In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt (Sabine Zett)

Klassentreffen – die Erinnerung an schöne Zeiten? Kann man Vergangenes nachbessern/nachholen?

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Zum Entspannen lese ich ganz gerne auch einmal einen Frauenroman. Schon der erste Roman der Autorin Sabine Zett ist mir durch den lustigen Titel aufgefallen, gelesen habe ich ihn noch nicht. Bekannt geworden ist die Autorin durch ihre Kinderbuchreihe um „Hugo“.

Beschreibung des Buches:
Das Buch „In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt“ von Sabine Zett ist im BLANVALET-Verlag als Taschenbuch erschienen. Es hat 318 Seiten.

Auf dem violett/rot-farbigen Titelbild ist ein Elefant stehend auf einem Korb, gefüllt mit Bügelwäsche, abgebildet. In einem weißen Kreis steht der Buchtitel in violett/rot farbig geschrieben. Der Titel ist witzig. Elefant und Wäschekorb passen in humorvoller Weise zum Inhalt des Buches.

Kurze Zusammenfassung:
Victoria ist eine sogenannte Karrierefrau und lebt als Single in Düsseldorf. Als sie eine Einladung zu einem Klassentreffen in ihrem Heimatort erhält, sagt sie zunächst ab. Als sie dann zur Beerdigung eines Onkels in ihren Heimatort reist, wird sie von einer ehemaligen Mitschülerin und ihrer Mutter überredet, doch zum Klassentreffen zu gehen. Wie so üblich, tauschen sich alle über Haus, Auto; Kinder, Urlaub und Karriere aus. Doch Victoria hat nur Augen für ihren ehemaligen Schwarm Michael…

Mein Leseeindruck:
Der Roman ist in der Ich-Form, aus Sicht von Victoria, geschrieben. Er ist aufgeteilt in 23 Kapiteln. Zitate aus dem aktuellen Kapitel bilden die Überschrift.

Schon gleich auf den ersten Seiten bin ich in die Geschichte eingestiegen. Der Sprachstil der Autorin liegt mir. Die Geschichte um Victoria und ihr Klassentreffen über 20 Jahren nach dem Abitur, erinnert mich an mein letztes Klassentreffen nach einer so langen Zeit des „Nichtsehens“. Die Menschen ändern sich selten, man erkennt die meisten aufgrund ihres Verhaltens (nicht unbedingt ihres Aussehens!) wieder. In jeder Klasse, in jedem Jahrgang gibt es ähnliche Charaktere. Die Leisen, die Vorlauten, die Angeber uvm. Bei Victorias Klassentreffen ist das nicht anders. Die Charaktere sind humorvoll und realistisch beschrieben, bei einigen von ihnen habe ich meine eigenen Schulkameraden/innen „erkannt“ und musste tatsächlich schmunzeln.

Dass Victoria ihrem Schwarm von früher dieses Mal auffällt und sich die Zwei ein erneutes Treffen versprechen, das kann zwangsläufig in ausgelassener Stimmung passieren. Victoria ist offen für eine Beziehung, aber ist sie nur geblendet von den alten Erinnerungen? Sie durchläuft ein Wechselbad der Gefühle…

Gefallen hat mir auch die Geschichte um Victorias verwitwete Mutter, die sich doch sehr in das Leben ihrer Tochter einmischen möchte, aber nicht viel von ihrem Leben preisgibt. Das Ende der Geschichte gefällt mir gut.

Fazit
Ein Frauenroman zum Entspannen, der Erinnerungen weckt und beim Lesen schmunzeln lässt. Ein Buch für das Reisegepäck für den nächsten Urlaub.

Bewertung: ****

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