Mörderkind (Inge Löhnig)

Dem Familiengeheimnis auf der Spur

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Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Mörderkind“ von Inge Löhnig ist im List-Verlag erschienen. Er hat ca. 458 Seiten. Es handelt sich bei diesem Buch nicht um einen Krimi der Reihe um Kommissar Dühnfort, sondern um einen eigenständigen Krimi.

Das Titelbild zeigt einen Blut durchtränkten Schmetterling, der Buchtitel prangt in großen Buchstaben über die Hälfte der Seite. Das Titelbild spricht mich nicht sonderlich an….

Kurze Zusammenfassung:
Als Kind wurde Fiona immer nur das Mörderkind genannt…:

Fionas Vater stirbt nach einem Brand in einem Wochenendhaus, nachdem er kurz zuvor aus dem Gefängnis entlassen wurde, in dem er wegen Mordes an seiner Geliebten seine Schuld verbüßt hatte. Als eine Rettungssanitäter Fiona die letzte Nachricht ihres Vaters, er sei nicht schuld, überbringt, macht sie sich nach anfänglicher Skepsis auf die Suche nach dem wahren Mörder der jungen Frau. Dabei kommt sie nach und nach dem Familiengeheimnis auf die Spur. Schauplätze sind München und Umgebung sowie Frankreich.

Mein Leseeindruck:
Auch bei diesem Buch gelingt es der Autorin mich auf den ersten Seiten dazu zu bringen, das Buch nicht aus den Händen legen zu können. Der Krimi wird in verschiedenen Zeitebenen (im Jahr 2014 und Mitte der 90ger Jahre) und aus mehreren Sichten erzählt. Rückblicke geben einen Einblick in das Geschehen vor dem Tod der Geliebten. Diese Rückblenden als auch das aktuelle Handlungsgeschehen werden abwechselnd aus der Sicht verschiedener Protagonisten erzählt. Dadurch kann man sich als Leser ein gutes Bild vom Vater, der Mutter und der Geliebten machen und sich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen. Fionas Sprache entspricht denen junger Menschen der Gegenwart, d.h. sie wirkt manchmal etwas flapsig und derb, passt aber zum einheitlichen Bild, wie die junge Frau beschrieben wird.

Steigt die Spannung am Anfang des Buches Seite um Seite, so plätschert sie etwa in der Mitte etwas dahin, um am Ende wieder „an Fahrt“ aufzunehmen. Während des Lesens meint man schon den oder die Täterin zu erahnen, aber neue Erkenntnisse ergeben sich und man tappt wieder im Dunkeln.

Fazit:
Ein Krimi, wie er mir gefällt, der fast ganz ohne Kommissare auskommt. Ich mag Krimis mit „Familiengeheimnissen“, dieser hat mich gefesselt und gut unterhalten.

Bewertung: ****

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