Endstation (Sabine Wierlemann)

Humorvoller Krimi

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Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Endstation“ von Sabine Wierlemann ist im Klarant Verlag erschienen. Er umfasst 183 Seiten. Der Krimi spielt in einer schwäbischen Kleinstadt, genannt Bärlingen. Es ist der dritte Krimi um das Friseurehepaar Gerda und Otto König.

Das Titelbild zeigt ein gerahmtes schwarz/weiß Foto mit einem jungen Paar. Erkennungszeichen dieser Krimireihe sind zwei altertümliche Wandleuchten in der oberen linken Titelbildseite. Den Hintergrund ziert ein dunkelrotes Tapetenmuster. Titelbild und Titel passen gut zum Inhalt, haben einen Wiedererkennungswert mit den ersten beiden Fällen.

Kurze Zusammenfassung:
Hauptkommissar Georg Haller ermittelt im Fall von fünf gut gekühlten Leichen in einem LKW, die offensichtlich aus einem Altersheim stammen. Nicht nur die Polizei ermittelt, sondern auch das Umfeld der Heimbewohner nebst Mutter Gerlinde Haller. Als das Friseurehepaar Königs, das im Altenheim regelmäßig verkehrt, seine Nase tiefer in die Geschehnisse steckt, kommt neue Bewegung in die Ermittlungen.

Mein Leseeindruck:
Dies ist mein erster Krimi aus der Reihe des ermittelnden Friseurehepaares König, aber das war für mich beim Lesen kein Problem. Die Charaktere der beteiligten Personen sind schön herausgearbeitet, die Beziehungsverhältnisse untereinander erklären sich ganz nebenbei. Das Privat- und Liebesleben des Kommissars macht ihn als Person sehr sympathisch.

Den Krimi im Altenheim spielen zu lassen hat mir gut gefallen. Dass die Bewohner und das Umfeld des Kommissars in humorvoller Weise und manchmal etwas tollpatschig mitermitteln, macht den Krimi sehr unterhaltsam. Auch die Ermittlungsarbeit des Kommissars ist manchmal etwas unkonventionell, so wie man das oftmals bei sogenannten „Provinzkrimis“ gewohnt ist und sich darauf freut, wenn man zu solch einem Krimi greift.

Eigentlich hatte ich gedacht, dass das Friseurehepaar mehr im Mittelpunkt des Geschehens stehen würde. Die Zwei bekommen aber tatsächlich erst, wenn die Ermittlungen ins Stocken geraten ihren großen Auftritt. Vielleicht ist das auch in ihren zwei vorangegangenen Fällen ihr Markenzeichen…

Mich hat das Geschehen in und um das Altenheim sehr gefesselt, manchmal amüsiert, aber auch ab und an traurig gemacht, wenn es um die Betreuung der alten Menschen ging, die in diesem Buch sicherlich sehr real dargestellt wird.

Es war mir bis zum Schluss/zur Aufklärung des Falles nicht wirklich klar, wer hier der eigentliche Täter sein könnte, das war spannend. Einige Verdächtige hatte ich zwar im Visier, aber die Auflösung war dann doch überraschend und vorher gut verborgen.

Fazit:
Dieser Krimi ist lustig (an den richtigen Stellen), aber auch spannend, hat trotzdem alles, was ein Krimi haben muss. Ich habe mich beim Lesen doch ab und an sehr amüsiert. Wer einen kurzweiligen, spannenden aber auch humorvollen Krimi sucht, der sollte hier zugreifen.

Bewertung: *****

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