Die drei Leben der Tomomi Ishikawa (Benjamin Constable)

Skurril und sehr spannend

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Beschreibung des Buches:

Der Roman „Die drei Leben der Tomomi Ishikawa“ von Benjamin Constable ist im Script5-Verlag als Hardcover erschienen. Das Buch umfasst 384 Seiten, es ist unterteilt in 3 Teile.

Der Umschlag des Buches ist in Weiß gehalten. In der Mitte prangt der Titel auf einem rot ausgefüllten Kreis. Um diesen Kreis sind die verschiedensten roten Bildchen, die u.a. auf New York und Paris hinweisen (Eiffelturm, Empire State Building), angeordnet. Sie passen ausgesprochen gut zum Inhalt.

Kurze Zusammenfassung:

Ben und Tomomi, auch Butterfly genannt, sind befreundet. Sie leben in Paris. Ben würde gerne ein Buch schreiben, in dem sie beide vorkommen. Da bekommt er die Nachricht von Tomomi, dass sie sich umgebracht hat. Ein Abschiedsbrief von ihr hinterlässt eine merkwürdige Botschaft. Durch diese wird Ben wie in einer Art Schnitzeljagd über Paris nach New York geleitet. Immer wieder erfährt er ungeheuerliches über Tomomis früheres Leben, durch Notizbücher, die er an den verstecktesten Stellen findet. Ist Tomomi wirklich tot? Stimmen diese Ungeheuerlichkeiten, die sie in ihren Notizbüchern beschreibt und was hat Beatrice, die Ben in New York kennenlernt, mit all dem zu tun.

Mein Leseeindruck:

Der Erzählstil von Benjamin Constable liegt mir. Der Roman ist flüssig und in einem ansprechenden Schreibstil geschrieben. Die Geschichte ist aus Sicht von Ben erzählt. “Ist es der Autor selbst?“, das habe ich mich gefragt. Die Beziehung der zwei Protagonisten kommt zu Beginn nicht so deutlich heraus. Sie scheinen kein Liebespaar zu sein. Ben hat einen imaginären Kater, der (auch auf seinen Reisen) immer mal wieder auftaucht. Es scheint sich dabei um sein Gewissen und seinen „Berater“ in den verzwickten Situationen, die ihm widerfahren, zu handeln. Die Geschichte hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Fast das ganze Wochenende konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Es erschien mir spannend und skurril zugleich. Manchmal erscheint die Geschichte aber auch sehr surreal. Eigentlich mag ich keine Romane, die zu unrealistisch sind, aber dieses Buch ließ mich nicht los. Die Spannung stieg von Seite zu Seite. Auch die „Reiseziele“ haben es mir angetan. Paris und New York sind Orte, die u.a. mit ihrem U-Bahn System und ihren Parks wunderbare Plätze bieten für eine „Schnitzeljagd“.
Man mag beim Lesen oftmals zweifeln, ob sich etwas so zugetragen haben kann, wie beschrieben, aber das macht den Reiz dieses Buches aus. Das Mitfiebern, Rätseln und das Erwarten: „Was kommt jetzt noch zum Vorschein?“.
Ich konnte mir zunächst nicht vorstellen, welches Genre ich genau in der Hand halte. Zwischenzeitlich dachte ich an einen Thriller. Wie mag es wohl eingeordnet werden?

Fazit:

Ein faszinierendes Buch, das man nicht mehr weglegen kann. Wer zudem die Städte Paris und New York mag, Spannung nicht missen möchte, der ist hier gut unterhalten. Ich jedenfalls muss mich jetzt erst einmal vom Ausgang der Geschichte „erholen“.

Bewertung: *****

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