Oskar Eisbein – Der siebte Kontinent (Smilla Ericsson)

Ein Buch, nicht nur für Kinder, zum Vor- und Selberlesen

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Beschreibung des Buches:
„Oskar Eisbein – Der siebte Kontinent“ ist zurzeit nur als e-Book erhältlich. Es hat ca. 214 Seiten. Das Titelbild zeigt einen dicklichen Jungen mit Strickpullover dessen Vorderseite ein Bild eines Fisches ziert. Der Junge sitzt auf einer Bank unter einem schneebedeckten Baum. Es scheint klirrend kalt zu sein, blaue Eiszapfen zieren den Buchrand. Schon das Titelbild lässt einen erahnen, dass es sich bei dem Roman um eine Geschichte handelt, die mit viel Kälte und Eis zu tun hat. Das Bild passt prima zum Inhalt.

Kurze Zusammenfassung:
Oskar, rundlich und mit roten Haaren, bekleidet mit einem wundersamen Strickpullover, ist neu in Schlotterheim. Konrad und Steffen, beide in der 3. Grundschulklasse, freunden sich mit dem etwas sonderbaren Jungen an. Oskar ist mit Onkel und Tante in die Stadt gekommen, seine Eltern leben nicht mehr. Im Keller des Onkels gibt es merkwürdige Geräte, die die Kinder neugierig machen. Als das Leben in der Stadt unter einer großen Kälte zur erstarren scheint, machen sich Oskar und seine neuen Freunde auf die Suche nach der Ursache. Eine große Reise startet in die Antarktis. Werden sie ihre Stadt retten können?

Mein Leseeindruck:
Obwohl es sich hier um ein Kinderbuch handelt, hat mich die Geschichte doch sehr gefesselt. Es ist spannend, lehrreich und amüsant. Die Autorin hat eine so wunderbare Bildsprache, dass ich mir alles gut vorstellen konnte. Die Geschichte ist flüssig erzählt und in sich stimmig. Ich bin richtig in die Schauplätze eingetaucht, manchmal wurde es selbst mir so kalt und warm, wie den Kindern in der Geschichte. Der Roman lebt von den drei Protagonisten in ihrem Alltagsleben, der Schule, dem Spielen und dem Beisammen sein in der Familie. Jeder kann sich irgendwie da wiederfinden (auch wenn er sich vielleicht in seine Kindheit zurückversetzen muss). Eine gute Recherche und ein sehr gutes Allgemeinwissen runden das Ganze ab, wenn es um die technischen Geräte, Ökologie und Philosophie geht. Was das ganze Buch so beeindruckend macht, ist, dass es der Autorin gelungen ist, diese Themen sehr verständlich in einen Kinderroman zu „platzieren“.

Eine Bereicherung für das Buch wären noch ein paar Bilder von Oskar und seinen Freunden, damit sich Kinder (aber natürlich auch Erwachsene) beim Lesen daran erfreuen könnten und noch mehr Spaß beim Lesen haben.

Fazit:
Ein Buch zum Vorlesen, selbst lesen oder zum Verschenken. Es hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Ich wünsche dem Buch viele Leser und Leserinnen und eine weitere Geschichte um Oskar und seine Freunde, am liebsten als Printausgabe, damit ganz viele Kinder dieses schöne Buch lesen können.

Bewertung: *****

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