Fix und forty (Rhoda Janzen)

Nicht witzig, aber informativ

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„Fix und Fort“‚ von Rhoda Janzen und Sophie Zeitz ist im Piper-Verlag erschienen und umfasst 247 Seiten, unterteilt in 13 Kapitel. Das Titelbild ziert ein schwarzes Kleid mit Hut und Schuhen auf türkisem Hintergrund.
Rhoda Janzen, die Autorin und Hauptfigur dieses Buches, wurde von ihrem Mann verlassen, weil dieser sich in einen Mann verliebte. Um wieder Fuß im Leben zu fassen, zieht sie bei ihren Eltern ein und erlebt so manches wieder, was ihr schon als Kind widerfahren ist. Es werden die einzelnen Beziehungen zu Familien aufgearbeitet. Die Mutter, manchmal eher peinlich, der Vater, ein Priester, die Geschwister‘. Keiner wird verschont.

Nebenbei erfährt man einiges über die Religion der Mennoniten.

Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung lag, aber der Sprachstil der Autorin ging so gar nicht an mich. Auch hatte ich mir das Buch deutlich lustiger vorgestellt.

Allerdings habe ich viel über die Religion der Mennoniten erfahren, was doch sehr informativ war, gibt es doch auch noch einen geschichtlichen Anhang über die Mennoniten auf den letzten Seiten des Buches.

Wer hier allerdings einen Frauenroman mit Unterhaltungsfaktor vermutete, der ist hier fehl am Platze. Eher ein Buch mit Tiefgang und Aufarbeitung des Lebens einer Frau in den Wechseljahren.

Bewertung: ***

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