Das Lied der Stare nach dem Frost (Gisa Klönne)

Geheimnisvolle Familiengeschichte vor, während und im geteilten Deutschland

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Beschreibung des Buches
Der Roman „Das Lied der Stare nach dem Frost“ von Gisa Klönne ist als Hardcover-Buch im Pendo Verlag erschienen. Auf dem Titelbild sieht man eine Frau, gelehnt an einen Zaun, die eine in der Ferne stehende Kirche betrachtet. Das Titelbild passt gut zum Inhalt des Buches. Das Buch umfasst 479 Seiten. Es ist in mehrere größere Abschnitte unterteilt. Die Kapitel beschreiben abwechselnd die vergangenen Jahre aus der Sicht des Großvaters, eines Pfarrers bzw. der Großmutter und aus Sicht der Hauptprotagonistin Rixa, die in der heutigen Zeit lebt. Die Autorin ist bisher als Krimiautorin in Erscheinung getreten. Hier hat sie einen Familienroman veröffentlicht.

Kurze Zusammenfassung
Rixa, die auf einem Kreuzfahrtschiff musiziert, reist nach Berlin, weil ihre Mutter bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Als sie die Wohnung der Mutter auflösen und ihre Beerdigung organisieren muss, macht sie sich Gedanken um ihre Herkunft und ihre Familie. Ist doch Rixas Bruder Ivo Jahre zuvor an der gleichen Stelle verunglückt, wie ihre Mutter jetzt. Ihre Nachforschungen reichen zurück bis in das zweite Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. So nach und nach kristallisieren sich unglaubliche Dinge heraus und Rixa tappt zunächst nach und nach immer mehr im Dunkeln….

Mein Leseeindruck
Am Anfang machte mir der Schreibstil der Autorin ein wenig zu schaffen. Doch je mehr ich mich in die Geschichte einlas, desto mehr konnte ich mich mit diesem Stil anfreunden. Der Wechsel der Protagonisten/der Sichtweise auf die Familienverhältnisse gestaltete sich immer spannender.
Ich konnte das Buch irgendwann einfach nicht mehr weglegen. Auch die geschichtlichen Eckdaten trugen zum Verständnis der Figuren und ihres Verhaltens bei.

Fazit
Mir hat dieser Roman unheimlich gut gefallen. Er enthält geschichtliche Daten und zeigt gleichzeitig die Lebensverhältnisse der Menschen im Deutschland Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Aufarbeitung der heutigen Generation ist noch immer nicht abgeschlossen. Aber die Protagonistin hat versucht versöhnlich mit den entdeckten Geheimnissen umzugehen.
Ich gebe diesem Buch fünf Sterne.

Bewertung: *****

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