Bestattungsfragen. Elfriedes zweiter Fall: Ein Taunus-Krimi (Veronika Aydin, Kerstin Klamroth)

Sympathische, aber etwas skurrile Ermittlerin aus dem Vordertaunus

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Beschreibung des Buches:
Der Krimi „Bestattungsfragen“ des Autorenduos Veronika Aydin und Kerstin Klamroth ist im Sutton Krimi Verlag erschienen. Er umfasst 213 Seiten. Der Krimi spielt im Rhein-Main-Gebiet; Hofheim und Frankfurt. Es ist der zweite Krimi um die Ermittlerin Elfriede von diesem Autorenduo.

Das Titelbild ist eine Art Piktogramm. Es zeigt eine schwarz gezeichnete Frau mit einem Hund an der langen Leine auf weißem Hintergrund. Der Titel „Bestattungsfragen“ ist in rot/schwarzer Schrift geschrieben. Titelbild und Titel passen gut zum Inhalt, haben einen Wiedererkennungswert mit dem ersten Fall.

Kurze Zusammenfassung:
Elfriede, alleinerziehend, ist Ermittlerin. Sie wohnt mit ihrem Sohn Oliver in einem Stadtteil von Hofheim. Weil der Pflegehund Hugo erkältet ist, macht Elfriede einen Besuch bei ihrem Freund Bruno, Tierbestatter, um ihn um Rat zu bitten. Bruno findet in Elfriedes Beisein gerade die Leiche einer jungen Frau in seiner Gefriertruhe. Elfriede hat ihrer Freundin Carmen, Polizistin, eigentlich versprochen, sich aus der polizeilichen Arbeit herauszuhalten, als aber ein Ehepaar ihr den Auftrag erteilt, ihr verstorbenes Kaninchen, das bei Bruno bestattet werden sollte und verschwunden ist, zu suchen, vermischen sich die Ermittlungen.

Mein Leseeindruck:
Ein zweiter Taunus-Krimi mit der Ermittlerin Elfriede, da musste ich doch wieder zugreifen, habe ich doch auch all die anderen Taunuskrimis gelesen. Es gibt mittlerweile schon einige literarische Ermittler im Taunus, aber die Ermittlerin in diesem Krimi unterscheidet sich sehr von den Kriminalisten, die man hier in der Gegend schon kennt. Sie ist Anfang vierzig, alleinerziehend, war 15 Jahre „nur“ Hausfrau und hat einen Sohn im pubertierenden Alter. Die Schauplätze, Elfriedes Wohnort im beschaulichen Ortsteil Lorsbach, und die Personen sind sehr anschaulich beschrieben. Die Ermittlungsarbeit der „Detektivin“ Elfriede ist manchmal sehr eigenwillig und oftmals dem Zufall überlassen, ohne dass sie ein wirkliches Konzept zu haben scheint. Dadurch wirkt sie etwas schrullig, aber nicht unsympathisch. Manchmal mag man eingreifen und Elfriede vor Schwierigkeiten bewahren. Viele Vorkommnisse wirken skurril, aber das macht diesen Krimi aus. Ein Bestattungsinstitut für Tiere, ein erkälteter Hund, ein verliebter Teenager, ein verschwundenes totes Kaninchen und noch einige andere ungewöhnliche Themen für einen Krimi, das ist schon das Besondere an diesem sehr humorvollen Krimi. Man schmunzelt sich durch das ganze Buch und rätselt mit – wer ist der Täter?

Fazit:
Dieser Krimi ist lustig (an den richtigen Stellen aber auch spannend), hat aber auch alles, was ein Krimi haben muss. Ich habe mich beim Lesen doch ab und an sehr amüsiert. Wer einen kurzweiligen, nicht zu langen, Krimi aus dem Taunus sucht, ist hier gut aufgehoben.

Bewertung: ****

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