, wie es die anderen Bücher von Lucinda Riley bisher getan haben. Ich hatte auch nicht erwartet, dass es sich bei diesem Roman um den Auftakt einer Reihe um die sieben Schwestern handelt. Aus diesem Grund bleibt in diesem Buch eine Reihe von Fragen offen.

Bleibt zu hoffen, dass die Geheimnisse um die sechs Schwestern Maias wieder den Stil der einzelnen Romane der Autorin haben. Zumindest der nächste Band bekommt eine Chance von mir gelesen zu werden.

Fazit:
Wer Familiengeschichten, Reiseerlebnisse, Spannung und Liebesgeschichten mag, der kann hier zugreifen.

Bewertung: ***

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