Dolphin Dance: Ein Katharina-Klein-Krimi (Helmut Barz)

Katharina Klein ermittelt wieder – in Frankfurt

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Beschreibung des Buches:
Das Buch „Dolphin Dance“ von Helmut Barz ist als Taschenbuch im Sutton-Verlag erschienen und umfasst 447 Seiten.
Das Titelbild zeigt eine Art Piktogramm: weibliche Person mit Waffe und zwei Delfine auf schwarzem Hintergrund. Angeglichen an die ersten beiden Krimis des Autors „Westend Blues“ und „African Boogie“. Dieser Krimi ist der dritte einer Trilogie. Es passt gut zum Inhalt.

Kurze Zusammenfassung:
Die Kriminaldirektorin Katharina Klein aus Frankfurt ist aus Afrika zurückgekehrt. Sie verfolgt weiterhin die Spuren, des Mordes an ihrer Familie. Mit ihr versucht der Gerichtsmediziner und ursprünglich Hauptverdächtige Andreas Amendt, Verlobter ihrer ermordeten Schwester, das Geschehen 16 Jahre zuvor aufzuklären. Die Zwei stürzen sich in eine chaotische Szene nach der anderen. Es geschehen weitere Morde und die beiden entkommen meist nur knapp.

Die Handlung spielt sich dieses Mal komplett in Frankfurt und Umgebung ab. Katharina Klein hetzt von Sachsenhausen ins Nordend und in weitere Stadtteile. Es tauchen immer weitere Personen auf, die in dem Mordfall der Familie Klein verwickelt sind und waren…

Mein Leseeindruck:
Der Krimi ist unheimlich fesselnd geschrieben. Die Spannung ist im gesamten Buch enthalten. Immer wieder gibt es neue Spuren und Verdächtige. Manche Szenen sind allerdings auch sehr witzig beschrieben und zaubern einem beim Lesen ein Schmunzeln um die Lippen. Die Personen Katharina Klein und Andreas Amendt hat der Autor ziemlich detailliert herausgearbeitet. Man hat beim Lesen ein sehr gutes Bild vor dem Auge, wie diese Zwei und auch die anderen Beteiligten aussehen könnten.

Der Schreibstil liegt mir sehr. Die Umgebungsbeschreibungen (der Stadt Frankfurt) gefallen mir, da ich diese Stadt gut kenne und Krimis mag, die dort spielen.
Ich habe das Buch fast nicht aus der Hand legen können. Allerdings waren für meinen Geschmack zu viele Personen beteiligt und auch die gehetzten Szenenwechsel fand ich etwas störend. Zudem hätten weniger Tote dem Krimi sicher nicht geschadet.

Hoffentlich gibt es weitere Fälle für Katharina Klein zu lösen, ich würde mich jedenfalls sehr freuen, aber am liebsten, wenn sie in Frankfurt spielen.

Fazit:
Sehr empfehlenswert, wen rasche Szenenwechsel und ein paar Tote mehr nicht stören. Und – wer den Autor gerne zu sich einladen möchte, der muss wissen, wie man Mürbchen backt!

Bewertung: ****

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