Tote Fische beißen nicht: Ein neuer Fall für Pippa Bolle (Ein Pippa-Bolle-Krimi, Band 3) (Auerbach & Keller)

Humorvoller Krimi

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„Tote Fische beißen nicht“ ist das dritte Buch, das das Autorinnenteam Auerbach und Keller um die Übersetzerin und Hobbykriminalistin Pippa geschrieben hat. Es handelt sich um ein Taschenbuch. Das Titelbild passt fast richtig gut zu dem witzigen Krimi, allerdings frage ich mich, warum hier eine ältere Dame dargestellt ist, und nicht die 40jährige Pippa. Der Roman umfasst 440 Seiten und ist in 32 Kapitel unterteilt. Er ist im List-Verlag erschienen.

Pippa Bolle steht kurz vor ihrem 40ten Geburtstag als sie eine Einladung zum Haussitten in Südfrankreich annimmt. Sie soll die Bauarbeiten an einem Haus ihrer Freundin überwachen. Angekommen im Anglerparadies bei Toulouse stellt sich heraus, dass sich um das Haus Geheimnisse ranken. Gleichzeitig mit Pippa ist ein Anglerverein, auch aus Berlin, angekommen. Als ein Angler tot aufgefunden wird, erwacht Pippas Spürsinn. Hat der Tote etwas mit dem Verschwinden eines ehemaligen Bewohners des zu renovierenden Hauses zu tun?

Vor der eigentlichen Geschichte bieten die Autorinnen einen Überblick über die handelnden Personen. Das fand ich besonders wichtig, da in diesem Krimi immer wieder neue Charaktere auftauchen. Allerdings musste ich doch tatsächlich immer wieder die Liste der Personen durchgehen, um herauszufinden, um welche Personen es gerade geht. Mir persönlich „spielen“ zu viele Personen eine Rolle in diesem Buch.

Schon die Beschreibung der Anreise lässt den Leser erahnen, dass es sich hierbei nicht um einen gewöhnlichen Krimi handelt, sonders dass hier besonderer Wert auf das Humorvolle und auf Landschaftsbeschreibungen gelegt wird.

Die einzelnen Kapitel sind fokusiert auf Pippa, ihre Ermittlungen, ihre Erlebnisse, ihren Dauerstress mit ihrem Noch-Ehemann.

Ein lustiges Detail ist zu erwähnen: die Autorinnen haben sich selbst in die Geschichte (als Urlauberinnen) eingebaut.

Der Sprachstil der beiden Autorinnen liegt mir. Es ist den Autorinnen gelungen, mich zu unterhalten und gleichzeitig meine Kombinationsgabe im Lösen des Falles anzuregen.

Die Landschaftsbeschreibungen und die Stimmungen in den kleinen Dörfern Frankreichs ist eine wunderbare Beigabe zum eigentlichen Thema: Krimi. Auch die kulinarischen Ausflüge sind eine prima Dreingabe.

Das Finale des Buches ist spektakulär, Geheimnisse klären sich auf.

Ein empfehlenswertes Buch für alle, die sich gut unterhalten lassen wollen, Südfrankreich mögen und auch witzige Krimis lieben.

Bewertung: ****

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