Der Mond und das Mädchen (Martin Mosebach)

Schein oder Sein

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Kurze Zusammenfassung:
Ein junger Mann (Hans) und seine Frau (Ina) ziehen kurz nach ihrer Hochzeit gemeinsam nach Frankfurt. Die Wohnung hat der junge Mann alleine ausgesucht. Seine Frau weilte derweil mit ihrer verwitweten Mutter im Urlaub. Die junge Frau ist nicht ganz so begeistert von der Wohnung in Nähe des Hauptbahnhofes. Sie erlebt sonderbare Dinge. Die Ehe wird auf eine harte Probe gestellt. Das Ende kommt dann sehr überraschend und ist keineswegs vorhersehbar.

Mein Leseeindruck:
Ich habe noch kein Buch von Martin Mosebach gelesen, aber einer Lesung eines seiner Bücher beigewohnt. Der Schreibstil, die Beschreibungen und Umschreibungen von Herrn Mosebach haben mir gut gefallen, deshalb griff ich zu „Der Mond und das Mädchen“. Das Buch hat mich allein seines Schreibstiles wegen gefangen genommen. Der Stil ist zwar sehr gewöhnungsbedüftig, ich habe ihn aber sehr feinempfunden. Der Autor beschreibt alles sehr genau und feinfühlig. Das hat mir sehr gefallen. Irgendwie wirkt der Stil wie aus einer anderen Zeit (Sopha, Telephon u.ä.), aber die Geschichte spielt im Hier und Jetzt (Handy, Hochhäuser).
Ich würde das Buch zum Genre Novelle eingruppieren, denn es wird hier ein Konflikt zwischen Ordnung und Chaos beschrieben, was eine Novelle ausmacht.
Wer einmal etwas anderes als eine Liebesgeschichte, Krimi oder Drama lesen möchte, ist hier genau richtig.

Bewertung: ****

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