Mein zauberhaftes Café (Jana Seidel)

Das Leben ist nicht nur schwarz oder weiß…

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Mich hat das „süße“ Titelbild angesprochen und da ich auch gerne zum Entspannen einen Frauenroman lese, habe ich bei diesem Buch zugegriffen.
Jana Seidel, die Autorin, hat schon mehrere Romane veröffentlicht. Sie lebt in Hamburg, ist Journalistin und arbeitet in einer Zeitschriftenredaktion.

Beschreibung des Buches:
Der Roman „Mein zauberhaftes Café“ ist im Goldmann-Verlag erschienen. Er hat 253 Seiten. Unterteilt ist das Buch in Kapitel, die jeweils einen Tag im Zeitraum von August bis Oktober beschreiben.

Das Titelbild ist glänzend, verziert mit unendlich vielen kleinen lila/pink/gelb farbenen Törtchen auf rosa Hintergrund sowie kleinen Deko-Teilchen. Der Titel und die Kurzbeschreibung auf Vorder- und Rückseite sind auf einem matten Tortenspitzen-Papier platziert, dadurch wirkt das ganze Titelbild sehr plastisch. Es passt wunderbar zum Roman.

Kurze Zusammenfassung:
Alexandras Tante Effie ist verstorben und hat ein kleines Café im Harz hinterlassen. Da die Schwester, Alexandras Mutter, das Erbe ausschlägt, erbt Alexandra, 30 Jahre alt, Haus und Garten. Zunächst ist sie nicht davon überzeugt, dass sie das Café weiter betreiben soll, als sie dann ihren Job als Steuerberaterin verliert und sie ihren Freund mit einer anderen Frau erwischt, flieht sie von Hamburg in die Kleinstadt zu ihrem Café. Dabei erlebt sie Höhen und Tiefen, immer unterstützt vom Geist ihrer Tante Effie…

Mein Leseeindruck:
Der Roman ist in der Ich-Form aus Sicht von Alexandra geschrieben, so erlebt man als Leserin ganz hautnah ihre Gefühle, Erlebnisse und Gedanken mit. Eigentlich war Alexandra ganz zufrieden mit ihrem Leben, doch dann bricht alles zusammen und sie muss einen Neuanfang wagen.

Die Geschichte ist wunderbar umgesetzt, die Zwiesprache mit ihrer verstorbenen Tante humorvoll erzählt. Auch die Details des Cafés und der Umgebung hat Jana Seidel richtig schön beschrieben. Beim Backen der vielen Törtchen und Kuchen konnte man sich so richtig den Duft des Teiges und der fertig gebackenen Teilchen vorstellen. Man möchte sich direkt eine kleine Pause in dem liebenswert gestalteten Café gönnen. Die Charaktere der Protagonisten sind gut herausgearbeitet.
Mir hat die Geschichte gut gefallen auch wenn sie an manchen Stellen ein wenig realitätsfremd erscheint, manches ist zu schnell (ohne die übliche Bürokratie) umgesetzt. Aber gerade das macht ja einen Roman aus, in den man sich zur Entspannung hineinbegibt, hier und da muss man einfach Details weglassen.

Gewünscht hätte ich mir noch ein paar Rezepte der leckeren Süßwaren, ich glaube, das hätte das Buch noch ein wenig mehr aufgewertet.
Auf alle Fälle ist es der Autorin gelungen zu zeigen, dass es nicht nur ein schwarz oder weiß im Leben gibt, sondern dass das Leben viele Facetten hat. Man kann versuchen, aus einem tiefen Tal wieder herauszukommen, mit guten Freunden oder Familie und mit der gehörigen Portion Mut!

Fazit
Ich habe dieses Buch bei einem warmen Tee an verregneten Tagen gelesen und fühlte mich gut unterhalten. Besonders gefallen hat mir die Gestaltung des Titelbildes.

Bewertung: ****

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